Oculus Rift: Virtual Reality-Headset wird mehr als 350 Dollar kosten

3. Oktober 2015 Kategorie: Games, Hardware, geschrieben von:

artikel_oculusriftVirtual Reality, man liest viel davon, so richtig auf dem Markt angekommen ist das Ganze aber noch nicht. Zwar gibt es vielversprechende Ansätze wie Samsungs Gear VR, diese Lösung erfordert jedoch ein Smartphone als Kernkomponente. Oculus Rift wird direkt mit verbautem Display (und vielen weiteren technischen Bestandteilen) kommen, logisch, dass da der Preis höher ausfällt. Wie hoch dieser sein wird, ist weiterhin nicht bekannt, aber es ist nun bekannt, dass Oculus Rift mehr als 350 Dollar kosten wird. Das erzählte Palmer Luckey, seines Zeichens Oculus-Gründer, in einem Interview mit RoadToVR.

350 Dollar standen für Oculus Rift im Raum, der Preis wurde für die Developer Kits von Oculus Rift ausgerufen. Das wird aber nicht der Preis sein, für den das Gadget in den Handel kommt. Zahlreiche Verbesserungen gegenüber den Developer Kits sorgen dafür, dass man diesen Preis nicht erreichen wird. Luckey erklärt, dass man zwar eine Version für 350 Dollar anfertigen könne, diese dann aber nicht die bestmögliche sei. Nutzer sollen mit Oculus Rift komplett zufrieden sein, auch wenn der Preis dadurch höher ausfällt.

Keine Kompromisse bei der Hardware, dafür das beste VR-Headset, das man kaufen kann. Luckey ist sehr zuversichtlich, dass die Kunden dies zu schätzen wissen. Durch die Partnerschaft mit Samsung und anderen wird es allerdings mehrere VR-Möglichkeiten geben, zu unterschiedlichen Preisen. Oculus Rift wird dann quasi das High-End-Modell sein, während günstigere Lösungen zwar vielleicht mehr Menschen erreichen, aber auch nicht das bieten werden, was Oculus Rift bietet.

Dass Oculus Rift nicht billig werden wird, war abzusehen. Wo liegt denn Eure preisliche Schmerzgrenze, falls Ihr überhaupt Interesse an dem VR-Headset habt?

(via Ars Technica)

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