Noch zwei Tage

21. Februar 2007 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Aus den n?chsten zwei Tagen k?nnte man echt ne Real-Life-Doku-Soap machen. Seht den genervten Caschy, der in seinem Urlaub Sachen erledigt, die ihm sonst stinken. Ganz oben auf meiner Liste steht Einkaufen. So muss ich heute f?r meinen Geburtstag am Freitag noch allerlei „einholen“. Schnaps, Knabberkram, Zubeh?r f?r meinen B?cker blablabla. Ich hasse einkaufen. Wenn ich einen dieser Konsumtempel betrete, bin ich ja noch recht gut gestimmt. Meine Gem?tslage ist aber schon auf dem Nullpunkt, wenn ich Rentner vor mir herschleichen sehe. Time is money – beziehungsweise, das kostbarste Gut, welches ich besitze. Diese Menschen stehlen mit mir ihrer Schleicherei kostbare Lebenszeit (die ich am PC verbringen k?nnte).

Und ich weiss jetzt schon – ich hab kaum was im Einkaufswagen, muss aber bezahlen, als ob ich den ganzen verdammten Laden gekauft h?tte.

Jetzt gehts erst einmal zum Fris?r. Rasieren muss ich mich auch. In meinem Urlaub! Jehova! Danach, wie gesagt, einkaufen. Dann muss ich auch noch in die Stadt – ich hatte ja versprochen, auf meiner Geburtstagsfeier am Samstag noch einmal wie in den fr?hen 90ern aufzutreten: Jogginghose, Basecap, Footballtrikot, Sneaker.

Wahrscheinlich muss ich selber noch was vorbereitungstechnisch machen. Kennt ihr das – ihr sitzt mit Kaffee am PC, dann werdet ihr „kurz“ gebeten was zu helfen. Nach beendeter Hilfestellung setzt ihr euch wieder vor den PC. Dann werdet ihr wieder gerufen – und so weiter. Sp?testens beim dritten Mal bin ich so fertig mit den Nerven, dass ich t?ten k?nnte. Und ich weiss jetzt schon, es wird der Spruch kommen: „Caschy, das ist DEIN Geburtstag, DEINE G?ste, DEINE Feier – also tu‘ was daf?r“.

Ja, ich bin ne faule Sau. Sollte ich mal Geld haben, dann automatisiere ich den ganzen Spass. Lokalit?t anmieten, Fresskram und Schnaps ordern – und f?r die Aufr?umarbeiten danach ne Putze. Hach, das w?re ein Traum.

In der Jugend war das irgendwie besser. Freunde eingeladen, bisschen Chips geholt und jeder bringt ne Buddel mit. Das wars. Heutzutage bietet man tats?chlich ausgefallene warme Speisen an – und Getr?nke, die nicht nur Bier oder Korn heissen.

Verr?ckte Welt. Naja, vielleicht kann ich morgen noch den letzten Tag vor 30 faulenzen. H?tte ich mir das nicht verdient?


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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