NSA und GCHQ nutzen Lücke in Firefox für das Tracking von TOR-Nutzern

5. Oktober 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Gute und schlechte Nachrichten gibt es vom Anonymisierungs-Netzwerk TOR zu vermelden. So funktioniert die eingesetzte Verschleierungstaktik eigentlich wie vorgesehen, allerdings nutzen NSA und GCHQ eine Lücke im Firefox Browser, um TOR-Nutzer zu tracken. Die betroffene Firefox Version (17) wurde im TOR-Paket ausgeliefert. Einfluss auf das Design von TOR wollten die Behörden ebenfalls nehmen, scheiterten damit aber und konnte somit keine Backdoors einschleusen.

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Auch wurde versucht über Coookies, die auch nach einer TOR-Session noch erhalten bleiben, ein Tracking durchzuführen. Ob sich dies für ein umfangreiches Tracking-System eignet, würde von den Behörden untersucht. Die in Firefox genutzte Lücke wurde inzwischen geschlossen, ob allerdings bereits alle Nutzer auf dem neuesten Stand sind, darf angezweifelt werden.

Mit Operation Mullenize hat der britische GCHQ letztes Jahr 2 Monate lang Code auf die Computer von Nutzern eingeschleust. um diese zu tracken. Ein Jahr dauerte die Entwicklung des Codes, der unbemerkt auf den PCs landete. Ebenfalls bekannt ist, dass die NSA Erkenntnisse an die DEA und den IRS weitergegeben hat.


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Quelle: The Register |

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