Nokia möchte Withings für 170 Millionen Euro übernehmen

26. April 2016 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

nokia logo squareNokia kennt Ihr sicher noch, früher war das einmal der Handyhersteller schlechthin. Dann kamen Smartphones, also die richtigen, nicht die alten Symbian- oder Windows Mobile-Geräte. Und Microsoft mit Windows Phone und genügend Kleingeld in der Tasche, um die angeschlagene Mobilsparte des Unternehmens zu übernehmen. Das Ende vom Lied kennen wir, von Nokia ist heute nicht mehr viel übrig, was den Verbrauchermarkt angeht. Das könnte sich aber bald wieder ändern, denn Nokia möchte offenbar einen Fuß in den Gesundheitsbereich bekommen. Statt selbst beim Urschleim anzufangen, hat man sich daher entschieden, einen klugen Zukauf zu tätigen. Übernommen werden soll Withings.

Withings kennt Ihr ebenso, wir hatten bereits diverse Geräte des Herstellers im Blog. Von der vernetzten Waage bis zur Heimüberwachung ist mit Withings viel möglich, die Geräte sind in der Regel zudem einfach zu nutzen. Nokias Interesse liegt vor allem im Gesundheitsbereich, hier versprechen sich die Finnen wohl das größte Potential. 170 Millionen Euro ist Nokia die Übernahme wert, die im 3. Quartal 2016 abgeschlossen werden soll, wenn alles wie geplant läuft.

Man kann wirklich gespannt sein, wie sich Nokia in Zukunft entwickeln wird. Der technische Bereich bietet nach wie vor eine riesige Spielwiese, auf der sich auch mehrere Firmen erfolgreich austoben können. Außerdem wird es immer wieder neue Felder geben, auf denen man sich versuchen kann. Nokia probiert es nun mit Gesundheit und dem Internet der Dinge. Da in diesem Bereich noch viel zu verbessern ist, kann man auf Ergebnisse gespannt sein, die da hoffentlich kommen werden.

(Quelle: Nokia)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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