OnePlus äußert sich zu Schnüffel-Vorwürfen, verspricht Besserung

13. Oktober 2017 Kategorie: Android, geschrieben von:

Wir werfen noch einmal einen Blick auf die Nachrichten der letzten Tage. OnePlus kam in die Medien. Eigentlich mit einem schon älteren Thema: Datensammelei. Manche erhobenen Daten waren für Nutzer nachvollziehbar, andere wiederum nicht. Nun hat sich Co-Founder im Forum von OnePlus gemeldet und Stellung bezogen.

Man nehme den Datenschutz der Nutzer sehr ernst. Pei schreibt, dass er die Gelegenheit nutzen wolle, um ein wenig mehr über die Datenerhebung auf OnePlus-Geräten zu erzählen und zu erklären, wie und warum man sammelt – und welche Änderungen man vornehmen wird, um die aktuellen Wünsche der Nutzer nach mehr Transparenz zu berücksichtigen.

Obwohl die Datenerhebung eine branchenübliche Praxis sei, ist man sich bewusst, dass Benutzer das Recht haben zu verstehen, wie und warum sie durchgeführt wird. OnePlus-Geräte mit OxygenOS übertragen die Datenerhebung in zwei verschiedenen Arten, nämlich „Use Analytics“ und „Device Information“.

Der Grund, warum OnePlus die Nutzungsanalyse durch das User Experience Programm sammelt, ist, dass man das allgemeine Verhalten des Smartphones besser verstehen wolle und OxygenOS so für ein besseres Benutzererlebnis optimieren könne. Benutzer können jederzeit die Sammlung der Nutzungsanalyse deaktivieren, indem sie zu‘ Einstellungen‘ ->‘ Erweitert‘ ->‘ Benutzererfahrungsprogramm beitreten‘ navigieren.

Der Grund, warum man einige Geräteinformationen sammle, ist die Unterstützung des Kundendienstes. Wenn Anwender sich aus dem Benutzererfahrungsprogramm austragen, ist die Nutzungsanalyse nach Aussage von Carl Pei nicht an Geräteinformationen gebunden. Man möchte ausdrücklich betonen, dass man diese Informationen zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben hat. Die Daten dienen nur der Verbesserung von Produkt- und Serviceangebot.

Bis Ende Oktober werden alle OnePlus-Smartphones mit OxygenOS eine Eingabeaufforderung im Setup-Assistenten erhalten, welche den Benutzer ausdrücklich fragt, ob sie am Anwendererlebnisprogramm teilnehmen möchten. Der Setup-Assistent zeigt demnach deutlich an, dass das Programm Nutzungsanalysen sammelt. Darüber hinaus wird man in den Serviceinfos einen Part aufnehmen, der die Datenerhebung genau erklärt. Ausserdem wird man das Sammeln von Telefonnummern, MAC-Adressen und WiFi-Informationen beenden.

Warum nicht gleich so?


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