7. Mai 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy
Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als man sich die ganzen teuren Smartphones mittels eines 24 Monates-Vertrages irgendwie subventioniert hat? Machen viele heute nicht mehr, Smartphone wird gekauft, dafür der billige Vertrag abgeschlossen. Den Weg geht jetzt auch Microsoft in den USA, denn die verramschen die Xbox 360 für schlappe 99 Dollar. Dafür muss man aber auch einen Vertrag eingehen.
14,99 Dollar monatlich bezahlt man für die Gold-Mitgliedschaft mit all ihren Features. 99 Dollar für die 4 GB-Variante der Xbox 360 + 24 x 14,99 Dollar der Goldmitgliedschaft. 12 Monate der Mitgliedschaft kosten ansonsten bei Amazon 60 Dollar.Schnäppchen? Irgendwie überhaupt nicht… (via TheVerge, via Microsoft)
Seit dem Erscheinen von SkyDrive und Google Drive als Laufwerk auf dem heimischen Rechner wird es schwieriger einen Favoriten zu finden. Macht nichts, Auswahl ist immer gut und jeder darf und soll nutzen, was er am besten findet. Ordner außerhalb dieser Dienste synchronisieren? Ein frommer Wunsch, bisher nur mit kleinen Umwegen machbar. Ich hatte schon diverse Lösungen für Dropbox verbloggt verbloggt: Dropbox mit Ordnern ausserhalb der Dropbox synchronisieren beschreibt den Weg unter Windows und Mac OS mithilfe von symbolischen Links.
Eine weitere Lösung für Windows wäre Dropbox Folder Sync - alternativ kann man so ziemlich jeden Dienst unter Windows mit Junction Link Magic beackern. Für die ganz faulen Mac-Benutzer gibt es jetzt eine neue Version von MacDropAny. Die Software macht nichts anderes, als symbolische Links für Dropbox, Google Drive und SkyDrive herzustellen – aber eben ganz easy. Starten, Quelle und Ziel beim Onlinespeicher eurer Wahl wählen: fertig. Doch bedenkt: MacDropAny verschiebt den Quellordner an das Ziel und hinterlässt nur einen symbolischen Link. Alternativ könnt ihr gleich mit Dingen wie Alias / Verknüpfungen arbeiten. Wie schaut es bei euch aus? Synchronisation beliebiger Ordner, oder doch nur die vorgeschlagene Ein-Ordner-Lösung?
Ich werde ja nicht müde zu behaupten, dass das gleich folgende Video die Zukunft zeigt. Der Interessierte sieht ein Motorola Atrix 2, ein Smartphone, welches auch Ubuntu als System beherbergt. Mittels Dockingstation und Co wird dieses zu einem vollwertigen Computer. Monitor, Tastatur und Maus dran – zack, dein ganzes Büro in wenig Hardware.
Bei immer stärker werdenden Geräte im Mobile Bereich wird es bald kein Problem mehr sein, Office und Co auf dem Smartphone als Feuerwerk abzubrennen. Finde ich gut so – fand ich schließlich auch schon bei der ersten Atrix-Ausgabe gut, obwohl diese damals in meinem Test wenig bis keinen Spaß machte. Aber glaubt mir – das kommt noch alles. Im Video seht ihr Richard Collins von Canonical, der Firma hinter Ubuntu Linux. (via OMGUbuntu)
Frage vorweg: Muss Apple eigentlich die Preise senken, um mit dem MacBook Air attraktiver zu werden gegenüber der Ultrabook-Flotte von Intel? Vermutlich nicht, denn die Teile verkaufen sich klasse und haben schließlich die Konkurrenz erst zum Umdenken gebracht, wie heutzutage ein modernes Notebook auszusehen hat. Dass man bei den Produkten aus Cupertino öfters mal ein wenig tiefer in die Tasche greift, ist der Apple-Fan eh gewohnt. Dennoch scheint sich abzuzeichnen, dass Apple im dritten Quartal des Jahres plant, eine günstigere Version des MacBook Air zu launchen, welche dann ab 799 Dollar zu haben sein könnte.
Na, das ist ja auf den ersten Blick eine nette Nachricht. Google Hangouts On Air starten nun weltweit. Was Google Hangouts on Air sind? Nun ja – Menschen die etwas zu sagen haben, oder der Meinung sind, etwas sagen zu wollen, können dies nun tun. Global & live – während sie vor dem Rechner sitzen. Google+ besuchen, Haare zurecht rücken und einen Hangout starten. Der bislang beschränkte Videochat kann nun von euch global gesteuert werden. Ihr seid der Hauptdarsteller und die Welt darf zuschauen. Euren persönlichen Stream – oder eben der Hangout, den ihr mit Leuten gerade abfeiert. Talkshows via Google Hangout vor einem großen Publikum. Wohnzimmerkonzerte. Virtuelle, öffentliche Feiern. Alles möglich.
Was mich persönlich an der Meldung gerade etwas stutzig macht, ist die Definition des Wortes “Weltweit” seitens Google. Worldwide hat man nämlich verlinkt – auf eine Informationsseite, die zumindest für meine Augen nicht das Wort “Deutschland” enthält. Doof. Warten wir mal ab, wann und vor allem ob der Spaß ins Technikwunderland Deutschland kommt. Dann haben auch wir die Möglichkeit, öffentliche Live-Hangouts abzubrennen, den Spaß aufzuzeichnen und zu sharen.
Puh, was für eine Überschrift. Schäme ich mich selber ein bisschen für Aber nachdem mein guter Freund und Namensvetter Casi Ende April die Weltzahlen über die Smartphone-Verbreitung diverser Hersteller übernommen hat (Samsung: endlich angekommen im Handy-Olymp), lege ich hier einmal die Zahlen für Deutschland nach.
Weltzahlen. Interessant, sicherlich. Ich persönlich finde allerdings eher die Zahlen in Deutschland spannend – und die gibt es nun, zu finden waren sie bei comScore und im Focus. Was denkt ihr – sind die Weltzahlen vergleichbar mit Deutschland? Hier die Auflösung:
Kennt ihr die PalmSecure-Technologie von Fujitsu? Es handelt sich hierbei um einen Sensor, der eure Handfläche scannt und erkennt und euch in Krankenhäusern, Banken, etc Zugang zu sensiblen Bereichen gewähren kann. Die Venen der Handfläche können dabei ebenso gut wie ein Fingerabdruck einer Person zugeordnet werden und vor allem in Japan wird der Sensor bereits weitläufig eingesetzt.
Ui, da hat man bei Apple ein relativ dickes Ei gelegt. Beim Update auf Version 10.7.3 wurde wohl ein wenig geschlampt, sodass eure Passwörter beim Einloggen im Klartext gespeichert werden. Alle von euch, die vor dem Update auf Mac OS X Lion den Verschlüsselungsmechanismus FileVault nutzten, sind betroffen (FileVault 2 ist von der Lücke nicht betroffen).
Nun könnte theoretisch jeder ohne Administratorrechte am Mac auf euer Passwort und damit auch auf die verschlüsselten Daten in der FileVault zugreifen – allerdings muss gesagt sein, dass dafür physikalischer Zugriff auf den Mac vorhanden sein und einiger Aufwand betrieben werden muss: die Log-Datei muss über den FireWire Target Disk-Modus geöffnet werden – dies geschieht, wenn man von der Lion Wiederherstellungs-Partition bootet – denn das Log liegt ausserhalb des verschlüsselten Bereiches.
Jau, nun ist es also raus. Wir alle wissen, was das Samsung Galaxy S3 an Hardware verbaut hat, wann wir es kaufen können und was es ungefähr kosten wird. Ich hatte das große Glück, als einer von sechs Teilnehmern aus Deutschland das Gerät vorab sehen zu dürfen. Und so war es logisch, dass ich meine Worte darüber verlieren werde – die Fakten eben. Doch anscheinend war die Android-Fraktion dieses Mal bitter enttäuscht.
Kommentatoren, die sich äußerten, als hätte man ihnen den Lutscher geklaut. Was war geschehen? Hatte Samsung den Spannungsbogen soweit überzogen, dass es auf Seiten der Android-Liebhaber zu Enttäuschungen kam, weil aus ihrer Sicht nichts Spektakuläres vorgestellt wurde? Natürlich war das ganz dicke PR im Vorfeld – wer will das einer Firma verdenken?
Wir haben euch neulich schon von den Planspielen Googles erzählt, wie man sich vor dem iPhone sein eigenes Smartphone vorgestellt hat. The Verge ist am Ball geblieben und hat ein weiteres Foto aufgetrieben von einem solchen Gerät, dass es dann – wie ihr alle wisst – nie zu Marktreife brachte.
6. Mai 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy
Und schon wieder ist die Woche um. Was brachte diese Woche? Mir persönlich etwas Sonne und die Erkenntnis, dass es gar nicht so einfach ist, für die Volksrepublik China ein Visum zu bekommen. Normalerweise sollte ich morgen zu einer Produktpräsentation von Hewlett Packard nach Shanghai reisen, doch das Konsulat in Hamburg wollte unbedingt, dass ich, im Gegensatz zu allen anderen, persönlich vorbei schaue, um mein Visum zu beantragen.
War natürlich nicht möglich, da ich auf der Samsung Galaxy S3-Präsentation in London war. Zum Galaxy S3 werde ich nachher auch noch einmal meinen Senf hier abgeben, sofern es meine Zeit erlaubt. Nun aber zu den 10 Beiträgen hier aus dem Blog, die von euch in der abgelaufenen Woche am häufigsten angeklickt worden.
6. Mai 2012 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy
Den hier Mitlesenden muss ich GIMP wahrscheinlich nicht mehr vorstellen. Die kostenlose Bildbearbeitung ist für viele ein Must Have. Ich behaupte einfach mal, dass GIMP die mächtigste Bildbearbeitung ist, die man für kein Geld bekommen kann. Nun ist die Version 2.8 erschienen, die neben vielen neuen Features, auf die ich nicht eingehe, auch einen Einzelfenster-Modus spendiert bekommen hat.
Die letzte Veröffentlichung einer finalen GIMP-Version ist knapp 3 Jahre her, zu diesem Zeitpunkt gab es GIMP nicht direkt mit Einzelfenster-Modus, sondern nur in einer Bildansicht, mit den entsprechenden Werkzeugleisten. Die Version 2.8 bringt für alle Freude des Einfenster-Modus diesen mit, siehe auch mein Screenshot. Mittlerweile bekommt ihr GIMP 2.8 auch als deutsche Version für Windows inklusive Installer.Wer sich für GIMP 2.8 und seine Neuerungen interessiert, der schaut bei den GIMPUsers vorbei. (Danke Storminator)
6. Mai 2012 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy
Windows 8 wird in der Standardausgabe nicht in der Lage sein, DVDs abzuspielen. Vor ein paar Tagen hat man genaue Informationen zu Codecs im Audio- und Videobereich veröffentlicht und damit kundgetan, dass die native DVD-Wiedergabe erst ab Windows 8 Pro möglich ist. Wer auf seinem neu gekauften Rechner vielleicht nur die Standardausgabe von Windows 8 hat, der schaut beim Einlegen einer DVD erst einmal in die sprichwörtliche Röhre, denn der Media Player spielt weder DVDs, noch Blu-rays ab. Abhilfe?
Der Erwerb des kostenpflichtigen Windows 8 Pro Packs zu einem kleinen Preis, oder – was natürlich am sinnvollsten erscheint – die Installation einer Software, die das Abspielen von DVDs und Blu-rays unter Windows 8 ermöglicht.
Music was my first love. Kein Witz, schon früh entdeckte ich meine Liebe zur Musik, was dafür sorgte, dass ich als 1977 Geborener einen relativ kruden Musikgeschmack der 80er und 90er-Jahre habe. Und so ist es kaum verwunderlich, dass ich in meiner ganzen Butze hier in jedem Raum ein zentral steuerbares Musiksystem habe.
Wie gewonnen, so zerronnen. Erst letztens bekam die Android-App für Facebook ein Update verpasst, welches sowohl den Messenger, als auch die Kamera für den flotten Zugriff ausgelagert hatte: beide Funktionen bekamen eigene Icons im App Drawer verpasst.
Facebooks Intention war: Benutzern soll es schnell möglich sein, Bilder ins Social Network zu pusten oder Freunde zu kontaktieren, ohne den Umweg über die Facebook-App, was einen bis zwei Klicks mehr bedeutet hätte.