PiCast ist die Open Source Alternative zu Googles 35 Dollar Chromecast

3. August 2013 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Chromecast, der kleine Streaming-HDMI-Stick von Google war auf dem Event zum neuen Nexus 7 und Android 4.3 die gelungene Überraschung. 35 Dollar, um Inhalte von Smartphone oder Tablet direkt auf den heimischen TV zu bringen. Einfach in der Anwendung und mit einem Preis, der mehr an einen Mitnehm-Artikel als an ein Tech-Gadget erinnert. Aber es gibt, zumindest für uns in Deutschland, noch zwei Probleme.

chromecastifixit

Zum einen wird der Stick hierzulande noch nicht verkauft. Als Verkaufsstart spekuliert wird der September, eine Bestätigung gibt es allerdings noch nicht. Zum anderen ist die Verfügbarkeit gerade praktisch nicht gegeben. In den USA werden Bestellungen im Play Store mit mehreren Wochen Lieferzeit angegeben. In Ladengeschäften wie Best Buy bekommt man ebenso keine Chromecasts mehr.

Wer dennoch ein bisschen Chromecast-Feeling auf dem Fernseher will, kann nun selbst Hand anlegen. Alles was man benötigt, ist ein Raspberry Pi, der bereits zu Preisen ab 30,- Euro im Online-Shop erhältlich ist. Noch ist die Lösung recht aufwändig, die Lance Seidman zu entwickeln begonnen hat, auf seiner GitHub-Seite des Projekts steht aber alles, was man beachten muss.

Abwegig ist die Idee nicht und auch wenn noch nicht viel funktioniert, werden wir noch viel von PiCast hören. Zumindest für Bastler scheint es sogar die interessantere Lösung zu sein, da der Chromecast-Stick alles andere als offen ist. Der neulich ermöglichte Boot-Exploit wurde bereits gepatched und es sieht nicht danach aus, als würde Google den Stick in absehbarer Zeit für Entwickler öffnen.

Das knapp 10-minütige Video zeigt, wie PiCast genau funktioniert. Wer also noch einen Raspberry Pi herumliegen hat (soll ja vorkommen), kann versuchen einen Self-Made Chromecast zu bauen.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Quelle: Android Authority |

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9387 Artikel geschrieben.