Outlook.com: ein Rundgang durch den Kalender

6. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Endlich ist es soweit: Microsoft hat den neuen Kalender für Outlook.com für alle ausgerollt, vorbei die Zeiten der 90er-Jahre Optik. Zeit für mich, mal einen kleinen Rundgang durch das zu machen, was Microsoft uns da zeigt – den Mailer Outlook.com habe ich ja auch mal unter die Lupe genommen. Wie es mit meiner Kalendernutzung so steht? Ich nutze selten einen Kalender, meistens tatsächlich nur den Google Kalender, wenn irgendwelche Messen oder Reisen sind, ebenfalls lasse ich mir Geburtstage anzeigen. Das war es dann aber auch. Ich bin selten bis nie in irgendwelchen Besprechungen und Terminen, sodass ich mit relativ wenig zufrieden zu stellen bin.

Kalenderansicht

Schauen wir uns erst einmal den Kalender optisch an. Mir persönlich gefällt die Ansicht sehr, sie lässt sich unterscheiden in Tag, Woche, Monat, Agenda und Aufgaben. Neben den reinen Terminen werden euch noch die Wettervorhersagen der nächsten Tage angezeigt.

Outlook.com Kalender

Per Klick auf einen Tag wird auch gleich das Erstellen eines Termins angeboten. Hier findet man den Namen des Termins, die Zeitangabe und den Kalender. Hier kann man also schnell einen Termin erstellen, wer es detaillierter mag, der  klickt auf “Details anzeigen”, um noch mehr zum Termin einzutragen.

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Dies betrifft dann zum Beispiel den Ort, die Zeitzone, etwaige Wiederholungen und dir Erinnerung per Mail und Co. Hier findet man auch direkt die Möglichkeit, Teilnehmer zu einem Termin einzuladen, diese können direkt aus dem Adressbuch gewählt werden. Ein Status informiert über die Zusagen:

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Soweit alles easy, einfach und überschaubar. Auch die Einstellungen des Kalenders können sich sehen lassen. Hier lassen sich verschiedene Kalender mit Symbolen und Farben anzeigen, was vielleicht bei der Trennung von privat und beruflich sinnvoll ist.

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Auf dieser Seite kann man auch das Teilen des Kalenders einstellen. Hier kann man dann den Kalender direkt mit speziellen Personen teilen, oder man kann den Kalender über eine private Adresse mitteilen. Unter den Links findet man zum Beispiel die ICS-Adresse des Kalenders oder die Feed-Adresse der XML-Datei.

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Beim Teilen des Kalenders könnt ihr noch unterscheiden, welche Rechte ihr vergebt.

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Ein schlanker Kalender, der für mich eigentlich ausreichen würde. Termine und Aufgaben könnte ich damit verwalten. Wer allerdings etwas mehr zu tun hat, der wird vielleicht diverse Punkte vermissen. Die Agenda mal eben ausdrucken? Kann man vergessen. Nicht mal als PDF-Druck über den Browser kommt etwas dabei heraus.

Bewegen wir uns nun weg von der Weboberfläche, kommen wir zu wichtigen Punkten: der Nutzung abseits von Windows und Web. Kann ich im Browser Chrome unter Mac OS X den Kalender nutzen? Natürlich! Kann ich den Kalender in Outlook 2013 und in der Windows 8 Kalender-App nutzen? Natürlich! Lesend und schreibend!

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Der Outlook-Kalender auf dem iPhone? Kein Problem. In den Einstellungen des iPhone oder des iPads lässt sich direkt ein neues Hotmail-Konto anlegen, welches Mails oder auch den Kalender lesend und schreibend bearbeiten kann. In nicht einmal zwei Minuten eingerichtet und einsatzbereit.

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Doch wie sieht es mit Mac OS X aus? Schlecht! Hier gibt es einfach keinen Support für Hotmail. Die Eingabe über Exchange? Führt ins Leere, will nicht korrekt funktionieren. Abhilfe? Nur lesend. Wie oben beschrieben: Kalender-Adresse freigeben (ICS) und diese als Kalender abonnieren unter OS X.

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Hier wird eine Adresse ausgegeben, die mit webcals:// beginnt, diese einfach durch https:// ersetzen. Nicht vergessen, den Aktualisierungsintervall niedrig zu stellen!

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Android? Absolut kein Problem. Die für den Mailer Outlook.com konzipierte Hotmail.com-App ist nicht wirklich optisch gut gelöst, bietet aber an, direkt den Kalender von Android zu synchronisieren. Termine abfragen und erstellen funktioniert ohne Probleme.

Android

Microsoft ist ein guter Kalender für den normalen Benutzer gelungen. Professionelle Anwender werden vielleicht weiterhin auf komplexere Lösungen wie Outlook 2013 setzen, der Web-Benutzer findet fast alles, was er benötigt. Gelungener Relaunch. Wermutstropfen? Durch das proprietäre Protokoll schauen Mac-Benutzer derzeit in die Röhre.


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Über den Autor: caschy

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