NSA verübt modernen Postraub, um Laptops mit Malware zu infizieren

29. Dezember 2013 Kategorie: Hardware, Internet, geschrieben von:

Nein, anscheinend handelt es sich bei der folgenden Story nicht um einen sehr verfrühten Aprilscherz. Es geht wieder einmal um die NSA und ihre Methoden, um auch wirklich alles mitzukriegen, was auf den PCs dieser Welt so vor sich geht. Aus einem Bericht geht hervor, dass die NSA im Zusammenspiel mit CIA und FBI regelmäßig PC- oder Komponenten-Lieferungen abfängt, um diese mit Malware zu infizieren oder gar infizierte Hardware einzusetzen, bevor die Ware beim Kunden ankommt.

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Diese Manipulation sorgt dafür, dass die NSA auf jenen Rechnern einen unbemerkten Remote-Zugriff durchführen kann. Es ist allerdings nicht bekannt, in welchem Ausmaß diese Praktiken Anwendung finden. Bekannt ist jedoch zumindest ein Produkt namens Cottonmouth, das seit 2009 verfügbar ist. Hier handelt es sich um ein „USB Hardware Implantat“, das den Remote-Zugriff ermöglicht.

Für NSA-Agenten sind solche Tools bequem per Katalog bestellbar. In diesem Katalog finden sich geeignete Mittel, um Backdoors in Hard- oder Software von sehr vielen Firmen einzubauen. Unter anderen sind Cisco, Juniper Networks, Dell, Seagate, Western Digital, Maxtor, Samsung und Huawei aufgeführt.

Aber damit noch nicht genug. Ebenfalls wird berichtet, dass es der NSA möglich sei, Fehlermeldungen von Windows abzufangen. Es wird so praktisch nur nachgeschaut, welchen Fehler der betroffene PC ausgibt und dann entsprechend mit Malware oder Trojanern attackiert.

Was nach einem mittelmäßigen Plot für einen B-Movie klingt, spielt sich seit Jahren direkt vor unserer Nase ab. Mit jeder neuen Enthüllung über die Machenschaften der NSA wird die ganze Geschichte skurriler und wirkt fast schon weltfremd. Ob das auch der Grund ist, warum die Menschen das alles einfach so hinnehmen?


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Quelle: The Verge |

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