Opera Max nervt User mit Bestätigungs-Zwang

1. November 2016 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

artikel_opera_maxAn sich ist Opera Max eine beliebte App: Über die Anwendung lässt sich das Datenvolumen reduzieren – etwa wenn ihr Netflix nutzt oder via YouTube Videos streamt. Das Prinzip funktioniert auf die Weise, dass ihr in ein VPN (Virtual Private Network) umgeleitet werdet, über welches Opera Max die Daten komprimiert an euch weiterreicht. Das hat natürlich auch für die Sicherheit eurer Daten potentielle Vorteile. Allerdings muss ein VPN bzw. dessen Server irgendwie finanziert werden. Deswegen sind in der App Werbeanzeigen und Links zu Sponsored-Apps enthalten. Und in jenem Bezug wurde nun eine Änderung eingeführt, die einige User nervt.

So verrichtet Opera Max nur noch seinen Dienst, wenn ihr im Bereich „Daten sparen“ Zeit hinzufügt. Jedes Mal, wenn ihr jenes macht, werdet ihr aber auch an einen Bestätiugungs-Bildschirm mit einer kleinen Anzeige weitergeleitet. Offenbar möchte Opera somit seine Finanzierung etwas besser absichern. Pro Klick erhaltet ihr dabei weitere zwölf Stunden zu eurem Datenspar-Budget addiert. Kleiner Trost: Ihr könnt auch mehrfach klicken und die Zeit sammeln. Das heißt, ihr müsst nicht zwölf Stunden ausharren, bevor ihr euer Zeitbudget nach einem Klick erneut erhöhen könnt. Wer Opera Max viel nutzt, tappt natürlich potentiell dennoch erstmal längere Zeit auf dem Display herum, wenn er sich für mehrere Tage absichern möchte.

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Verständlich ist das Vorgehen von Opera in Opera Max: Der Betrieb von VPN-Diensten kostet Geld und offenbar kam bisher nicht genug über die Werbung rein. Ob die Nutzer Opera nun aber die Treue halten oder vielmehr von dem Bestätigungs-Zwang zu genervt sind, muss die Zeit zeigen.

(via AndroidPolice)


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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