Photoshop im Browser: Adobe zeigt Fortschritte bei der Entwicklung von Photoshop Streaming

22. November 2014 Kategorie: Internet, Software & Co, geschrieben von:

Im September wurde erstmals bekannt, dass die Adobe Creative Cloud Einzug auf Chrome OS erhält und Photoshop als erster Dienst nutzbar sein würde. Das hatte natürlich zur Folge, dass Millionen Augen kreativer Menschen da draußen feucht wurden, weil man zumindest theoretisch keinen leistungsstarken Rechner mehr benötigt, sondern von jedem Rechner via Chrome seine Fotos in der Cloud bearbeiten kann. Nach insgesamt zwei Jahren harter Zusammenarbeit von Google und Adobe präsentiert man nun die erste Version mit dem Namen „Photoshop Streaming“.

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Die Jungs von The Verge hatten die Möglichkeit sich das ganze etwas genauer anzuschauen und wie es scheint, testet Adobe seine Photoshop Cloud-Lösung aktuell über einen Zeitraum von sechs Monaten gemeinsam mit diversen Bildungseinrichtungen. Das Setup ist denkbar einfach: Man lädt sich Photoshop-Streaming wie gewohnt als Chrome App über den Chrome Web Store herunter und sobald man diese öffnet, verbindet sich Photoshop Streaming über einen Server mit einer Desktop Version von Photoshop CC 2014. Die Desktop-UI ist jedoch nichts weiter als ein Video-Livestream der einem im Browser angezeigt wird, bei der javascript die ausgeführten Aktionen an den Server leitet und der Server dies interaktiv spiegelt. Das Prinzip ist vielen vielleicht bekannt von der Software TeamViewer.

Doch aktuell gibt es auch Limitierungen. So kann man aktuell nur Dateien bearbeiten, die in Google Drive abgelegt sind. Doch Adobe verspricht, dass man daran arbeitet, künftig auch andere Cloud-Dienste als Datei-Host zur Verfügung zu stellen. Auch andere Kernfeatures wie Drucken oder Prozesse, die eine GPU erfordern, sind aktuell nicht nutzbar. Darüber hinaus sollen jedoch die meisten Funktionen wie Ebenenmasken erstellen oder der Kamera Raw-Editor nutzbar sein.

Wie es scheint, geht die Entwicklung gut voran, sodass Photoshop vielleicht bald tatsächlich von praktisch jedem Rechner aus genutzt werden könnte – sogar über Chromebooks. Zum Entwicklungsstadium von Photoshop Streaming meinte Adobes Director of Engineering Kirk Gould gegenüber The Verge, dass man zu „90 percent there“ sei.


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