Pebble Time und Pebble Time Steel: letzte Crowdfunding-Stunden, über 20 Millionen Dollar

27. März 2015 Kategorie: Wearables, geschrieben von:

Als die Pebble Time, der Nachfolger der populären Pebble Smartwatch angekündigt wurde, stürzten sich die Menschen auf die Vorbestellungen via Kickstarter. Es verwundert auch nicht wirklich. Pebble bietet als einer von sehr wenigen Anbietern die Unterstützung für sein Gadget unter Android und iOS und kommt zudem mit einer sagenhaften Akkulaufzeit von bis zu zehn Tagen (Pebble Time Steel). Zudem kommen die neuen Modelle mit einem Farbdisplay.

PebbleTime_Steel_01

Heute läuft das Crowdfunding-Projekt von Pebble aus. Aktuell gibt es über 77.000 Backer, die insgesamt mehr als 20 Millionen Dollar in die smarte Uhr investiert haben. Das ist ein neuer Kickstarter-Rekord. Bisher war der Coolest Cooler das Projekt mit dem höchsten Finanzierungsbetrag (13.285.226 Dollar). Auch beim Erreichen des Finanzierungsziels war Pebble flott. Nur 17 Minuten benötigte man bis die 500.000 Dollar Finanzierungsziel erreicht wurden.

Einen weiteren Schub gab es mit der Pebble Time Steel, einer zwar teureren, dafür mit einem Gehäuse aus Edelstahl kommenden Variante der Pebble Time. Aber auch die Vorstellung der Apple Watch trieb die Backer zu Kickstarter. Laut Angaben von Kickstarter selbst, haben sich die Bestellungen kurz nach der Vorstellung verfünffacht. Mit der Vorstellung der Steel-Variante wurden dann auch noch Smart Straps ins Leben gerufen, smarte Armbänder, die mit der Pebble Time kommunizieren können oder diese auch mit einem zusätzlichen Akku ausstatten.

Wer noch zuschlagen möchte, los geht es ab 179 Dollar (plus etwaige Einfuhrgebühren) für die Pebble Time, die Pebble Time Steel gibt es für 250 Dollar. Das Kickstarter-Projekt endet morgen früh um 3 Uhr.

77.000 Backer, das sind mit gutem Willen vielleicht 100.000 Pebble Smartwatches, die innerhalb eines Monats verkauft wurden. Während dies sicher ein Erfolg für Pebble ist, zeigt es auch, wie wenig der Smartwatch-Markt eigentlich interessiert. Da passen auch die schlechten Zahlen der Android Wear Verkäufe 2014 dazu. Was hingegen überhaupt nicht dazu passt, sind die Prognosen für die Apple Watch. Analysten gehen davon aus, dass sich diese auch im ersten Jahr bereits millionenfach verkaufen wird. Objektiv betrachtet gibt es dafür jedoch keinen Grund, es ist nicht so, dass die Apple Watch etwas bahnbrechend Neues bietet, das andere Smartwatches nicht können. Vieles wird sicher das Apple’sche Marketing zurechtrücken, optimistisch sind die Prognosen dennoch.


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Über den Autor:

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