Opera auf Basis von Webkit in der Videopräsentation

26. Februar 2013 Kategorie: Android, Internet, Mobile, geschrieben von: caschy

Es ist noch nicht lange her, da verkündete Opera recht überraschend den Wechsel auf die Webkit-Engine, die Engine, die auch bei Chrome und Safari zum Einsatz kommt. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt man mittlerweile auch die Android-Version von Opera Mobile, welche schon relativ fluffig läuft. Leider ist im gleich folgenden Video das Display sehr dunkel, sodass man streckenweise nicht viel erkennen kann, dafür reißt es das Interview etwas raus.

Interessant ist, dass der neue Opera-Browser Funktionen aus Opera Mini übernimmt. Der einschaltbare Offroad-Modus erlaubt die Nutzung der Opera Mini-Server, über die stark komprimiertes und optimiertes Material ausgeliefert wird, wodurch das Surfen schneller sein soll, ebenfalls wird Bandbreite gespart. Vielleicht nicht ganz unspannend im Roaming-Betrieb oder in schwachen Netzen.

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14 Kommentare

Splash 26. Februar 2013 um 14:03 Uhr

… ausgerechnet “rumänisch”! ROFL

Jens 26. Februar 2013 um 14:30 Uhr

Und dann wählt er GANZ ZUFÄLLIG “Norwegen – Englisch” aus. xD

Die Integration von Opera Mini in Opera Mobile ist grossartig! Und dann noch Webkit als Engine, leider gibt es ja einiges, was mit Presto trotz aller Tweaks nicht hunderprozentig oder nur in einer Sparversion (i.e. Simpel-HTML-Version) funktioniert. Das wird ein tolles Produkt, mal schauen, ob sie damit auch wieder Marktanteile zurückgewinnen.

pirateninja 26. Februar 2013 um 14:35 Uhr

[quote]Vielleicht nicht ganz unspannend im Roaming-Betrieb oder in schwachen Netzen.[/quote]
Originalgröße: 953.4 MB
Empfangene Größe: 235.1 MB
Einsparung: 76%

Die aktuelle Monatsstatistik meines Opera Mini (Einsparung ist logischerweise immer abhängig vom Content der besuchten Webseiten).

~

QuHno 26. Februar 2013 um 14:53 Uhr

… und sobald die frisch mit Skyfire hinzu gekaufte Videokomprimierung auch noch in die Opera Mini/Turbo Kompressionsserver eingebunden ist, kann man sogar mit den üblichen auf n GB gedeckelten “Flatrates” auf dem Mobilfon noch mehr Videos schauen (nicht dass mir so etwas auf so kleinen Bildschirmen wirklich Spaß machen würde).

Zum Thema Presto:
Eigentlich war das eine tolle Engine, leider wurde sie aber viel zu oft /aktiv/ ausgesperrt, entweder per UA sniffing oder durch propietäre Erweiterungen der Standards (u.a. -webkit- prefix…) durch faule oder unfähige Webmaster.

Carakan, die alte JS Engine von Opera ist übrigens im ECMA262 Standard Konformitätstest besser als Googles V8 oder die des IE10 oder neuesten Firefox ;)

vaxul 26. Februar 2013 um 15:08 Uhr

Also die neu UI gefällt mir schon wesentlich besser als die aktuelle. Dann könnte ich vielleicht neben meinen Desktop-Browser bald auch auf dem Smartphone Opera nutzen. =)

coriandreas 26. Februar 2013 um 16:34 Uhr

Jetzt ist nur die Frage: Wird das Ganze wieder von Netzbetreibern vorinstalliert, damit auch wirklich Massenmarkt entsteht? Welche Netzbetreiber und wie machen sie es, wird es ausschliesslich gebrandete Geräte davon geben? Werden es nur unattraktive Billigmodelle sein? Fragen, die entscheidend für den Erfolg sein werden, die technischen Details interessieren nach wie vor eine verschwindend geringe Useranzahl. Vielleicht wird dies in 20 Jahren anders sein, wo fast jeder 14-40-Jährige Programmierkenntnisse hat und technikaffin ist und die geschlossenen Systeme mangels Nachfrage ein Nischendasein fristen!

Sepp 26. Februar 2013 um 16:43 Uhr

Opera Mobile hat seit jeher die “Opera Mini-Funktion” der serverseitigen Komprimierung mit an Bord. Heißt da nur wie beim Desktop aktuell noch Opera Turbo und nicht wie jetzt scheinbar Offroad.
Da es sich beim Presenter scheinbar um Bruce Lawson handelt, wäre das Video noch interessanter gewesen, wenn er zu sehen gewesen wäre. Vom Anzug bis Mankini wäre alles möglich gewesen :D

QuHno 26. Februar 2013 um 17:32 Uhr

@coriandreas
Opera hat im Mobilbereich eine ungefähr genau so große Verbreitung wie das iPhone – vielleicht nicht hier in …schland, aber weltweit – allerdings nicht wie bei Apple berechnet ale Verkäufe zusammen- und schöngerechnet, sondern ca. 300 Mio echte, aktive User ;)

@Sepp
… nicht zu vergessen der öfters bunt gefärbte Skalp :D

Sepp 26. Februar 2013 um 17:33 Uhr

@QuHno
War es schon jemals nicht gefärbt? ;)

Jens 26. Februar 2013 um 21:45 Uhr

@Sepp
Nein, das stimmt nicht. Opera Mini arbeitet anders als Opera Turbo (Desktop, Opera Mobile). Bei Opera Turbo werden einzelne Ressourcen komprimiert (bei Bildern auch verlustbehaftet), aber der Browser rendert selber und führt Javascript normal aus. Bei Opera Mini wird die komplette Seite neu layoutet und umgebrochen, Javascript wird so gut wie nicht ausgeführt (es gibt ein paar *server*seitige Clickhandler, aber nix, was irgendwie clientseitig ausgeführt wird). Dadurch hat man ein ziemlich eingeschränktes Surfvergnügen, aber für fast alles statische reicht es halt, und es ist verdammt schnell.

Testen kann man Opera Mini hier: http://demo.opera-mini.net/public/index.html (Java-Applet).

Tchooe 26. Februar 2013 um 23:45 Uhr

@coriandreas:
„Vielleicht wird dies in 20 Jahren anders sein, wo fast jeder 14-40-Jährige Programmierkenntnisse hat und technikaffin ist“

„Programmierkenntnisse“ und „technikaffin“ sind zwei verschiedene Schuhe, die nicht einmal vom gleichen Paar sind.
Was glaubst du, wie viele der technikaffinen (heutigen) Kids programmieren können? Ich gehe davon aus, dass der Prozentsatz derer, auf die dies zutrifft, in Zukunft eher rapide abnehmen denn steigen wird.
Daddeln, Apps installieren und allen möglichen Blödsinn machen: ja.
Programmieren im Sinne von Programme schreiben und nicht nur zusammenklicken: nein.

Just my 2 Pesos.

Sepp 26. Februar 2013 um 23:53 Uhr

@Jens
Ich weiß genau wie Opera Mini funktioniert und was es von Opera Mobile (mit Turbo) unterscheidet. Es ging nur darum, dass die Kompression und Optimierung über die Opera Mini Server absolut nichts neues ist. Dass es technisch nicht das gleiche ist und Opera Mobile eher ein richtiger Browser ist im Gegensatz zu Opera Mini, spielt dabei keine Rolle.

Jens 27. Februar 2013 um 00:21 Uhr

@Sepp
Offensichtlich weisst Du nicht genau, wie Opera Mini funktioniert.

“Opera Mobile hat seit jeher die “Opera Mini-Funktion” der serverseitigen Komprimierung mit an Bord. Heißt da nur wie beim Desktop aktuell noch Opera Turbo und nicht wie jetzt scheinbar Offroad.”

Dieser Absatz ist schlicht und ergreifend Blödsinn.

“Es ging nur darum, dass die Kompression und Optimierung über die Opera Mini Server absolut nichts neues ist.”

Die Kompression ist ja eben NICHT das Entscheidende bei Mini.

“Dass es technisch nicht das gleiche ist und Opera Mobile eher ein richtiger Browser ist im Gegensatz zu Opera Mini, spielt dabei keine Rolle.”

Ähhh…. die *Mini*-Funktionalität wird in Mobile integriert, Du behauptest, dass es die in Mobile längst gäbe (was schlicht falsch ist) und dann spielt es keine Rolle, dass es etwas völlig anderes ist?

Nein, Du weisst nicht, wovon Du sprichst. Tut mir leid, wenn Du es weisst, dann verbirgst Du es sehr geschickt.

Wie es wirklich funktioniert, erkläre ich aber nicht nochmal.

Sepp 27. Februar 2013 um 10:16 Uhr

@Jens
Scheinbar verstehst du nicht, dass es einen Unterschied gibt zwischen “selbe Grundfunktionalität” und “selbe technische Umsetzung”. Sowohl Mini als auch Mobile bieten beide Datenkompression an, die technische Umsetzung und die Möglichkeiten beim Client sind unterschiedlich. Wenn du das nicht verstehst, dann ist meine Aussage noch lange kein Blödsinn.
Ja genau, das Entscheidende bei Mini ist nicht die Kompression, ganz klar. Sorry, aber da musste ich jetzt lachen.
Du hast überhaupt kein Hintergrundwissen, ob es technisch beim neuen Opera Mobile mit Offroad anders funktioniert als bisher mit Opera Turbo, reitest aber ewig darauf rum, dass “Opera Mini-Funktionalität” (dessen Definition absolut nicht eindeutig ist) etwas komplett unterschiedliches wäre.

Aber gut, dass du jetzt zeigen konntest, dass du weißt was technisch der Unterschied zwischen beidem ist. Da hat sich die Streiterei ja gelohnt…


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