OS X: Applefy bringt deine Spotify-Playlisten zu Apple Music

31. August 2015 Kategorie: Apple, Streaming, geschrieben von: caschy

artikel_appleSeit zwei Monaten gibt es Apple Music. Meiner Meinung nach ist das Angebot preislich attraktiv und dürfte Gelegenheitshörern entgegen kommen, in Sachen Mobil- und Desktop-App ist man meiner Meinung nach hinter Spotify, welches sich meines Erachtens gesamt betrachtet runder anfühlt. Bereits in den ersten Tagen von Apple Music tauchten Tools auf, die den Export von Spotify-Playlisten in den Musikdienst aus Cupertino versprachen. Schön zu beobachten: Initial kostenlos, nahmen viele Entwickler Geld für ihre Apps, die laut Nutzer-Feedback selten korrekt funktionierten. 

Spotify-Apple-Mashup

Anders sieht es bei Applefy für OS X aus, eine kostenlose Open Source-App – die scheint fehlerfrei zu funktionieren, zumindest konnte ich das Ganze auf zwei verschiedenen Accounts fehlerfrei nachvollziehen. Es gibt ein wenig was zu beachten, aber das sollte eigentlich keine Hürde für euch darstellen.

Der erste Schritt ist das Herunterladen von Applefy und das Eingeben eurer Spotify-Zugangsdaten in die App. Danach werden direkt eure Playlisten in der App angezeigt, ein Klick auf „Save Playlist“ bringt alle Songs als Dummy-Files in einem entsprechenden Ordner in eurem Homeverzeichnis. Sieht dann so aus:

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Nun wechselt man zu iTunes und erstellt dort eine neue Wiedergabeliste. Richtig geraten: in diese zieht ihr nun die Dummy-Files im MP3-Format aus dem Ordner. Eventuell kann eine iCloud Mediathek-Warnung erscheinen, hier wählt ihr „Entfernen und fortfahren“:

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Es wäre schön, wäre es dies nun gewesen – doch ein paar Schritte sind noch zu erledigen. Ihr markiert via CMD+A alle Titel in der Playlist und wählt aus dem Kontextmenü „Zur iCloud Mediathek hinzufügen aus“.

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Nun werden die Songs abgeglichen und registriert. Das dauert je nach Umfang der Playliste ein paar Sekunden. Danach markiert ihr wieder alle und wählt „Download entfernen“. Die gezeigte Warnung ignoriert ihr getrost. Hiermit wird halt nur sichergestellt, dass ihr die lokalen Dummy-Dateien los seid und dann direkt aus der Cloud gestreamt werden kann.

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Ob man nun damit durch ist? Jein. Die Playlisten stehen, Songs können heruntergeladen und gestreamt werden. Aber es gibt noch Stolperfallen. Alle Songs zeigen initial eine Laufzeit von 5 Sekunden an. Keine Sorge, nach einem Anspielen wird die korrekte Dauer angezeigt.

Aber ihr werdet Songs finden, die es eben bei Apple Music nicht gibt. Normal – mancher Dienst hat Gruppe A, dafür nicht Gruppe B, alternativ kann es sein, dass Titel und Interpret bei Apple Music nicht mit Spotify übereinstimmen. Hier müsst ihr halt aus der Playlist die nicht existenten Tracks löschen – und glaubt mir bitte: ein nicht korrekt angezeigtes Coverbild ist nicht zwingendes Indiz für das Nichtvorhandensein des Tracks bei Apple Music.

Letzten Endes ist es aber so, dass Applefy Arbeit spart. Man stelle sich mühsames Heraussuchen von Tracks vor, damit man als eventueller Umsteiger seine Songs aus Spotify bei Apple Music hören kann. Da nutze ich lieber die Software und kicke nicht existente Songs aus Listen, wenn sie mir eben beim Hören – beziehungsweise Nichthören – auffallen.

>> Applefy



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Über den Autor: caschy

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