19. Mai 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy
Ein paar Tage war es nur ein Gerücht, nun hat sich der Mega-Deal offensichtlich bestätigt. Suchmaschine Yahoo, die damals auch Flickr aufkaufte, tätigt unter der Schirmherrschaft von Marissa Mayer einen weiteren Super-Deal. Man wird sich wohl das komplette Blog-Netzwerk Tumblr für die stattliche Summe von 1,1 Milliarden US-Dollar gekauft, dies entspricht derzeit etwa 855 Millionen Euro. Tumblr ist eine äußerst beliebte Microblogging-Plattform, die das Veröffentlichen von Texten, Bildern & Co für ihre Mitglieder kostenlos ermöglicht.David Karp gründete Tumblr 2007 zusammen mit Marco Arment.
Zum 12. September 2012 gab es 73 Millionen Blogs mit bei 61,6 Millionen täglichen Einträgen bei Tumblr. Man darf gespannt sein, was Yahoo mit Tumblr vorhat. Ich hoffe für all Tumblr-Nutzer, dass es Tumblr nicht so ergeht, wie Geocities anno 1990. Der damals erfolgreiche Homepage-Dienstleister wurde 1999 von Yahoo gekauft, wie dies ausging, wissen wir ja alle. Yahoo geriet erst neulich in die Schlagzeilen, weil man das ToDo-Tool Astrid kaufte. Ich finde es gut, dass Yahoo Gas gibt, man sollte Größen wie Google & Co nie das Feld kampflos überlassen. Der Tumblr-Kauf wurde vom Vorstand abgenickt und wird laut Wall Street Journal morgen bekannt gegeben. Sobald der Deal zu 100% fix ist, gibt es hier das Update.
Als YouTube 2005 startete, hätte wohl niemand gedacht, in welche Richtung sich das alles entwickelt. Vom Video-Portal a la Pleiten, Pech und Pannen zur wohl größten Entertainment-Seite weltweit. 2005 startet YouTube, ist heute also acht Jahre alt. Neue Zahlen hat man zu vermelden, so werden jede Minute über 100 Stunden Videomaterial auf das Portal geladen. Jeden Monat besuchen über 1 Milliarde Menschen die Seite, um sich dort bespaßen oder entertainen zu lassen. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, YouTube! Vielen Dank für viele Stunden Unterhaltung und auf die nächsten Jahre!
Amazons App-Shop bietet jeden Tag eine kostenpflichtige App gratis an. Neben vielen Apps, die entweder schlecht sind oder nur eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen, findet man dort aber auch immer wieder Perlen. Gestern gab es bereits MapsWithMe Pro, der heutige Schatz ist Azkend, eines der besten Match-3-Games, das man auf seinem Android-Smartphone haben kann.
Bei Azkend muss man aber nicht Steine tauschen, sondern lange Ketten mit mindestens drei gleichen Steinen bilden. Die unzähligen Level werden von sanften Klängen und mächtigen Power-Ups begleitet. Ich selbst habe das Game bereits auf allen Plattformen mehrmals durchgespielt, es macht einfach Spaß und ist so unkompliziert, dass man sich nicht lange einspielen muss. Normalerweise kostet das Spiel 1,99 Euro, wer es also verpasst hat, kann auch ruhigen Gewissens dafür bezahlen.
19. Mai 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy
Nintendo – was soll man zu den Jungs und Mädels des einstigen Spiele-Giganten sagen? Die einstige Spielemacht verschwindet in der Versenkung, selbst Electronic Arts möchte keine Spiele für die Wii U mehr produzieren, stattdessen sind Xbox, PlayStation und die Plattformen Android und iOS auf zahlreichen Geräten die Günstlinge der Spieler. Und auch mit den verbliebenen Hardcore-Fans könnte es sich Nintendo verscherzen.
Bei YouTube gibt es Millionen Let’s Play-Videos. Eine Art der Videoform, in der Spieler ihr Können zeigen – oder einfach Easter Eggs und Spieleszenen. Eine eigene Subkultur mit unzähligen Anhängern. Nintendo geht nun gegen einige Spieler vor, die Nintendo-Content in ihre Kanäle einstellen. Durch die Beliebtheit diverser YouTuber mit ihren Let’s Play-Videos ist für die Content-Erschaffer natürlich ein Markt entstanden. Sie haben ihre Videos monetarisiert und verdienen so teilweise recht nette Sümmchen.
19. Mai 2013 Kategorie: iOS, geschrieben von: caschy
Mea culpa! Ich muss mich bei den iOS-Nutzern entschuldigen. Hatte in der letzten Zeit echt nur das Android-Smartphone in der Hand und habe dabei übersehen, dass das grandiose Pudding Monsters als Apples App der Woche kostenlos zu haben ist. Ich hatte mir das Spiel der Cut the Rope-Macher gleich damals direkt nach Erscheinen gekauft und kann es euch nur ans Herz legen. Das Spielprinzip ist simpel, wird in den 125 Leveln allerdings nach und nach schwieriger. Einzelne Pudding-Monster müssen durch verschiedene Verschiebe-Taktiken zu einem großen Pudding-Monster gemacht werden, um das Level zu meistern.
Google hat mit den Designanpassungen für Google+ wieder einmal rege Diskussionen ausgelöst. Verwundert wohl auch weniger, schließlich gab es schon mehrere große Designanpassungen bei denen sich nie alle Benutzer zufrieden zeigen. Die Ambivalenz zeigt sich auch bei uns in den Kommentaren, als Caschy euch gestern Abend zeigte, wie man den Google+ Stream wieder automatisch aktualisiert. Die Geschmäcker sind wie immer sehr verschieden, daher zeigen wir euch einen Weg, wie ihr das Design an eure persönlichen Bedürfnisse zurechtbiegt.
Es ist nicht lange her, da machte Lookout von sich reden, da man verschärft gegen bestimmte Werbeformen in Android-Apps vorgehen will. Lookout ist eine mobile Sicherheitslösung, die unter anderem Apps vor der Installation auf Malware und auffällige Werbeformen überprüft. Die mobile Werbebranche wächst schneller als erwartet. Laut Gartner soll 2013 weltweit bereits ein Umsatz von 11,4 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet werden.
Acer hat in Finnland den Spekulationen um ein Windows 8-Tablet im Mini-Format ein Ende bereitet. Die Produktseite zum Acer Iconia W3 ist dort bereits online und verrät alles, was man so über das Tablet wissen sollte.
Das Acer Iconia W 3 ist der erste Vertreter im kleinen Display-Bereich mit Windows 8. Nachdem Microsoft die Anforderungen an die Auflösungen allerdings heruntergeschraubt hat, sicher aber nicht der letzte. Die Auflösung des W 3 beträgt 1280 x 800 Pixel (WXGA, 16:10) mit einer Display-Diagonale von 8,1 Zoll.
19. Mai 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy
Die abgelaufene Woche dürfte ganz im Zeichen der Google I/O gestanden haben. Keine neuen Geräte, dafür stellte man einige Weichen bezüglich der Zukunft von Android. Fragmentierung ist vielleicht bald gar nicht mehr so das große Thema. Müsste ich ein persönliches Highlight nennen, dann käme ich ins Schwitzen – Hangouts überzeugen mich in ihrer derzeitigen Form noch nicht und auch die Optik von Google+ gefällt mir nicht. Vielleicht sind es die Maps, die Google in meinen Augen gut hinbekommen hat – aber wann brauche ich die schon?
18. Mai 2013 Kategorie: Google, geschrieben von: caschy
Google+ hat im Rahmen der Google I/O 2013 ein umfangreiches Redesign bekommen. Dieses Design gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Weder das einspaltige, da es viel zu viel Whitespace hat, noch das Pinterest-mäßige. Doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen. Hier soll es Abhilfe für die geben, die sich daran stören, dass Google+ nach dem Redesign nicht mehr automatisch aktualisiert – stattdessen wird ein Reload-Button eingeblendet.
Benutzer von Greasemonkey oder Tampermonkey finden hier den entsprechenden Code, alternativ könnt ihr euch das Script für euren Browser direkt herunterladen und so dafür sorgen, dass Google+ automatisch aktualisiert. Liebe Google+-Nutzer, was sagt ihr zum neuen Design?