OutBank mit Abo-Modell, Diskussion mit anderen Herstellern, eventuell werbefinanzierte Variante

15. Mai 2014 Kategorie: Mobile, geschrieben von:

Viele von uns nutzen irgendeine mobile Banking-App, der Markt ist recht groß – viele Kreditinstitute bieten eigene Lösungen an, dazu gesellen sich eben Speziallösungen diverser Hersteller. OutBank ist für viele in Deutschland lange der Platzhirsch gewesen, die App war funktional, der Preis fair. Im Januar 2013 dann die neue Version, die dann universal an iPad und iPhone nutzbar war, dazu ein Refresh der Mac-App mit iCloud-Sync.

OutBankDE.iPhones.2Dieser iCloud-Sync funktioniert bis heute nicht zufriedenstellend bei vielen Nutzern (inklusive mir), aber das soll nicht das Thema sein. Man hat sich aktuell vom Kauf-Modell getrennt und bietet das Abo-Modell an. Kunden haben also unter Umständen 18,99 Euro für die Universal-App gezahlt und werden nun in das Abo-Modell gedrückt, sofern sie denn die neue App wollen.

Die neue Version kommt in schicker iOS 7-Optik daher. Kostenlos zum 7-Tage-Test, danach 0,89 Cent im Monat oder 8,99 Euro im Jahr per In-App-Kauf. Natürlich kann man Kunden und Entwickler verstehen – viele wollen für eine Banking-App kein Abo zahlen, sondern einmalig – die Entwickler wollen aber für ihren Support eben nicht nur einmalig einnehmen.

Das Team hinter Outbank teilte mit, dass man unter Umständen eine werbefinanzierte Variante in den Store bringen wolle, diese ist dann kostenlos – aber eben mit Werbung versehen. Wie OutBank via Twitter mitteilte, wird man die bisherige Version auch mit Updates versorgen, hier wird die Zukunft zeigen, wie ernst der Firma das Thema ist. Interessant ist derzeit die Diskussion via Twitter. Hier unterhalten sich die jeweiligen „Banking-Apps“, beziehungsweise die Personen hinter den Accounts.

Outbank bringt immer wieder als Vorteil, dass die Banking-App die Daten nur auf dem Gerät vorhält und auf keinem Fremd-Server im Netz (außer bei iCloud-Sync, hier stark verschlüsselt), Apps wie Figo, Numbrs und Finanzblick sind meines Wissens so unterwegs, dass sie eure Daten komplett auf Dritt-Servern speichern. Wenn dann eine App wie Numbrs noch kostenlos ist und mittels TV-Werbung in die Schädel der Leute gekloppt wird, dann wird man sicher auch mal skeptisch.

Hier einmal ein Auszug aus der Unterhaltung zwischen Outbank und anderen Banking-Apps

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Ja, richtig. Letzten Endes entscheidet der Kunde. Im Falle diverser Kostenlos-Apps ist es richtig skeptisch zu sein, sofern man nicht weiss, womit diese ihr Geld verdienen oder mal in Zukunft mal wollen. Allerdings bin ich auch kein Fan des Abo-Modells und auch schon gar kein Fan von Outbank mehr, die schon ewig nicht den als Mehrwert verkauften iCloud-Sync sauber funktionierend hinbekommen – und auch die aktuellen Bewertungen sprechen eine klare Sprache. Zum Glück hat die Postbank eine ausreichende Seite, über welche ich Bankgeschäfte abwickeln kann.

Wie schaut es bei euch aus: macht ihr mobiles Banking? Falls ja – womit?


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