Pokémon GO: Bots und andere Hacks könnten demnächst im Permanent-Ban enden

15. August 2016 Kategorie: Android, Games, iOS, geschrieben von: Benjamin Mamerow

pokemon goEigentlich dürfte es niemanden verwundern: Niantic Labs – Entwickler der beliebten Augmented Reality-Games Ingress und Pokémon GO – scheint die Stellschraube gegen Cheater und Co. endlich anzuziehen. Bislang war es immer noch zahlreichen Spielern möglich, GPS-Faking-Tools oder Level-Bots einzusetzen, um sich einen unfairen Vorteil im Spiel zu verschaffen. Damit soll nun bald Schluss sein, wenn man den Wortlaut einer für den Fall eines Perma-Banns eingerichteten Website mal genauer unter die Lupe nimmt. Auch ein Link für möglicherweise zu Unrecht verteilte Banns ist hier abrufbar.

Um genauer zu sein, will Niantic nun endlich seine Terms of Service (ToS) durchsetzen. Was genau damit gemeint ist, kann man der Seite entnehmen:

„This includes, but is not limited to: falsifying your location, using emulators, modified or unofficial software and/or accessing Pokémon Go clients or backends in an unauthorized manner including through the use of third party software“

Gerade GPS-Faker, Emulatoren und andere Software, die unautorisierten Zugriff auf den Client des Games oder dessen Backend bieten, stehen auf der Abschussliste. Das Vortäuschen falscher GPS-Positionen durch diverse Apps und Tools kennt der Entwickler bereits von seinem ersten Hit „Ingress“. Bei Pokémon GO gibt es nun auch wieder sogenannte Bots, die vollkommen automatisch vordefinierte Routen und Muster ablaufen und so den Account des Betrügers ohne dessen Zutun ratzfatz auf das Maximallevel hieven. Faires Gameplay sieht anders aus.

„Our goal is to provide a fair, fun and legitimate game experience for everyone. We will continue to work with all of you to improve the quality of the gameplay, including ongoing optimization and fine tuning of our anti-cheat system.“ — Niantic

Wie genau das Unternehmen nun solche Eingriffe erkennen will und dementsprechend auch wirklich zuverlässig nur die entsprechenden Betrüger abstrafen möchte, ist noch unklar. Betreiber von Kartendiensten wie die beliebte Seite „PokeVision.com“ wurden noch vor Kurzem per Unterlassungsschreiben abgemahnt.

(via TheVerge)


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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