Notif Log archiviert Benachrichtigungen und erlaubt Anpassungen

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Mir ist es erst letztens passiert: Gerade aufgewacht, sehe irgendeine Benachrichtigung in der Leiste – doch im Halbschlaf wische ich das Ding versehentlich ins Nirvana. Was wollte mir Android bzw. irgendeine mysteriöse App da mitteilen? Das bleibt erstmal ein Geheimnis. Weil das wohl nicht nur mir, sondern auch dem ein oder anderen von euch mal so ergangen sein könnte, will an jenem Punkt die App Notif Log Abhilfe schaffen. Wie der Name schon andeutet, archiviert die App sozusagen alle eingegangenen Benachrichtigungen. Somit könnt ihr auch Meldungen aufrufen, dir ihr bereits aus der Statusleiste bzw. dem Benachrichtigungszentrum entfernt habt.

Die Meldungen behalten ihre „Funktionalität“. Im Klartext heißt das, man kann immer noch auf die Meldungen klicken, um weitergeleitet zu werden oder andere, spezifische App-Features aufzurufen. Neben der Speicherung der Benachrichtigungen beherrscht Notif Log zudem eine „Snooze“-Funktion. In jenem Fall werden die Benachrichtigungen erstmal abgeschaltet, können aber zu einem späteren Zeitpunkt komplett eingesehen werden.

notiflogÜber Notif Log lassen sich besonders wichtige Benachrichtigungen auch anpinnen, damit sie langfristig sichtbar bleiben. Die App arbeitet mit einem Widget sowie anpassbaren Themes. Dabei lassen sich die Gesten und ihre Funktionen frei konfigurieren. Beispielsweise kann man festlegen, dass ein Wischen nach Rechts den Snooze-Modus auslöst oder aber eine Meldung anpinnt. Wer möchte, kann auch die Meldungen besonders mitteilungsfreudiger Apps zusammenfassen, so dass beispielsweise in einem bestimmten Intervall nur die jeweils aktuelle Meldung angezeigt wird.

Zu erwähnen ist allerdings, dass die kostenlose Variante Werbung reinhaut. Wer die Werbung ausblenden möchte, muss 2,20 Euro für die Pro-Version blechen. Die Werbung hat mich persönlich etwas gestört, da sie am unteren Bildschirmrand doch recht aufdringlich prangt. Ansonsten hat mir die App aber gut gefallen und bei mir auch keinerlei Fehler verursacht. Dass man die Oberfläche und viele Feineinstellungen anpassen kann, macht das Notif Log zudem recht vielseitig. Ich bin gespannt, wie sich die App noch so schlägt.

[appbox googleplay id=org.dvdh.notiflog]

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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9 Kommentare

  1. Wo werden denn die Nachrichten gespeichert? Im eigenen Gerät oder beim Anbieter?

  2. @hotti
    Sowohl als auch, was Datenschutz angeht, ist dieser Blog gänzlich blind

  3. Danke für den Tipp!
    Muss ich mir mal ansehen, aber das wichtigste für mich funktioniert leider nicht: Der Erhalt der Nachrichten nach einem (ungeplanten) Reboot!

  4. @Snowdy:
    Warum sollten die beim Anbieter gespeichert werden? Wenn dem so wäre, dann würden die Nachrichten auch nach einem Reboot noch zur Verfügung stehen!

    Wo liegt denn dein Problem mit dem Blog? Er liefert Tipps und bei der Nutzung der Tipps muss dennoch jeder seinen Kopf einschalten 😉

  5. Die „Snooze“-Funktion finde ich gut, um mal ungestört sein Essen zu genießen, z.B.

  6. Perfekt, danke. Hab sowas vor ner Weile gesucht und nichts gefunden.

  7. Also mir hat bisher immer die bei Android eingebaute Funktion „Benachrichtigungsprotokoll“ ausgereicht, falls ich eine Benachrichtigung mal vorschnell weggewischt habe.

    Die Funktion ist allerdings auch nicht so leicht zu finden. Man muss ein Widget vom Typ „Einstellungsverknüpfung“ anlegen und dann „Benachrichtigungsprotokoll“ auswählen.

    „Notif Log“ kann natürlich viel mehr und ich werde es mir mal genauer anschauen. Vielen Dank für den Artikel.

  8. @Martin Kolb: Wow, vielen Dank! Ich wusste immer, dass es diese Funktion (Benachrichtigungsprotookll) angeblich irgendwo in Android gibt, habe sie aber in den regulären Menüs nie gefunden und aufgegeben…

    Dass es auf diesem ungewöhnlichen Weg doch geht (Feature nur per Verknüpfung verfügbar, schon seltsam), finde ich toll – herzlichen Dank für diesen wirklich hilfreichen Tipp!

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