Pebble gibt Apple die Schuld für fehlende Pebble Time iOS-App

4. Juni 2015 Kategorie: Apple, iOS, Wearables, geschrieben von:

Die Pebble Time Smartwatch ist eines der Wearable-Highlights dieses Jahr. Die Kickstarter-Kamapgne zur zweiten Version der Smartwatch mit Farbdisplay und einer Woche Akkulaufzeit brach alle Rekorde, seit ein paar Tagen werden erste Backer auch mit der Uhr beliefert. Dumm nur, wenn diese Menschen die Pebble Time mit einem iPhone nutzen wollen, für dieses ist die benötigte App nämlich noch nicht da.

PebbleTime_Steel_01

Die Schuld an dem App-Mangel soll laut Pebble bei Apple liegen, Pebble fordert enttäuschte Nutzer sogar auf, Apple in den sozialen Netzwerken darauf aufmerksam zu machen. Pebble veröffentlichte eine Status-History der App, die zeigt, wann diese eingereicht wurde und wie der Verlauf ist. Daraus geht hervor, dass die aktuelle Version (nachdem eine erste Version bereits durch Apple genehmigt war) seit dem 23. Mai 2015 mit dem Status „in Review“ versehen ist.

PebbleTime_iOS

Dieser „In Review“-Status bedeutet normalerweise, dass der Release unmittelbar bevorsteht, was in diesem Fall anscheinend nicht zutrifft. Wie man am vorherigen Eintrag sehen kann, dauerte „in Review“ bei der Vorgängerversion drei Tage, was auch schon lange ist, aber durchaus akzeptabel. Pebble nennt dies eine Behinderung durch Apple.

Dass es nicht allein Apples Schuld ist, zeigen vielleicht aber auch Daten der unabhängigen Seite App Review Times. Hier wird angegeben, dass der durchschnittliche Review-Prozess aktuell 10 Tage im App Store dauert. Bei einer Einreichung der App am 23. Mai wäre die App also auch bei einer durchschnittlichen Review-Dauer nicht rechtzeitig zur Auslieferung der Pebble Time im Store gelandet.

Unterdessen empfiehlt Pebble seinen iOS-Nutzern, einen Freund mit Android-Smartphone aufzusuchen, um wenigstens das erste Setup auf der Uhr zu erledigen und diese eventuell mit Apps zu befüllen, die unabhängig vom Smartphone arbeiten. Allen anderen kann man nur wünschen, dass die Pebble Time iOS-App dann bald mal im Store aufschlägt und die Smartwatch auch mit ihrem bevorzugten OS nutzbar ist.

(Quelle: 9to5Mac)

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