Polizei macht Gesichtsabgleich bei Facebook

13. Oktober 2011 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Soso. Eben bei einem Freund via Facebook gefunden. Eine junge Dame fuhr zu schnell, wird geblitzt und bekommt eine Anhörung. Der Wagen gehört ihrem Mann, trotzdem wird sie identifiziert – mittels öffentlichen Foto bei Facebook. Ich habe den Brief anonymisiert, da er bei Facebook mit den Daten rumgeht. Beachtet die Ausführungen der Polizei. Fake? Kann ich nicht beurteilen.

Über den Autor: caschy
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73 Kommentare

Stefan (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:33 Uhr

Ist doch OK, wenn die Daten wirklich öffentlich zugänglich waren, sehe ich da kein Problem. Die Polizei ist ja auch nicht blöde und lernt die neuen Plattformen zu nutzen.

Und um so wichtiger ist es zu lernen, welche Daten man bei Facebook und anderen Plattformen freigibt und welche man besser lassen sollte, sonst muss man damit rechnen.

Meine Meinung …

Joe 13. Oktober 2011 um 11:36 Uhr

Ist doch absolut legitim, gut gemacht von der Polizei – Glückwunsch :D

Und selber dumm von der Dame. ^^

x200 13. Oktober 2011 um 11:37 Uhr

@Stefan: ACK

weipah (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:38 Uhr

Prinzipiell ist das ja legitim öffentliche Informationen anzuzapfen.

hw 13. Oktober 2011 um 11:40 Uhr

Und wer bestätigt jetzt, dass das echt ist?

Freddy 13. Oktober 2011 um 11:42 Uhr

Ich kann noch einen vertraulichen Hinweis geben.
Eure Paßbilder bei *** sollen auf Polizeirechner landen,
damit immer bei Bedarf ein aktuelles Fandungsfoto vorhanden ist.
Ich schreibe jetzt nicht, bei welcher großen Community,
denn das könnte mir Ärger einbringen, aber es soll wahr sein.
… aus vertraulicher Quelle !!!

Na ja, wer kein Verbrecher ist, wird auch weiterhin sein Gesicht zeigen können. Zumindest habe ich keine Angst davor.

Björn (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:52 Uhr

@ Freddy: Dann installier doch freiwillig den Bundestrojaner auf deinem Rechner. Hast ja nichts illegales drauf.. Bescheuert.

Zum Thema:
Tja wer seine Bilder ins Netz stellt, braucht sich nicht wundern, völlig in Ordnung!

Max 13. Oktober 2011 um 11:53 Uhr

Klingt nicht sehr glaubwürdig. Normalerweise wird auch im Anhörungsverfahren der Verstoß durch genaue Angabe des Beweismittels (fehlt hier) oder des Zeugen (fehlt auch) und Nennung der Paragrafen der StVO, OWiG genannt, fehlt hier ebenfalls. Außerdem wird auf die Folgen hingewiesen, wenn keine Stellung genommen wird.
Daher Fake.

Jürgen Theiner (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:54 Uhr

DAS halte ich aber mal für einen Fake.
Wer sagt denn, dass das Bild auf Facebook meines ist?
Wer sagt denn, dass das Profil auf Facebook meines ist?

also, beweissicher ist das wohl nicht.
ausserdem hat die Polizei sicher andere Möglichkeiten, als auf Facebook Fotos zu suchen.

Griass – JvS

Thomas-D 13. Oktober 2011 um 11:55 Uhr

Ist schon nicht schlecht was die alles unternehmen um einen zu bekommen^^

Jürgen Theiner (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:57 Uhr

..geil ist ja noch die Zeile zu Beginn des Briefes:

“wenn unbekannt, dann zurück”..

naja.. *ggg*

gr4y (twitter ) 13. Oktober 2011 um 11:59 Uhr

“Im Verhinderungsfall bitte ich um rechzeitige fernmündliche Mitteilung”

Reicht da ein Pinnwandeintrag bei Facebook?

Chip 13. Oktober 2011 um 11:59 Uhr

Sowas ist doch schon länger bekannt,
z.B. hier
http://www.sueddeutsche.de/dig.....-1.1096721

Aljoscha Heß (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:00 Uhr

Also das Identifizierungsschema kenne ich! Ging uns vor fast 2 Jahren auch so, allerdings diente damal “wer-kennt-wen” als Basis zu identifizierung! Wie die das hinbekommen haben, weiß ich nicht, denn uns wurde zwei Mal ein Foto geschickt, auf dem man auch bei viel Willen nicht das Gesicht erkennen konnte!
Allerdings hat der nette Polizist das damals nur telefonisch bekannt gegeben, das er in wkw das Foto mit dem vom Blitzer verglichen hätte!

IT Task Force ??? :-D

Jogi 13. Oktober 2011 um 12:00 Uhr

@Jürgen
Wieso Fake? Sie wird ja nur gebeten, mal mit ihrem Perso vorbeizukommen. (oder die Angelegenheit telefonisch zu regeln)
Da wird sich dann schon zeigen, ob oder ob nicht. ;-)

HzweiG (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:04 Uhr

Das Schreiben ist ein Fake und nicht mal nen gut gemachter.

Ändert aber nichts an der Tatsache das ähnliche Fahrzeufführer Ermittlungen tatsächlich auch mit Hilfe von Facebook u.ä. stattfinden.

Michael (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:05 Uhr

@Max,

Dir ist aufgeallen, dass in dem Dokument Informationen anonymisiert bzw. unleserlich gemacht wurden?

Aber selbst wenn das ein Fake sein sollte, wird die Polizei so vorgehen.

Überdenkenswert finde ich nur, dass da nicht nur das Profil der mutmaßlichen Begeherin der Ordnungswidrigkeit eingesehen wurde, sondern auch Fotos aus dem Profil des Ehemanns.

Ich bin jedenfalls immer noch für eine Änderung des TMG hin zur “Privacy by default”

Beste Grüße

Michael

coriandreas (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:06 Uhr

Klar ist das ein Fake, ziemlich schlecht gemacht: “Es fehlt der Satz zum Schluss: Dieses Dokument bedarf keiner Unterschrift, es wurde elektronisch erstellt.” Diese Facebook-Hoaxes/Kettenbriefe nerven so langsam…

Micha 13. Oktober 2011 um 12:07 Uhr

Ich bin Hamburger… und die Schreiben der Cops sehen hier NICHT so aus. Somit ein Fake in meinen Augen.

Nippelnuckler 13. Oktober 2011 um 12:27 Uhr

Lustiger fake. Mehr nicht. Übrigens absolut gegen das gesetz aber das checken die wenigsten hier

Florian (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:30 Uhr

Das ist definitiv ein fake.

Alleine der Satz sollte schon misstrauisch machen:

“Sollte sich die Sache telefonisch regeln lassen, bitte ich um Anruf.”

:D

Stefan 13. Oktober 2011 um 12:32 Uhr

Fake! Wer lädt den bitte zur Anhörung bei einem Bußgeld? Wenn das die Polizei bei jedem so machen würde dann hätten die keine Zeit mehr für andere Dinge.

AntJO (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:34 Uhr

Solang die Polizei nicht anfängt alle Facebook Fotos mit Biometrischen Daten zu versehen und auf ihren Servern speichert. Um dann bei jeder Geschwindigkeitsübertretung alles durch zu scannen habe ich damit kein Problem.
Gruß
AntJOo

Wahlbeobachter (twitter ) 13. Oktober 2011 um 12:38 Uhr

Das ist leider kein Fake, die Polizei gibt dies sogar offiziell zu und das auch schon seit einigen Monaten. Dieser Blogbeitrag von Pluragraph.de fast das Thema schön zusammen, siehe ganz unten:https://pluragraph.de/news/aktenzeichen-2-0-ungeloest

Kreuzfahrtblogger (twitter ) 13. Oktober 2011 um 13:02 Uhr

Halte ich auch für einen Fake, wobei die intern sicherlich auch in Facebook rumschnüffeln.

Leifi_OS (twitter ) 13. Oktober 2011 um 13:09 Uhr

Wieder mal ein schönes Beispiel, wie man in sozialen Netzwerken und Blogs Content generieren kann.

Loadbalancer 13. Oktober 2011 um 13:37 Uhr

Alleine schon die nicht-amtsdeutschen Formulierungen (“Bei der Polizei…”, “… und zwar wegen folgender Tat”) deuten doch auf einen Fake hin!

coriandreas (twitter ) 13. Oktober 2011 um 13:41 Uhr

@Leifi_OS
Und da sind doch die Blogs damals angetreten, etwas besseres als die Einheits-Medien-Sauce zu produzieren. BILD lässt grüssen, “Einschaltquoten” sind wohl auch hier der Massstab, nicht die Qualität! Tendiere gerade wieder zurück zum “Web 1.0″.

Hans 13. Oktober 2011 um 13:50 Uhr

An alle, die hier auf Fake tippen: Dazu gab es neulich schon einen Bericht auf SPON. Zitat: “… heute durchforsten Abteilungen wie die in Bielefeld die Facebook-Freundeslisten des Halters und suchen darin nach dem Raser. Bei ihrer Arbeit sind sie so gut, dass es sich bis nach Saudi-Arabien herumsprach.) Quelle:
http://www.spiegel.de/spiegel/.....52380.html



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