Piriform – hochwertige Freeware

11. Juni 2008 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

piriform3in1
Piriform? Sagt einem so doch jetzt erst einmal nichts, oder? Wenn ich euch aber gleich drei Programme von Piriform vorstelle, dann werdet ihr in Zukunft auch den Hersteller nennen können – denn alle drei Programme sind echte Perlen und gehören (eigentlich) zur Pflichtausstattung auf jedem Computer mit Microsoft Windows (beziehungsweise USB-Stick).

Alle drei Programme wurden hier im Blog bereits erwähnt – die Tatsache, dass sie neben einer festen Installationsroutine auch die Möglichkeit bieten, portabel vom USB-Stick zu laufen, macht eine weitere Erwähnung notwendig.

Der Aufräumer:

sshot-2008-06-11-[12-13-04]

CCleaner dürfte das bekannteste Programm von Piriform sein. CCleaner spürt temporäre Dateien auf, bietet Hilfe bei nutzlosen Einträgen in der Registry und hat auch einen Uninstaller an Board. Eine portable Version lässt sich direkt hier herunterladen.

Der Retter:

sshot-2008-06-11-[12-22-09]

Recuva kann gelöschte Dateien wiederherstellen. Nicht nur von Festplatten, sondern auch von MP3-Playern und Speicherkarten. Auch von Recuva kann man eine portable Version herunterladen.

Der Ordner:

sshot-2008-06-11-[12-27-35]

Defraggler defragmentiert eure Festplatten. Es können einzelne Dateien ausgewählt werden, die defragmentiert werden sollen – oder eben ganze Festplatten. Defraggler kann auch portabel genutzt werden, wenn man den Installer herunterlädt, diesen mit 7Zip entpackt und nur die defraggler.exe genutzt wird.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

25 Kommentare

Garve 11. Juni 2008 um 13:51 Uhr

Mir sagte Piriform was, benutze ja immerhin die Programme jeden Tag. Kann ich auch nur empfehlen, sie haben mir immer gute Dienste geleistet!

Hapepe82 11. Juni 2008 um 14:31 Uhr

CrapCleaner und Defraggler? Grooooßartige Software!

Recuva brauchte ich bisher (zum Glück) noch nicht, aber es wird sofort auf meinen USB Stick wandern!

Vielen Dank! :D

leachim (twitter ) 11. Juni 2008 um 15:14 Uhr

Der defragger ist die neuste Kreation von Piriform. Habe ich noch nicht getestet. Aber CCleaner und Recuva gehören schon lange zu meinen Top Programmen Sowohl auf’m Stick als auch auf der HD. :)

Matthias 11. Juni 2008 um 15:46 Uhr

Defragger soll laut einigen Stimmen im Internet eher der erste Fehlgriff sein, bringt nicht das, was es verspricht hab ich öfters gelesen. Nutze da auch andere Software.

CCleaner ist aber super und in meinem Gebrauch.

ABDUL 11. Juni 2008 um 16:59 Uhr

JkDefrag ist meiner meinung nach die beste freeware, und wurde im dezember 2007 im defrag-test dritter hinter perfectdisk & O&O

http://jkdefrag.8qm.de/#3

Icy 11. Juni 2008 um 17:49 Uhr

Hy, nutze ebenfalls cCleaner, ist einwandfrei das Programm. Mal eine Frage bezüglich cCleaner & Recuva. Wenn ich Daten in den Papierkorb verschiebe, diesen dann mit cCleaner leeren lasse kann Recuva die Daten nicht wieder herstellen! Ist das bei euch auch so? Recuva findet überhaupt keine der eben gelöschten Daten mehr. Kann mir da jmd weiterhelfen, das Problem zu lösen, falls dies denn möglich ist?

Danke euch *Passt grad so gut zu den Programmen*

MartinV 11. Juni 2008 um 18:01 Uhr

Da CClaener die Daten aus dem Papierkorb bis zur absoluten unkenntlichkeit überschreibt und dadurch unbrauchbar macht, ist es eigentlich klar, das Recuva nichts mehr finden kann…!

Zettel -> Papirkorb -> ohne Umwege gleich zur Verbrennung, was hast du dann noch von dem Zettel???

SonicHedgehog 11. Juni 2008 um 19:08 Uhr

Kurz und gut: Super Progs! :-)

Horst Scheuer (twitter ) 12. Juni 2008 um 07:26 Uhr

Alle 3 angesprochene Tools habe ich schon benutzt. Wobei für mich nur CCleaner wirklich nützlich ist. Die beiden anderen brauche ich nicht unbedingt und habe sie deshalb auch nicht installiert.

Frithjof Vetter 19. November 2008 um 12:04 Uhr

Mein Loptop wollte nicht mehr so richtig arbeiten, zwischen Programmwechseln vergingen oft endlose Minuten. Die Defragmentierung von Windows habe ich regelmäßig benutzt, aber ohne merklichen Erfolg.
Nachdem ich diesen Defraggler heruntergeladen und benutzt habe, läuft meine Festplatte wie nach dem Neukauf. Allerdings hat Defraggler 9 Stunden gebraucht um alles zu Defragmentieren. Ich hatte 52.240 Fragmente die bearbeitet werden mussten.
Also sage ich danke für dieses wirksame Programm.

Fritz Walter 27. Februar 2009 um 14:52 Uhr

Recuva 1.24.399 und CCleaner 2.17.853 sind da. Auch als portable Version. :)

Martina 1. Oktober 2009 um 02:07 Uhr

Wundert ihr euch eigentlich überhaupt nicht, das diese Firma keine Geschäftsadresse nennt, keine Namen veröffentlicht, alle Website-Adressen anonymisiert registriert hat, augenscheinlich eine Briefkastenadresse bewohnt (kann man im englischen Ltd Register nachschlagen und die Adresse anschließend googlen). Also komplett anonym und verschleiert.

Und nun fragt Euch: WARUM betreiben die so einen teuren Aufwand, um Freeware zu verschenken, die millionenfach verwendet wird?

Lustiger Molch 1. Oktober 2009 um 02:15 Uhr

Keine Ahnung. Sag du es uns. :=)

Horst 11. November 2009 um 11:25 Uhr

Und wer sich als Nutzer von CCleaner und Avira Antivir wundert das bei der Registrierungs-Integrität bei ‘Nach Fehlern suchen’ immer ein HKCR-Eintrag {80b8c23c-16e0-4cd8-bbc3-cecec9a78b79} auftaucht sollte mal den Thread http://forum.avira.de/wbb/inde.....38;l=5#top lesen.

Ich habe jetzt als CCleaner-Neuuser diesen Registry-Eintrag via ‘Einstellungen/Ausschließen/Registry hinzufügen’ von der Suche ausgeschlossen. Und das obwohl dort steht: “Für Fortgeschrittene”.

Horst 11. November 2009 um 12:26 Uhr

Ach, nochwas:

Bei “Einstellungen/Benutzerdefiniert” im CCleaner kann man nur mit einem kleinen Trick Ordner wie z.B. ‘C:\Dokumente und Einstellungen\Dein_Name\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects’ eintragen, denn via “Ordner hinzufügen” wird mir dieser Ordner in der Auswahl nicht angezeigt. Oder ist das nur bei mir so?
Ich habe dann erstmal irgendeinen Ordner als Eintrag übernommen, diesen Eintrag dann markiert, rechte Maustaste und bei “Manuell ändern” den gewünschten Ordnerpfad eingetragen.

lorenzmeyer 20. November 2009 um 22:15 Uhr

Hallo Caschy,

ich habe eine Bitte da ich weiß das Du ein Fan von Defraggler bist.

Gibt es eine Möglichkeit den Defraggler per Batch-Datei zu starten.
Ich meine Starten, das öffnen per Batch ist mit gelungen jedoch nicht das Starten.
@echo off
start “” “F:\DEFRAGGLER\Defraggler-C\Defraggler.exe”

Ich habe vor den Defraggler als Bildschirmschoner zu nutzen per RanSever.

Ich weiß Deine Zeit ist knapp aber vielleicht klappt es.

Vielen Dank aus Berlin

caschy 20. November 2009 um 22:21 Uhr

Hilft das?
http://docs.piriform.com/defra.....parameters

Kanns nicht testen, gerade kein Windows zur Hand.

lorenzmeyer 20. November 2009 um 22:54 Uhr

….. leider nicht, es werden nur die einzelnen Einstellungen für die Komandozeile beschrieben.

Danke Dir sehr besonders weil es kurz vor dem WE ist.

Also Tschüß und vielen Dank

Impartial 2. Dezember 2009 um 10:16 Uhr

Ich verwende alle drei Programme und bin mit ihnen sehr zufrieden:

CCleaner räumt schnell und recht gründlich den Müll von der Festplatte (lässt aber standardmäßig sämtliche Dateien in den angegebenen Temp-Verzeichnissen in Ruhe, wenn diese nicht mindestens 24 Stunden alt sind). Mit der Registry-Bereinigung von CCleaner sollte man allerdings vorsichtig sein, die kann einem schon ganz schön den Rechner durcheinanderbringen – auf jeden Fall immer die zu ändernden Registry-Daten vorher auf ein externes Laufwerk (USB-Festplatte o. ä.) sichern, dann kann man die Daten notfalls wieder in die Registry importieren.

Defraggler macht müde Festplatten wieder munter, davon habe ich mich schon einige Male überzeugen können. Sicherlich, es gibt Payware, die das alles noch etwas besser kann, aber die kostet dann auch wenigstens 30 bis 50 Euronen – und das bloß für die Möglichkeiten, evtl. die Reihenfolge der Dateien (nach Namen, Erweiterungen, Größe, Alter, Zugriffshäufigkeit) auf der Platte zu beeinflussen, ohne dass diese Sortierung spürbare Auswirkungen auf die Performance des Systems hätte.

Recuva (wird übrigens wie “Recover” gesprochen) hat mir schon einige versehentlich von der Festplatte gelöschte Dateien gerettet, versagt aber nach meiner Erfahrung bei SD-Karten mit mehr als 2 GB Kapazität (SDHC-Karten), und häufig auch bei USB-Speichersticks. Ansonsten verlasse ich mich lieber auf das Mittel der präventiven Datensicherung als auf Datenrettung. :-)

Kleiner Tipp zu allen drei Programmen: bei allen Programmen lassen sich individuelle Einstellungen festlegen, mit denen Feineinstellungen angepasst werden können, z. B. die Suchintensität bei Recuva.

Robert 28. Dezember 2009 um 00:04 Uhr

Zitat: “Wundert ihr euch eigentlich überhaupt nicht, das diese Firma keine Geschäftsadresse nennt, keine Namen veröffentlicht, alle Website-Adressen anonymisiert registriert hat, augenscheinlich eine Briefkastenadresse bewohnt (kann man im englischen Ltd Register nachschlagen und die Adresse anschließend googlen). Also komplett anonym und verschleiert. (…)”

Doch. Kommt deshalb nicht auf den Rechner. Verdächtig, nicht wahr? Sind alles Programme, die richtig tief in das System eingreifen. Und das installieren alle fröhlich, ohne zu wissen, woher die Sachen kommen. Und irgendwann wundern sich alle, wieso ihre Bankdaten im Internet stehen…

Robert

Impartial 28. Dezember 2009 um 12:00 Uhr

@ Robert: Diese Programme sind schon dutzendfach von renommierten Fachzeitschriften getestet worden, und mit Sicherheit wurde da auch getestet, welche Daten die Programme beim “Nach-Hause-Telefonieren” sendet – es handelt sich immer nur um kurze Checks beim Starten der Anwendungen, ob die jeweilige Anwendung noch aktuell ist oder ob eine neue Version zur Verfügung steht. Nimmt man den Haken bei “automatische Update-Prüfung” heraus, sendet das Programm gar keine Daten mehr ins Internet.

Von daher: Bevor man hier die große Panik verbreitet, sollte man sich erst einmal genauer mit der Materie beschäftigt haben…

Ach so, und ich stehe natürlich NICHT bei Piriform in irgendeiner Weise auf der “Payrole”, wie man heutzutage eine Gehaltsliste auf Neudeutsch nennt.

Impartial 10. Mai 2010 um 09:41 Uhr

@ Robert: Das mit den Bankdaten ist blühender Unsinn, denn ich wurde noch von keinem Piriform-Programm zur Angabe irgendwelcher Daten aufgefordert. Man muss nicht einmal eine E-Mail-Adresse angeben, sondern kann die Software frei und uneingeschränkt herunterladen und verwenden.

Der einzige Punkt, der einen Hinweis darauf gibt, wie sich die Sache finanziert, ist die standardmäßige Installation der Yahoo-Toolbar; vermutlich besteht also eine Vereinbarung mit eben diesem Suchmaschinenbetreiber, dessen Dienste anzupreisen. Nun, dagegen kann man sich wirksam schützen, man muss bei der Installation der Software nur das Häkchen vor dem Text “Installiere optional Yahoo-Toolbar” entfernen, schon gibt es die Software ohne irgendwelche Risiken und Nebenwirkungen (außer denen, die es bei der Verwendung jeder anderen Software auch gibt).

Also gibt es überhaupt keinen Grund, hier irgendwelche wilden Spekulationen zu verbreiten, die einer Tatsachen-Prüfung keine Minute standhalten.

Der Form halber stelle auch ich fest, dass ich mit der Fa. Piriform in keiner Weise verbunden bin, weder privat noch geschäftlich. Ich bin lediglich überzeugter Anwender einiger ihrer Produkte, namentlich sind das CCleaner, Recuva und Defraggler.

coriander (twitter ) 14. Mai 2010 um 14:40 Uhr

Hab die neueste Vers. 1.18 mit win7-32-bit, Absturz, “funktioniert nicht mehr”…
Nur so mal als Feedback!

Norbert Übel 26. September 2010 um 11:33 Uhr

Habe eine Frage,
besitze einen Laptop Aspire one von acer, 532h-2Dr Model NAV50, Windows 7Starter 32 bit, Intel Atom Prozessor N450,
kann ich bei mir einen defraggler installieren?



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