Playstation Store für die Sony PSP macht dicht

1. März 2016 Kategorie: Games, Hardware, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

artikel_playstationDie Sony Playstation Portable alias PSP war nie der Erfolg, den Sony sich von seinem ersten Handheld versprochen hatte. Die Ableger PSP Go und PSP Street konnten daran im Nachhinein wenig rütteln. Selbst der Nachfolgegeneration, der Playstation Vita, blieb der Durchbruch verwehrt. Vielleicht ist die Zeit der Handhelds auch schlichtweg vorbei: In Zeiten, in denen man an Smartphones sowieso immer mit sich herumträgt und mittlerweile auch für Core-Games einspannen kann, sinkt die Relevanz dedizierter Handhelds enorm. Das spürt auch Sony: Die Japaner haben angekündigt den Playstation Store für die PSP am 31. März 2016 zu schließen.

Zumindest schließt Sony den PS Store für die PSP in der SCEA-Region. Weltweit dürfte Sony aber wohl bald nachziehen. Der Effekt dürfte nicht nur wegen der begrenzten Anzahl aktiver PSP-Zocker jedoch überschaubar bleiben: Laut Sony sind gekaufte Inhalte weiterhin über die Download-Liste erneut herunterladbar. In-Game-Käufe funktionieren ebenfalls auch nach dem Stichtag weiterhin.

sony psp

Außerdem schließt Sony nur den nativen Playstation Store für die PSP. Über die Web-Variante bzw. den SEN-Webstore können hartnäckige PSP-Gamer weiterhin Content online kaufen. Summa summarum lässt sich mit den Auswirkungen leben. Die Sony PSP ist in Europa 2005 erschienen und hat daher schon einige Jahre auf dem Buckel. 2012 erschien das Nachfolgemodell Playstation Vita. Ob Sony noch ein weiteres Handheld unter der Playstation-Marke plant, ist derzeit offen. Für allzu wahrscheinlich halte ich es allerdings nicht. Eher dürfte Sony sich auf die extrem erfolgreiche PS4 konzentrieren.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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