PhraseExpress synchronisiert mit TextExpander

22. Februar 2013 Kategorie: Apple, Windows, geschrieben von: caschy

Diese Nachricht ist sicherlich nur für eine ganz kleine Anzahl an Lesern interessant: die neue Version der kostenlosen Software für Textbausteine unter Windows, PhraseExpress, unterstützt nun die Synchronisation mit der Software für Textbausteine unter Mac OS X, TextExpander. PhraseExpress ist eine kostenlose (für den privaten & nicht kommerziellen Einsatz) und auch portable Anwendung für Windows um sich die tägliche Tipperei zu erleichtern. Es können eigene Phrasen angelegt werden, die automatisch durch eure Texte ersetzt werden (mfg wird zu Mit freundlichen Grüßen).

PhraseExpress

Neben dem reinen Ersetzen von Kürzeln kann man dem Programm auch Wörterbücher mitgeben, die dann zum Beispiel häufige Fehler korrigieren (Feler wird zu Fehler usw.). Grob angerissen erledigt TextExpander auf dem Mac das Gleiche und wer eben beide Systeme bespielt, der wird sich sicherlich über die Synchronisation via Clouddienst des Vertrauens freuen. Bisher war lediglich der Import von TextExpander , nun kann man lustig hin- und her synchronisieren.

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Über den Autor: caschy

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4 Kommentare

werner67 22. Februar 2013 um 14:12 Uhr

Nicht so mächtig wie AutoIt oder AutoHotKey, aber für den Hausgebrauch durch seine Scriptingfähigkeiten sehr brauchbar. Benutze es täglich.

Thomas 22. Februar 2013 um 18:22 Uhr

Dieses Textexpander ist mir ehrlich gesagt zu teuer, kennt jemand eine kostenlose Alternative?

Miriam 22. Februar 2013 um 18:59 Uhr

Man kann es nur bis zum Erbrechen wiederholen: PhraseExpress ist nur SCHEINBAR eine Freeware für die Privatanwendung!

In der Praxis sieht es so aus: Das Programm besitzt integrierte Schnüffelroutinen, die während der Benutzung eine “geschäftliche Nutzung” erkennen wollen und dann Alarm schlagen. Diese Algorithmen sind überscharf eingestellt:

Ich habe PE ausschließlich mit Kürzeln für URLs und Website-Logins verwendet, z. B. auch für die automatische URL-Vervollständigung von Suchanfragen bei geizhals.at. Mit dem “Erfolg”, dass mir die Software nach einer Suchanfrage nach “Outlook” (mein Home & Student-Office hat ja keins und ich wollte wissen, was man dafür bezahlen muss) eine “kommerzielle Nutzung” unterstellt hat, mit Warnmeldung und Verunstaltung des Ausgabestrings. Seither läuft die Software voll im Paranoia-Modus.

Zahlreiche Klagen von Nutzern dieser “Freeware für Privatleute” zeugen von einem relevanten Problem und nicht nur von sporadischen Einzelfällen. In Foren schalten sich bei diesbezüglichen Klagen dann gern die Clickworker des Herstellers ein und schreiben beschwichtigende Parolen. Egal, wieviel Geseiere da abgesondert wird, die Fakten bleiben bestehen.

Fakt ist also: Wer nicht nur “mfg” nutzt und im Netz nach Märchenbüchern sucht, wird über kurz oder lang (eher über kurz) mit dem Vorwurf der “kommerziellen Nutzung” konfrontiert und soll dann löhnen: 50 Euro pro Endgerät. Macht bei der typischen 1-PC-plus-1-Notebook-Konstellation 100 Euro für eine angebliche “Freeware”, die Textbausteine verwaltet und ein bisschen Autokorrektur und eine Mehrfach-Zwischenablage anbietet. Zu dem Tarif kriegt man schon ein Home&Student-Office und das halbe Betriebssystem dazu.

Nachdem das Programm bei mir jetzt auch noch angefangen hat, den Eingabefokus zu verlieren, habe ich es voller Hass jetzt endgültig von der Platte geputzt und nutze jetzt Hotstrings via ac’tiv-Aid für die Textersetzung und Ditto für die Multi-Zwischenablage (die aus ac’tiv-Aid zerschießt mir allein durch ihre Existenz regelmäßig meine Excel-Tabellen).

PE wäre schön und ist auch komfortabel und gut gemacht (bis zuletzt auf das Fokusproblem), aber so läuft das nicht: Entweder eine eine Freeware, die man wirklich so bezeichnen kann oder eine preislich angemessene Home-User-Version. Aber nicht diese fiese Schnüffel- und Gängel-Variante!

Bei mir holt sich der Bartel den Most damit jedenfalls nicht ab!

Grüße, Miriam

Micha 23. Februar 2013 um 07:22 Uhr

@Miriam: Na, so ganz kann ich das jetzt nicht bestätigen. Fest steht: ja, es gibt diese Erkennung und ja, optimal ist sie sicher nicht. Fest steht auch, das wenn sie einmal auftauchte, das Programm immer häufiger mit dem “Vorwurf” der kommerziellen Nutzung konfrontiert. Allerdings hat es bei mir knapp über ein Jahr gedauert – bei recht regelmäßiger Nutzung. Womit ich die Routine letztlich wirklich getriggert habe, weiß ich aber auch nicht so recht. Ansonsten stimme ich zu: es ist ein nützliches Programm und es wäre toll, wenn entweder die Erkennungsroutine mal grundlegend überarbeitet würde (die Klagen der User darüber gibts nun schon ewig) oder eine preisliche angemessenere Version für Privatuser ohne “Nagging” erscheinen würde. Wirklich Freeware ist es wirklich nur so lang, wie man eben nicht von der Überwachung “verdächtigt” wird, danach wird das Programm nervend. Und da die Trigger nicht wirklich nachvollziehbar sind, ist es schwierig, sie zu meiden. Wie auch immer: für mich war es nicht mehr als eine kleine Arbeitserleichterung. Ich habe nur die Ersetzung/Autovervollständigen-Funktion genutzt, für alles andere hab ich andere Tools (Zwischenablage zum Beispiel Ditto) – somit tat mir die Deinstallation nicht wirklich weh.


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