OnePlus 3: Kritik am RAM-Management

18. Juni 2016 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

artikel_oneplusDas OnePlus 3 ist erschienen. Auf dem Papier ein für den Preis mehr als interessantes Smartphone. Aktueller Prozessor und viel Arbeitsspeicher. 6 Gigabyte RAM – was soll da schiefgehen? Multitasking sollte da ja wie Butter von der Hand gehen. Offensichtlich nicht, denn das OnePlus 3 wird von den ersten Besitzern kritisiert. Es handelt sich um keinen Fehler im System, stattdessen ist es so vorgesehen, dass ein aggressives RAM-Management durchgesetzt wird. Hat man viele Apps im Hintergrund, so werden diese nicht – wie offensichtlich von vielen erwartet – zum schnellen Zugriff im Speicher gehalten, stattdessen werden sie eingefroren. Auf das Phänomenen angesprochen, gab es von OnePlus-Ceo Carl Pei dann ein paar klärende Worte, die vielleicht nicht alle erfreuen.

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Man habe sich auf eine andere Strategie für das Management des Arbeitsspeichers eingeschossen, welches der Akkulaufzeit zuträglich ist. Auch die Kamera würde vom Mehr an Arbeitsspeicher partizipieren. Marketing? Sicher auch eine Sache – aber das erwähnt er natürlich nicht.

Dass in Sachen RAM-Management in zukünftigen Softwareversionen etwas anders läuft, das schließt Pei nicht aus.

6 GB auf der Android-Plattform wären neu  und man habe noch viel zu erforschen. Zudem wird es auch mit anderen Android-ROMs möglich sein, das Management des Arbeitsspeichers härter anzugehen.

Über einen Fix des RAM-Managements beim OnePlus 3 spekulieren derzeit die Anwender – so soll es reichen, einen Wert in der build.prop anzupassen – was von Carl Pei kommentiert wurde, dass es mehr brauchen würde als eine Zeile Code.

Das OnePlus 3 ist für 399 Euro zu bestellen, ein Test auf unserem Blog folgt.


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Über den Autor: caschy

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