Oculus Rift im Teardown: Reparaturen sind leichter als erwartet

31. März 2016 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von: André Westphal

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Mittlerweile hat die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift die ersten Besteller erreicht – und damit auch die Hände der Teardown-Spezialisten iFixit. Letztere haben das VR-Headset dann auch nicht etwa an den Rechner angestöpselt um in virtuelle Sphären abzudriften, sondern die Hardware in ihre Bestandteile zerlegt. Dabei ist der überraschend hohe Repairability Score von 7/10 herausgekommen. Damit lässt sich die Oculus Rift immer noch recht gut reparieren. Allerdings sicherte sich beispielsweise das Dev Kit 1 sogar eine Punktzahl von 9/10. Dafür habe sich laut iFixit bei der finalen Version das Kabelmanagement stark verbessert.

Leicht sei es auch, die Kopfhörer zu entfernen und somit im Falle eines Defekts auszuwechseln. Schwieriger ist es, an das Innenleben zu gelangen, da mehrere Clips im Inneren die Absicherung vor Staub fest im Griff haben. Zudem sei es unmöglich, das Kopfband auszutauschen ohne es zu beschädigen, was natürlich ärgerlich ist. Gerade hier hätte man wohl am ehesten die einfache Austauschbarkeit erwartet. Zudem sei es schwierig die Linsen, die Bildschirme und das Motherboard zu entnehmen, ohne an den Komponenten ebenfalls Schäden zu verursachen.
oculus rift teardown 1Positiv hebt iFixit die Display hervor: Im DK2 etwa hatte man bei Oculus VR ein modifiziertes Display des Samsung Galaxy Note 3 verbaut. Jetzt nutzt der Hersteller aber für die finale Version zwei eigene Bildschirme. Des Weiteren entdeckte man im Inneren unter anderem einzelne Komponenten von Toshiba, Cypress und Bosch Sensortec.

oculus rift teardown

Den kompletten Teardown mit allen Einzelheiten findet ihr direkt bei iFixit! Definitiv sehr lesenswert, wenn man sich für das Innenleben des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift interessiert.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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