Musikdienst Deezer ausprobiert

23. Juli 2012 Kategorie: Android, Internet, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Nachdem ich mir hier im Blog schon einmal Simfy, Rdio und Spotify als Musikdienste angesehen habe, war es Zeit, sich den anderen Big Player auf dem Markt anzuschauen, der aus Frankreich zu uns kommt. Deezer gab es in anderer Form schon früher, im Jahr 2007 berichtete ich zum ersten Mal über den damals noch kostenlosen Dienst.

Bevor Deezer bekannt wurde, firmierte der französische Dienst auch als Blogmusik. Mittlerweile ist man den Gang gegangen, den alle gehen müssen: man muss sich finanzieren. Seit Dezember 2011 gibt es Deezer auch in Deutschland, freie Musik gibt es als 30 Sekunden-Clip zum reinhören, ansonsten liest man altbekannte Tarife: 4,99 Euro im Browser-Streaming, 9,99 Euro mit Offline-Zugriff und mobile App. Im Westen nichts Neues, ein Preismodell, welches momentan fast alle Dienste fahren.  18 Millionen Songs will man im Angebot haben, leider heißt es wie bei anderen Anbietern auch: da ist viel Karaoke-Gedöns drin – nachgesungene Songs, die nicht von den Interpreten stammen. Furchtbar.

Microsoft bastelt an universellem Stylus für jede Art Display

23. Juli 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Casi

Aus der Abteilung “Dinge, die wir dringend brauchen” könnte das stammen, an dem Microsoft gerade bastelt: Die Jungs aus Redmonds tüfteln nämlich bereits eifrig an einem Stylus, der bei jeder Art Display funktionieren soll. Es wird also kein Digitizer oder Ähnliches vorausgesetzt, damit dieser Stift eure handschriftlichen Eingaben unterstützt.

Wie Technology Review berichtet, sind die Arbeiten an einem Prototypen auch schon recht weit fortgeschritten und liefern auch bereits ordentliche Resultate. Dennoch steht zu diesem frühen Zeitpunkt nicht fest, ob bzw wann wir mit einem solchen Eingabegerät für den Massenmarkt rechnen dürfen.

Entwickler veröffentlichen ihr Spiel kostenlos, weil unter Android die Piraterie-Rate unglaublich hoch ist

23. Juli 2012 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Mit der Überschrift wäre schon eigentlich alles gesagt. Ein Spiele-Entwickler stellt sein Spiel kostenlos zur Verfügung, weil die unwahrscheinlich hohe Piraterie-Rate unter Android ein Problem ist. Konkret geht es um die Hersteller des Spiels Dead Trigger, die sich auch schon für das atemberaubende Shadowgun verantwortlich zeigten. Sie gerieten in das Kreuzfeuer der Kritik, da sie einen heftigen Preis-Cut machten und damit Käufer verärgerten, die das Spiel vorab gekauft hatten. Bei Dead Trigger handelt es sich um ein Spiel, welches um das Umlegen von Zombies geht – wenn man dies so vereinfacht darstellen will.

Nun hat man das Ganze in das Free to Play-Modell umgewandelt, was bedeutet: Grundspiel frei, Waffenkäufe und Co können per In-App-Kauf getätigt werden. Das könnte vielleicht sogar die Zukunft vieler Spiele sein, Inhalte werden nur noch gestreamt oder über In-App-Käufe zur Verfügung gestellt. Das Interessante: selbst als man das Spiel für kleines Geld anbot, blieb die Piraterie-Rate des Spiels so hoch – und das Irrwitzige: Menschen machen einen riesigen Aufriss darum, dass sie das Spiel, welches nun Free to Play ist, für die riesige Summe von 99 Cent kaufen mussten. Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr – das ist schade und nicht gut für die Android-Plattform, wenn selbst aufwendige Spiele für nen Euro extrem kopiert werden. Smartphone für 500 Euro, aber zu geizig, um nen Euro zu investieren. Ich bin sicherlich kein Weltverbesserer, kann aber nur appellieren: unterstützt Software, Musik und die Künstler, die euch lange und vor allem viel Freude bereiten.

In eigener Sache: Video-Interview mit NDR Netzwelt

23. Juli 2012 Kategorie: Privates, Social Network, geschrieben von: caschy

Kleiner Einblick in mein Leben gefällig? Ach, hört doch auf – ihr wisst doch eh alles, sofern ihr hier das Blog lest und mit eventuell bei Google+, Twitter oder Facebook folgt :) Ich wurde vor nicht allzu langer Zeit gefragt, ob ich was zu Twitter erzählen könne. Konkret ging es um einen Bericht in der NDR Netzwelt, der nach einem Telefonat mit @biJour letztendlich dahingehend endete, dass wir das Ganze in Videoform festgehalten haben.

Neben mir wurden noch Oliver Pocher und @placetogo unter die Lupe genommen. Das Video des NDR lässt sich leider nicht einbinden, deshalb darf ich euch auch auf die externe Seite verweisen, in der ihr noch Texte, Bilder und die anderen Interviewten sehen könnt. Wichtigste Aussage zu den Netzwerken ist sicherlich: nutze die Dinge so, wie du es für richtig hältst, lass dir von anderen nichts vorschreiben. Und meine eigene Regel? Haue nichts ins Netz, was du nicht auch deiner Oma erzählen könntest. Die neuen Medien geben uns so viele Möglichkeiten an die Hand, man darf nicht nur immer die Gefahr sehen – sondern die Chance, die sich uns durch die veränderte Kommunikations-Welt bietet.

Neues iPhone mit neuem Anschluss

23. Juli 2012 Kategorie: Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Dass das neue iPhone über einen neuen Connector verfügen soll, darüber wurde schon an allen Orten spekuliert. Nun begibt sich abermals Reuters in Richtung iPhone-Berichterstattung und teilt mit, dass Apple in der Tat einen neuen Connector plant. 19 Pins, deutlich schmaler und damit vor allem eins: inkompatibel zu allen Docks und Aufladestationen, die da draußen in der Weltgeschichte herum krauchen.

Das iPhone wirft damit den 2007 eingeführten Dock-Anschluss aus dem Programm um dem Kopfhöreranschluss auf die Unterseite zu verfrachten. Das Ganze hat für Apple vielleicht nicht nur bautechnische und damit praktische Gründe – auch könnte das Geschäft rund um das Zubehör wieder frischen Wind erleben. Bestimmt wird es für 10 Euro einen Adapter geben, damit auch Benutzer eines neuen iPhones ihre alte Dock nutzen können, doch sicherlich werden viele Zubehörhersteller den neuen Anschluss dankend zu Kenntnis nehmen um dann absolut neues Zubehör für das neue iPhone auf den Markt bringen zu können.

Samsung enthüllt neues Galaxy-Gerät am 15. August

23. Juli 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Casi

Den Jungs von The Verge ist von Samsung USA eine Ankündigung ins Haus geflattert. Am 15. August – also noch vor der IFA in Berlin möchte man ein weiteres Galaxy-Gerät enthüllen. Wortwörtlich spricht man von einem “major announcement and unveiling of the newest Galaxy device.”

Man hüllt sich in Schweigen, was für ein Device dort auf seine Präsentation wartet, aber wir können ja mal überlegen, um was es sich handelt: Das Galaxy S3 ist noch viel zu frisch, als dass wir dort bereits jetzt wieder ein Flaggschiff-Phone erwarten dürften.

Google preist das Nexus 7 Tablet an

23. Juli 2012 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Während mein Nexus 7 Tablet von London aus noch einen Zwischenstopp in Frankfurt eingelegt hat, veröffentlicht Google einen neuen Werbespot für das 199 Dollar-Tablet mit Jelly Bean. Der Spot? Hätte auch von einer anderen großen Firma sein können, die auch Tablets herstellt. Wunderbar emotional gemacht, dennoch nicht mehr und nicht weniger ein Werbespot, der eher gewöhnliche Dinge der täglichen Benutzung in eine schöne Vater-und-Sohn-Geschichte verpackt. Spoiler: das Nexus 7 Tablet hat kein UMTS, der Werbespot bekommt zum Ende die Kurve ;)

Hierzulande ist das Gerät noch nicht zu bekommen und bei Google Deutschland hüllt man sich in Sachen Veröffentlichungsdatum auch in Schweigen. Dies wiederum ist eine Tatsache, die ich einfach nicht verstehen kann. Kommt ASUS mit der Produktion nicht mehr hinterher? Wir alle wissen, dass Google ein Problem hat, in Märkten wie dem deutschen ihren Content in Sachen Musik & Co zu starten, dennoch verfügt das Android-Ökosystem über unwahrscheinlich positive Aspekte, die es mir unglaublich dumm von Google erscheinen lassen, dass Nexus 7 Tablet nicht in den Markt zu drücken.

10 Millionen Samsung Galaxy S3 verkauft

23. Juli 2012 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Bei Samsung scheint man einiges richtig zu machen, egal in welchen Bereich der Technik man hört, Samsung ist mit dabei. Das Gerät, welches am 3. Mai in London vorgestellt wurde, erfreute sich schon im Vorfeld größter Beliebtheit, bereits Mitte Mai meldete der Konzern schlappe 9 Millionen vorbestellte Geräte, was bis dato nichts anderes hieß: Samsung hat das erfolgreichste Android-Gerät bis dato kreiert – das Galaxy S2 brauchte für den in der Überschrift erwähnten Meilenstein ganze 5 Monate. Und nun? Nun haben wir fast Ende Juli und pünktlich zum Start der Olympiade in London vermeldet der Großsponsor des Events ganz werbewirksam, dass man 10 Millionen der aktuellen Flaggschiffe absetzen konnte.

Dafür, dass das Samsung Galaxy S3 erst zwei Monate auf dem Markt ist, eine spannende Zahl. Unklar ist, ob die Zahl die Geräte beinhaltet, die bei Providern und Händlern noch im Regal liegen, oder ob es sich regulär um Smartphones handelt, die man da draußen “in the wild” finden kann. Ich hatte “damals” bereits zwei Beiträge zum Galaxy S3 geschrieben, dabei handelte es sich allerdings um einen “Schnelltest”, da ich mein Testgerät nur kurz in der Mache hatte.

Microsoft erklärt den Windows 8 Store: 7 Tage Testzeitraum & Co

22. Juli 2012 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von: caschy

Microsoft hat wieder Neuerungen zum Windows 8 Store aus der Hüfte geschossen. Der Beitrag richtete sich an Entwickler, wartet aber auch mit interessanten News für den technikaffinen Benutzer auf. Besonders interessant ist die Tatsache, dass die Programme, die im Store feilgeboten werden, von uns Benutzern erst einmal sieben Tage auf Herz und Nieren geprüft werden können, sofern dies der Entwickler möchte.

Bezahl-Apps gehen nicht bei 99 US-Cent los, sondern Apps müssen mindestens 1,49 US-Dollar kosten – das Maximum liegt bei 999,99 Dollar. Auch Microsoft verdient an den Verkäufen mit – ist ja wie bei Apple. 70 Prozent der Summe landen beim Entwickler, 30 Prozent bei Microsoft. Aber: ist eine App besonders erfolgreich und verkauft sich für über 25.000 US-Dollar, dann kassiert Microsoft nur noch 20 Prozent und der Entwickler bekommt 80 Prozent. Weiterhin finden Entwickler über In-App-Käufe und Werbung in Programmen Möglichkeiten vor, Geld zu verdienen.

Mac App Store ebenfalls von In-App-Dilemma betroffen

22. Juli 2012 Kategorie: Apple, Backup & Security, geschrieben von: caschy

Am 13. Juli berichtete ich hier über die Tatsache, dass man bei vielen Apps die In-App-Käufe überlisten kann. Russische Hacker hatten einen Weg gefunden, via gefälschter Zertifikate und anderen DNS-Servern den Apps vorzugaukeln, dass die In-App-Käufe legal und erfolgreich abgeschlossen wurden. Problematik für Menschen, die nicht bezahlen wollen: die Anmeldedaten eures Accounts landen unverschlüsselt bei den bösen Buben. Macht die ganze Sache schon durchaus unattraktiver, nicht wahr? Nun die weitere Neuigkeit: nicht nur der Store für iOS-Geräte ist betroffen, sondern auch der App Store für den Mac.

Auch hier lässt sich mit besagter Methode ermöglicht, In-App-Käufe kostenlos zu realisieren. Das Spendenkonto bei PayPal des “Entwicklers” Alexey Borodin wurde mittlerweile gesperrt, er ruft nun via Bitcoin zu Spenden auf. Interessanterweise kann man schwer von eine reinen Anfälligkeit des Systems Mac oder iOS sprechen, sondern eher von Apples Art, In-App-Käufe zu authentifizieren. Letzten Endes greift der Benutzer mit der Installation von gefälschten Zertifikaten in das System ein, um andere Authentifzierungsserver vorzugaukeln. Da wird es bestimmt spannend zu beobachten sein, wenn Dienste auf anderen Plattformen mal unter die Lupe genommen werden, denn sowohl der Play Store von Google, als auch der kommende Markt in Windows 8 unterstützen Apps, die In-App-Käufe anbieten. (via)



Seite 1.185 von 2.085« Erste...1.1831.1841.1851.1861.1871.188...Letzte »