OneDrive in der Technical Preview : Wegfall der Platzhalter verärgert Nutzer

16. November 2014 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von: caschy

Windows 10 begeistert viele Nutzer. Viele neue Funktionen wird das Betriebssystem mit sich bringen, welches im Rahmen einer Technical Preview jedem offen steht, der das System installieren und testen will. Jüngst erst wurde die frische Technical Preview angekündigt, unter anderem mit neuen Funktionen im Client des Cloud-Dienstes OneDrive. Microsofts zentraler Dienst erfreut sich wachsender Beliebtheit, seitdem er unendlichen Speicherplatz für alle mitbringt, die ein Office 365 Abo haben.

onedrive

Günstiger kommt man nicht an Office und Cloudspeicher eines solchen Anbieters. Der neue Client unter Windows 10 unterstützt nun die selektive Synchronisation. Bei der selektiven Synchronisation werden alle von euch gewünschten Daten auch wirklich offline auf eurem Computer abgespeichert, sodass diese auch ohne Internetzugang aufrufbar sind.

Vorher hat OneDrive oftmals mit Platzhalter-Dateien gearbeitet und so viele Leute verwirrt. Doch die neue Art der Synchronisierung sorgt nicht nur für Freude, sondern auch für Frust. Halten wir fest: früher gab es Offline-Dateien und eine spezielle Visualisierung für die Platzhalter. Diese fällt aber derzeit weg. Stattdessen gibt nur „nichts oder alles“. Entweder man entscheidet sich zur kompletten Synchronisation der Daten oder man nutzt die selektive Synchronisation. Hierbei lassen sich Ordner von der Synchronisation ausschließen.

Hier liegt der Kritikpunkt, der bislang über 4.500 Befürworter gefunden hat: es gibt eben keine Möglichkeit mehr, zu sehen, was online vorhanden ist – denn die lokal eingerichtete Synchronisation mit selektiven Ordnern zeigt eben nicht an, was sich online abspielt – ganz so, wie es beispielsweise auch Dropbox realisiert. Hier wären zu wenig Unterschiede zu anderen Herstellern, wie es Mary Branscombe umschreibt. Sie wünscht sich ein Overlay über online, aber nicht lokal vorhandene Daten, um einen besseren Überblick zu haben. Microsoft selber teilte bereits mit, dass man an einer besseren Lösung arbeite – schließlich sei die bisherige Lösung auch nicht zufriedenstellend, da sie viele Nutzer verwirre.



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Über den Autor: caschy

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