Play Store 6.9 gibt Hinweise auf App Streaming, In-App-Käufe per Cardboard und mehr

2. August 2016 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google Play Store Artikel LogoEine neue Version des Google Play Stores wird aktuell verteilt. Sie bringt keine offensichtlichen Änderungen. Dennoch bestückt Google die App bereits mit Neuerungen, die für den Nutzer noch nicht sichtbar sind und zu einem späteren Zeitpunkt kommen. Android Nougat wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, gut möglich, dass Google hier dann mit größeren Neuerungen aufwarten möchte. Passen würde es zumindest, denn die versteckten Neuerungen beschäftigen sich auch mit VR und Entwickler können ein höheres API-Level ansprechen als für Android Nougat erwartet wurde.

Zu entdecken ist im neuen Play Store App Streaming. Nutzer können so vor dem Download einer App diese bereits ausprobieren. Sie wird in der Cloud ausgeführt und kann auch bedient werden. Begrenzt ist dieser Ausprobierzeitraum auf 10 Minuten. Tolle Möglichkeit für den Nutzer, die dann wohl auch bald im Play Store direkt zu finden sein wird. Allerdings gibt es diese Möglichkeit nicht für alle Apps, Google sucht sich die Entwickler für diese Funktion noch aus.

Neu sind auch Hinweise auf Käufe bei Nutzung von Google Cardboard, also einem VR-Device, welches das Smartphone als Herzstück verwendet. Nutzer sollen Einkäufe tätigen können, anfangs sieht es jedoch nur danach aus, als würde sich dies nur auf In-App-Käufe beziehen. Immerhin, spart einem das Herumfummeln, falls man mitten im Spiel ist und man ganz dringend noch eine Truhe mit Münzen kaufen muss. Es könnte sich bei dieser Änderung auch um einen Vorboten für komplette Käufe, eventuell sogar einen kompletten VR-Play Store handeln.

Das API-Level wurde eingangs schon genannt. Android Nougat hat eigentlich API-Level 24. Nun gibt es allerdings ein neues SDK, welches Entwickler API-Level 25 ansprechen lässt. Es dürfte sich dabei dennoch um Android Nougat handeln und Apps, die für API-Level 24 erstellt wurden, werden auch weiterhin funktionieren. Möglich ist, dass noch weitere Funktionen nachgereicht wurden, denn API-Level 24 war bereits final.

Eine Änderung gibt es auch bei der Menge an Daten, die aus dem Play Store vorgeladen werden können. Man kann so Apps bereits über WLAN bis zu einem bestimmten Punkt laden, im Zweifelsfall spart man so Datenverkehr im mobilen Netz. Die Größe des Preloadings wurde in der Vergangenheit mehrmals angepasst. Nun gibt es keine konkrete MB-Zahl mehr, sondern Google kann individuell bestimmen, wie viel vorgeladen wird. Hat sich wie gesagt bereits mehrmals geändert, die Funktion wurde aber bisher nicht öffentlich gemacht.

Und noch einen letzten Hinweis gibt es im Google Play Store 6.9. Google nennt ein „TC project“, das sogar in alle Sprachen übersetzt wurde, aber sonst nirgends auftaucht. Passt nicht ganz zusammen und es gibt keinerlei Hinweise, um was es sich bei „TC project“ handeln könnte. Vielleicht erzählt Google dazu bald mal etwas.

Solltet Ihr die aktuelle APK des Google Play Stores auf Eurem Gerät nutzen wollen – die genannten Funktionen sind nicht nutzbar – findet Ihr diese wie immer auch bei APKMirror.

(Quelle: Android Police)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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