Nutzen fraglich: Hasso-Plattner-Institut mit Identity Leak Checker

19. Mai 2014 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Forscher des Hasso-Plattner-Instituts haben nach eigenen Aussagen eine Lösung entwickelt, die das Internet nach von Kriminellen gestohlenen und im Internet frei zugänglichen Identitätsdaten durchsucht. Laut der Presseinformation handelt es sich dabei um 160 Millionen Datensätze, die man gesammelt hat. Diese lassen sich mit dem „HPI Identity Leak Checker“ durchsuchen. Nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse soll ein Betroffener eine E-Mail erhalten, sofern er betroffen ist – ist er es nicht, so bekommt er keine Mail.

Bildschirmfoto 2014-05-19 um 17.53.45

„Der von uns entwickelte Dienst sendet dem Nutzer einen Hinweis, welche Arten seiner Identitätsdaten, also zum Beispiel Passwörter, Vor- und Zuname, Anschriften oder Geburtstage, gegebenenfalls offenliegen und somit missbraucht werden könnten“, erläuterte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. In der Mail wird es allerdings keine Hinweise geben, welche Daten (Anbieter etc., siehe FAQ) genau betroffen sind, auch fehlt die Information, von wann der angebliche Datenbestand ist. So kann es ja sein, dass ein vom Hasso-Plattner-Institut durchsuchter Datenbestand aus einem alten Adobe-Leck ist, ich selber aber schon in der Zwischenzeit sämtliche Passwörter geändert habe.



Anzeige: Infos zu neuen Smartphones, Tablets und Wearables sowie zu aktuellen Testberichten, Angeboten und Aktionen im Huawei News Hub.

Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Daddy von Max, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter, Gerne-Griller und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende.

Carsten hat bereits 22922 Artikel geschrieben.