Nike CEO Mark Parker über Wearables, Apps und die Apple Watch

9. Mai 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Nike CEO Mark Parker stand CNCB für ein Interview Rede und Antwort. Themen waren Apps, Wearables und natürlich die Apple Watch. Bekanntlich stieg Nike letztes Jahr aus dem Hardware-Geschäft mit Fitness-Trackern aus. Dies löste seinerzeit Spekulationen aus, dass Nike die Hardware für Apple entwickeln wird – was nicht eintraf, auch wenn einige Fuelband-Entwickler dann für die Apple Watch arbeiteten. Nike und Apple sind dennoch relativ eng, nicht zuletzt weil Tim Cook im Aufsichtsrat von Nike sitzt.

Parker erklärte, dass man auch künftig weiter im digitalen Bereich tätig sein wird, auch ohne Hardware. Die Nike-Apps werden von 60 Millionen Anwendern genutzt, auch auf der Apple Watch ist man bereits vertreten. Auf diese Community möchte man aufbauen, den Nutzern neue Funktionen und Möglichkeiten bieten.

Konkret danach gefragt, wie künftige Pläne mit Apple aussehen, sagte Parker, dass man definitiv weiter zusammenarbeitet und da weitere Dinge kommen werden. Was dies allerdings konkret sein wird, verrät er nicht. Denkbar sind hier natürlich weitere Apps, die viel tiefer in die Trainings-Schiene gehen und deren Community-Gedanke auch intensiviert wird. Nike hat auch einen Fuß in Apples Health Kit, hier könnte sich ebenfalls künftig noch etwas tun.

Spannend bleibt dieser Bereich auf jeden Fall, nicht nur durch Apple. Nike arbeitet auch mit anderen Firmen zusammen, Wearables, Fitness-Gadgets und passende Apps werden haben hier noch viel Potential, das in den nächsten Jahren ausgeschöpft werden möchte. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass Neuerungen von Nike in diesen Kategorien zuerst bei Apple aufschlagen werden, bevor sie bei der Konkurrenz zu finden sind.

(via 9to5Mac)


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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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