Ordnung in die Musiksammlung bringen

21. Dezember 2012 Kategorie: Apple, Windows, geschrieben von: caschy

Solltet ihr zu den Menschen gehören, die sich an oder zwischen den Feiertagen etwas am Computer betätigen wollen, dann solltet ihr euch vielleicht mal die Musiksammlung vornehmen. Ich selber weiss so ungefähr, was ich an Musik besitze, teilweise ist es aber so schlecht getaggt, dass sich die Balken biegen. Meine momentane Sammlung? Einfach Ordner. Alben. 80er, 90er, unsortiert.

VLC

All so etwas. Gerade die Alben haben erheblichen Verbesserungsbedarf. Hier bietet sich die Freeware MusicBrainz Picard an, die es für den Mac oder Windows gibt. Die Benutzung ist relativ simpel, sodass auch Laien schnell ihre Alben sortieren können sollten.

Die Macher der Software bieten auch ein bebildertes Tutorial an, mit dem ihr es schaffen solltet, in wenigen Augenblicke erste Erfolgs-Feuerwerke abbrennen zu können.

So sah das vorher aus:

Vorher

Also mal wacker das Album in den MusicBrainz Picard gezogen:

1

 

Hier werden die Tags ausgelesen und die nicht passenden Daten angezeigt. Ein Klick auf Cluster fasst die Dateien zusammen.

cluster

 

Fehlendes Artwork? Auf das Cover klicken und ihr werdet zur Seite geleitet, auf der ihr es herunterladen könnt. Könnt ihr dann per Drag & Drop auf das Album ziehen.

Artwork

 

Danach ein Klick auf Save und das Speichern eurer sauberen Tracks beginnt. Nein, natürlich nicht alles automatisch und mit einiger Anstrengung verbunden, aber dafür hat man dann hinterher eine aufgeräumte Sammlung. (via)


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31 Kommentare

B. 21. Dezember 2012 um 12:44 Uhr

Wollt Ihrrr das totale Brrrötchen?

caschy 21. Dezember 2012 um 12:54 Uhr

Dann Kameraden……..

N-Rico 21. Dezember 2012 um 12:58 Uhr

MP3Tag ist eine sehr gute Alternative (Freeware), mit der ich seit Jahren meine Musik verwaltet habe. Wohl aber nicht ganz so einfach zu bedienen wie diese, wenn ich mir die Screens anschaue…

Kay 21. Dezember 2012 um 13:04 Uhr

aber Deine Kopfhaut bleibt hier…

(Immer noch eine meine absoluten Lieblingsscheiben, wohl auch wegen der damit verbundenen Erinnerungen ;-) )

jack 21. Dezember 2012 um 13:04 Uhr

beste vollautomatische lsg die ich kenne ist helium musik manager 9

J. Kühne 21. Dezember 2012 um 13:04 Uhr

“auch Laien schnell ihre Alben schnell sortieren können” <= da ist ein schnell zu viel :)

TomHapunkt 21. Dezember 2012 um 13:10 Uhr

Meine Ordnerstruktur ist noch ein Stückweit einfacher als bei Carsten. Name des Künstlers, Unterordner für Album, fertig. Hab weder nach Jahrgang noch nach Genre sortiert und da ich mir beim Umwandeln meiner alten CDs in MP3 seinerzeit eh aus Faulheit das Taggen gespart habe …. !? ;-)

alternativr 21. Dezember 2012 um 13:14 Uhr

Für große Sammlungen kann ich nur MediaMonkey empfehlen. Viel schneller als alles andere. (Und ich hab sie alle getestet.)

P0eight 21. Dezember 2012 um 13:15 Uhr

PS: Nicht nur für Windows und Mac, sondern auch für Linux (ppa:musicbrainz-developers/stable).

Lego 21. Dezember 2012 um 13:29 Uhr

Jaikoz ist mein Geheimtipp! Ist ein stückchen schneller und besser, kostet aber

Hannes Rehburg (@HRehburg) 21. Dezember 2012 um 13:31 Uhr

Umfangreichere Alternative für Windows: Tagscanner. Benennt auch auf Wunsch die Ordner um und selbst wenn gar nichts getaggt ist kann man z.B. per Amazon einfach nach dem Album suchen und es wird getaggt. Nur die Titelnummern müssen dafür stimmen.

Dominik 21. Dezember 2012 um 13:32 Uhr

Hat jemand einen Tipp für ne Software die das ganze einfach automatisch macht und sich die die Tags bei 99% Übereinstimmung / Wahrscheinlichkeit einfach so holt und das ganze dann noch ordnet? Am besten noch so, dass der Rest in einen extra Ordner kommt und dann noch manuell bearbeitet werden kann. Bei zu viel Musik ist das wie im Artikel beschrieben einfach zu viel Aufwand.

peter 21. Dezember 2012 um 13:42 Uhr

@Dominik:
fast automatisch macht das foobar mit dem integrierten Tageditor.
Einfach Album markieren, suchen lassen, Tags schreiben lassen und fertig. Dann kann man noch mittels “File Operations” die Dateinamen und die Ordnerstruktur anpassen. Alles ebenfalls mit einem Klick.

d:-s 21. Dezember 2012 um 13:49 Uhr

wozu? also ich benutze iTunes und das verwaltet meinen Musikordner selbständig. Wenn ich neue Musik hinzufüge die Informationen wie Bandname und Album in iTunes eintrage wird automatisch ein entsprechender Unterordner in meiner Mediathek angelegt und die bearbeiteten Lieder dahinein verschoben. Das muss man natürlich vorher in iTunes so eingestellt haben

Conrad 21. Dezember 2012 um 13:57 Uhr

Hab mir letztes Jahr für iTunes Match das “TuneUp Media” gekauft. Bin immer noch begeistert. Holt die ID3-Tags via akustischem Fingerabdruck, und zwar über die Gracenote-DB (also identisch mit iTunes). Hat mir auch alle Track01.mp3 sauber entdeckt und umbenannt, Ordnerstruktur völlig egal.

Die Coverarts hats auch vollautomatisch gezogen. Hatte so 30.000 Lieder und bin anfangs auch beim manuellen verzweifelt (da hätten 2 Tage nicht gereicht, eher 2 Jahre).

Danach lässt sich mit mp3tag dann Ordnung in die Ordnerstruktur bringen.

alternativr 21. Dezember 2012 um 13:57 Uhr

iTunes war vor MediaMonkey auf Grund der beschriebenen Funktionen auch meine 1. Wahl. Jedoch ist iTunes sehr ressourcenhungrig, noch dazu nervt das langwierige Neueinlesen nach Updates. (zumindest auf PCs) MediaMonkey macht das gleiche, nur schneller und es zieht sich nicht so viel Ressourcen weg.

Jörg 21. Dezember 2012 um 14:14 Uhr

Also MediaMonkey war mir zu langsam. Durch einen Tipp hier auf MusicBee gestoßen. Kann alles was ich brauche und bin sehr zufrieden. Verwalte damit auch meine zwei Hörbücher. ;)

Benne 21. Dezember 2012 um 14:16 Uhr

Mein Vorgehen (nur Mac, nicht Win):

Ich habe iTunes Match. Alle dort erkannten und neu heruntergeladenen Songs gleicht das Programm matchtag mit dem iTunes Store ab. Leider taggt es einige Alben falsch (die Hälfte normale Version, die andere Hälfte zur Special Platinum Edition), außerdem ordnet es manche Lieder Sammelalben wie den RTL Weihnachtshits (zB) zu.

Diese Fehler werden dann weitgehend mit Tagalicuous ausgebügelt, das Programm kümmert sich außerdem um die Titel, die nicht gematcht wurden.

Der ganze Spaß kostet zusammen ein paar Euro, aber meine Mediathek ist sauber sortiert.

Jochen 21. Dezember 2012 um 14:48 Uhr

Alle diese Tools haben ein Problem: sie kennen keine Singles und holen Daten oft von Compilations, sodass das Album-Tag oft falsch ist.
SongGenie hat mal meinen request berücksichtigt, dass man Compilations aus den Suchergebnissen ausschliessen kann, aber so richtig geklappt hat das trotzdem nicht.
Vielleicht sind auch die bei den Diensten vorhandenen Tag-Daten einfach scheisse…

Ali 21. Dezember 2012 um 15:13 Uhr

Unter Windows gibt es nichts besseres als JRivers Media Jukebox (die gratis Variante reicht).
Taggen, Albumart, Massen-editieren, verschieben, umbenennen etc. pp.

Benutze es seit circa 10 Jahren. Seit dem Umstieg auf OSX vermisse ich es schmerzlich.

der lustige Astronaut 21. Dezember 2012 um 15:18 Uhr

Das foobar hier nur einmal erwähnt wird, zeugt von wenig Technikkompetenz :D

come at me bros!

Micha 21. Dezember 2012 um 15:30 Uhr

MediaMonkey kann das nicht nur schneller und umfangreicher, sondern kommt auch mit riesigen Biblotheken klar und ist in der (human funktionsreduzierten) Standardversion ebenfalls gratis. Was MediaMonkey aber gänzlich fehlt, ist das Erkennen von Musik mittels Fingerprints… wenn also weder Tags noch Dateinamen hin hauen, ist MusicBrainz sicher eine sehr gute Wahl. Dieses herausragende Merkmal hätte man im Artikel durchaus herausstellen können…sollen ;)

pworm 21. Dezember 2012 um 15:41 Uhr

MUSICBEE 2 !!!!!!!!!!! Ein Traum!

Christian Schulte 21. Dezember 2012 um 15:47 Uhr

Mein Tool der Wahl ist MP3Tag. Alle (und noch viel mehr) Funktionen die ich brauche. Taggen, Cover und vor allem auch Aktionen um eigene Abläufe zu erstellen.

Gabe 21. Dezember 2012 um 16:37 Uhr

Ich brauche Musicbrainz in Verbindung mit “Headphones” auf meiner Synology Nas.
Die Erkennung ist in meinen Augen relativ miserabel. Evtl. hör ich auch nur hipster underground Metal (haha), aber gewisses wird willkürlich erkannt, gewisses gar nicht. (Getaggt ist alles sauber) Daher bloss ein Wort der Warnung, falls man mit dem Teil automatisch die Sammlung durchtaggen kann.

Roman 21. Dezember 2012 um 20:57 Uhr

Bin weg von Media Monkey, Music BEE ist einfach besser und neue Funktionen werden schneller umgesetzt.

alternativr 21. Dezember 2012 um 22:25 Uhr

@Roman Just gezogen und installiert. Gefällt mir auf den 1. Blick sehr gut, werde ich mal intensiv testen. Danke! Kannte ich noch nicht.

JoeDy 22. Dezember 2012 um 05:19 Uhr

Linux geht auch. ;)

drp 22. Dezember 2012 um 10:46 Uhr

also ich bin, auch nachdem ich mir musicbee angesehen hab, bei mediamonkey geblieben. werd mir das aber nochmal ansehen, war vielleicht noch nicht so weit.

songbird sollte man sich auch mal ansehen, kam damals aber nicht mit der größe meiner sammlung klar.

automatisch last.fm-konform (oder album-by-album zur kontrolle) taggen wär ein traum.

TheKvasir 24. Dezember 2012 um 00:25 Uhr

Hab es gestern mal ausprobiert und bin leider nicht so zufrieden. Ich höre sehr viel Indie und da scheint die Bibliothek von MusicBrainz anscheinend nicht sehr gut. Bei knapp 25% meiner Titel musste ich die Tags nun von Hand wieder geradebiegen. MP3Tag kann ich dafür wärmstens empfehlen


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