Oral-B Genius: Smarte Zahnbürste soll Karius und Baktus vertreiben

24. Februar 2016 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: André Westphal

Oral-B GENIUS_SmartRingMit der Oral-B Genius soll das Zähneputzen nun in ganz neue Sphären vorstoßen: Statt mit buntem Plastik aus dem Discounter im Mund rumzuschrubben, könnt ihr mit der Oral-B Genius Vernetzungen zum Smartphone einleiten, um die Mundhygiene zu optimieren. So verbindet sich die Genius via Bluetooth mit der passenden App von Oral-B. Das war allerdings auch schon mit Vorgängermodellen möglich. Neu ist die Option, über die Smartphone-Kamera sowie die Sensoren des Telefons zu erfassen, welche Zähne wie lange geputzt wurden. Dabei halten Statistiken genau fest, wo die Zahnbürste in Zukunft stärker zu Werke gegen sollte.

Es lassen sich auch Zonen vorgeben, in denen ihr selbst besonders lange putzen möchtet – beispielsweise weil der Zahnarzt dort drohendes Karies attestiert hat. Dann erinnert die Oral-B Genius euch beim Zähneputzen daran. Als technische Merkmale der elektrischen Zahnbürste nennt der Hersteller weiterhin eine dreifache Andruckkontrolle und einen „professionellen Timer“. Im Grunde kann die Oral-B Genius sinnvolle Rückmeldungen geben, sollte man der Meinung sein eigentlich korrekt die Zähne zu putzen, in der Praxis aber doch hin und wieder bestimmte Kieferbereiche vernachlässigen.

Oral-B GENIUS_Lifestyle_Female

Im Lieferumfang der Zahnbürste liegt auch eine Reise-Schutztasche bei. In das Case ist ein Akku integriert, mit dem sich die Zahnbürste aufladen lässt. Auch mobile Endgeräte können via USB Strom dort abzapfen. Mit einer Ladung soll die Oral-B Genius ca. zwölf Tage durchhalten – bei ca. dreimal am Tag etwa zwei Minuten Nutzungszeit. Der „Smart-Ring“ der Genius lässt die Bürste wiederum mit zwölf LEDs in verschiedenen Farben aufleuchten. Offen ist leider noch der Verkaufspreis der Oral-B Genius. In Deutschland soll die elektrische Zahnbürste im Juli in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt kommen.

Oral-B GENIUS_Produktarrangement_Black

Ich selbst bin seit meiner Kindheit kein Fan von elektrischen Zahnbürsten, wäre aber wohl ein Kandidat, der prädestiniert für die Nutzung wäre: So drücke ich viel zu stark auf und zerfleddere meine Bürsten daher extrem schnell. Tja, das kommt dabei raus, wenn einem die Eltern in der Kindheit mit Karius und Baktus Panik machen. Der Vernetzungs-Kram der Oral-B klingt für mich auf den ersten Blick etwas übertrieben, könnte aber in der Praxis wohl wirklich das eigene Zähneputzen optimieren.



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Über den Autor: André Westphal

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