Pokémon GO: Niantic erklärt Serverprobleme

5. August 2016 Kategorie: Android, Games, iOS, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pokemongoPokémon GO, der Hype hält nach wie vor an, ist nach wie vor nicht in allen Ländern verfügbar. Der Grund dafür liegt auch mit an den Zugriffen durch Drittanbieter-Apps auf die Pokémon GO-Server. Diese blockierte Niantic nun – zum Ärger vieler Spieler – und wird daran wohl auch festhalten, denn wie stark diese Zugriffe Einfluss auf die Server nehmen, zeigt eine recht einfache, aber sehr anschauliche Grafik. Unschwer zu erkennen ist der Zeitpunkt der API-Änderungen und somit das Aus für Dritt-Apps. Erst nach diesen Sperren konnte Niantic das Game gestern auch in Brasilien veröffentlichen.

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Dass der unberechtigte Zugriff auf die von einigen Diensten genutzten Schnittstellen für die Spieler nicht nur von Vorteil ist, zeigen die Botnutzer. Sie bringen ein Ungleichgewicht in das Spiel, das auf lange Sicht auch die Freude an diesem nehmen kann, falls man es normal spielt. Ein zweites Problem ist, dass sich die Entwickler, die sich eigentlich um neue Funktionen im Game kümmern sollten, erst einmal bei der Problemlösung nach dem Release hingeben müssen. Insofern wird durch den unberechtigten Zugriff auf die Schnittstelle auch das ganze Spiel verzögert.

Niantic lässt die Spieler auch noch einmal wissen, dass man sehr wohl auf Feedback hört. Die Nearby-Funktion, die mit dem letzten Update entfernt wurde, wird wieder kommen, das berichteten wir gestern bereits und es wird auch im aktuellen Post von Niantic noch einmal bestätigt, dass daran fleißig gearbeitet wird.

Niantic geht außerdem nicht davon aus, dass diverse Dienste nun keine Versuche mehr anstellen, um auf die Pokémon GO-Server zuzugreifen. Aber es wird auch erkannt, dass es durchaus Unterschiede zwischen den Angeboten gibt. Die einen, die das Ganze kommerziell ausnutzen und die anderen, die einfach nur Pokémon-Fans sind. Deshalb hört man sich auch gerne die Ideen der Spieler an. Aber erst einmal gilt es, eine solide – performante – Basis für das Spiel zu erstellen.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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