Pokémon GO: Niantic lenkt ein und ändert Nutzungsbedingungen 2017

24. Oktober 2016 Kategorie: Android, Games, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pokemongoIm Juli beanstandete der Verbraucherzentrale Bundesverband 15 Klauseln in den Nutzungsbestimmungen von Niantic zu Pokémon GO. Zu allen Punkten hat Niantic nun eine verbindliche Unterlassungserklärung abgegeben. Ab 2017 wird es eine neue Datenschutzerklärung geben, allerdings darf sich Niantic auch schon in der Übergangszeit nicht mehr auf die mit deutschem Recht nicht vereinbarenden Klauseln berufen. Die bisherigen Nutzungsbedingungen hatten Niantic Rechte eingeräumt, die nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverband Spieler unangemessen benachteiligen. Unter den beanstandeten Punkten war beispielsweise auch die einseitige Vertragskündigung nach Ermessen von Niantic, oder der Ausschluss der Rückzahlung von getätigten In-App-Käufen.

Ebenfalls dabei: Die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte – ohne zusätzliches Einverständnis der Nutzer. Niantic wird das also alles anpassen und dann 2017 veröffentlichen, aber wie bereits erwähnt, kann sich das Unternehmen bereits jetzt nicht mehr auf die beanstandeten Klauseln berufen. Also sollten deutsche Spieler auf der sicheren Seite sein.

„Wir freuen uns, dass sich Niantic einsichtig gezeigt hat. Nutzerinnen und Nutzer von Pokémon Go in Deutschland können nun erwarten, dass sich das Unternehmen künftig an hier geltenden Verbraucherschutzstandards orientiert.“, sagt Heiko Dünkel, Rechtsreferent beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

(Quelle: vzbv)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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