Offiziell: WordPress mit Google Docs verzahnen (für gemeinsames Arbeiten z.B.)

7. März 2017 Kategorie: Google, WordPress, geschrieben von: caschy

Interessante Geschichte, die WordPress da veranstaltet. Die haben eine Open Source-Erweiterung für Google Chrome veröffentlicht, die WordPress mit Google Docs verzahnt. Das Spannende: Das funktioniert nicht nur mit Blogs, die bei WordPress.com gehostet sind, auch eigene sind so über Google Docs nutzbar, sofern Jetpack auf dem Blog aktiv ist und das JSON API-Modul aktiv ist.

Warum man das Ganze nutzen wollen würde? Man kann so in einer Docs-Umgebung schreiben, sofern man den Editor von WordPress nicht mag. Das sollte eigentlich kein Problem für einen Blogger sein.

Viel interessanter ist die Tatsache, dass man das Dokument im Google Drive auch für jedermann freigeben kann. Man kann so also andere an einem Beitrag mitarbeiten lassen und den Entwurf direkt ins Blog befördern, ohne dass man diesen von Hand aus Google Drive in das WordPress-Blog nimmt. Nicht nur Text wird über die Schnittstelle gebeamt, auch Bilder können so hochgeladen werden, Google Docs respektiert dabei die maximale Breite im Editor, sofern in euren Medieneinstellungen irgendwie hinterlegt.

Veröffentlichen kann man nicht aus Google Docs heraus, lediglich das Aktualisieren des Entwurfes ist möglich. Man sollte aber vielleicht daran denken, dass die Inhalte nur von Google Docs in das jeweilige WordPress-Blog geschoben werden – ein Austausch von Blog zu Google Docs ist nicht möglich. Das Gute dennoch: Google Docs schaut nach, ob der Beitrag von euch geändert wurde und warnt dementsprechend.

Ihr könnt euch dann entscheiden, nichts zu tun – oder den Beitrag im Backend von WordPress mit den Inhalten aus den Google Dokumenten zu überschreiben. Zur Benutzung des Ganzen muss die Erweiterung in Chrome installiert werden, zudem das Blog über den Punkt “WordPress.com für Google Docs” im Bereich Add-ons autorisiert werden. Danach könnt ihr direkt in Google Docs losschreiben.

Für alle, die sich eher Office als WordPress fühlen sicher eine nette Sache. Ich persönlich habe das Ganze mal für diesen Beitrag getestet, werde aber natürlich in meinem Backend bleiben, da ich es mir da schon gemütlich gemacht habe. Aber wer weiss – vielleicht ist das ja was für euch – gerade auch weil ein gemeinsames Arbeiten an einem Beitrag so problemlos möglich ist.

(via wordpress)

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Über den Autor: caschy

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