Nexus 5 Testbericht

11. November 2013 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Das Nexus 5 ist da. Das neue Smartphone aus der Zusammenarbeit von Google und LG. Das Nexus 5 bringt State of the Art-Hardware zu Preisen ab 349 Euro.

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Dafür bekommt der Käufer die Variante mit 16 Gigabyte Speicher. Wer viel mit Apps, Fotos und Musik jongliert, der greift zur 32 GB-Ausgabe des Nexus 5, sie schlägt mit 399 Euro zu Buche. Das Nexus 5 kommt einmal in weiß und einmal in schwarz auf den Markt, farbenfrohe Schutzhüllen hat man bei Google gleich direkt mit angeboten.

Mit 16 GB oder 32 GB muss sich der Käufer zufriedengeben, der Speicher lässt sich nicht mittels microSD-Karte erweitern. Ich persönlich denke, dass der Großteil der Nutzer mit dieser Speichergröße zufrieden ist, allerdings werden wir sicherlich im nächsten Jahr die erste Nexus 6-Ausgabe mit 64 GB Speicherkapazität sehen. Digitalinhalte werden komplexer und damit größer.

Die Technik die sich im Innern des Nexus 5 befindet, entspricht jener, die sich auch in vielen anderen Geräten der Spitzenklasse befindet: Qualcomm Snapdragon 800 (Quad-Core-Prozessor mit 2,26 GHz), 2 GB RAM und eine mit 450 MHz taktende Adreno 330 GPU.

In Sachen Schnittstellen hat man alles verbaut, was man momentan so bekommen kann. Das für viele externe Geräte wichtige Bluetooth 4.0 in seiner Low Energy-Variante, LTE, NFC und Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) 802.11 a/b/g/n/ac. Der ac-Standard verspricht theoretische WLAN-Geschwindigkeiten bis zu 1300 MBit/s brutto. Auch sensorisch und Anschlusstechnisch gibt sich das Nexus 5 geschwätzig: microUSB, aktivierter SlimPort, Kopfhöreranschluss, Dual-Mikro, Beschleunigungsmesser, GPS, Kompass, Umgebungslichtsensor, Gyroskop und Barometer sind mit an Bord.

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Schaut der Nutzer auf das Gerät, so entdeckt er einen 4,95 Zoll großen Bildschirm, der 1920 x 1080 Pixel beheimatet. Dies bedeutet eine sehr hohe Pixeldichte von satten 445 Pixeln per Inch. Geschützt wird das Display von Corning Gorilla Glas 3, dieses soll sicherstellen, dass das Display nicht zu leicht verkratzt. Dies dürfte für Menschen wie mich ideal sein, ich nutze keine Schutzfolien und man hat das Smartphone ja vielleicht einmal mit Kleingeld oder dem Schlüssel in der Hosentasche.

In Sachen Kamera hat man sich am derzeit gängigen Standard bedient, man greift zu einer 8 Megapixel starken Kamera für Fotos. Diese verfügt über einen optischen Bildstabilisator mit einer Technologie, die erstmals beim LG G2 zum Einsatz kam. Für die Videotelefonie stehen dem Nutzer 1,2 Megapixel zur Verfügung.

Das LG Nexus 5 wiegt 130 Gramm, dies entspricht 18 Gramm Unterschied zum iPhone 5s, allerdings bringt es das Nexus 5 auf mehr Größe, dies darf man nicht vergessen. Mit 130 Gramm und Abmessungen von 69,17 x 137,84 x 8,59 mm hat der Käufer ein schlankes und leichtes Gerät in der Hand.

Dies erst einmal zur Einstimmung, kommen wir nun zum Nexus 5.

Haptik des Nexus 5

Das Nexus liegt mit seinen 4,95 Zoll und dem Gewicht von 130 Gramm sehr gut in der Hand. Je nach Größe der Hand muss man das Gerät etwas in der Hand verschieben, sofern man dies mit einer Hand bedienen will.

Entsperren per Muster und Herunterziehen der Benachrichtigungen ist für viele sicherlich möglich, ich musste es etwas in meiner Hand verschieben. Dies ist natürlich kein Minuspunkt, dies ist etwas, was ich nie in eine Bewertung einfließen lassen würde. Einhand-Bedienung war bei mir nie ein Kriterium, einhändige Bedienung ist für das Annehmen und Führen von Telefonaten vielleicht eine tolle Sache, doch produktiv halte ich seit jeher fast jedes Gerät in beiden Händen. Das Nexus 5 ist in seiner Draufsicht sehr schlicht, echte Hardware-Buttons sucht man vergebens, alles wird On-Screen erledigt.

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Lediglich die Kamera, die Hörermuschel und die rechts oben angebrachten Sensoren lassen sich mit bloßem Auge erkennen, die unten mittig angebrachte Benachrichtigungs-LED ist nicht sichtbar – es sei denn, sie verkündet Aktivität. Auf der linken Seite des LG Nexus 5 befindet sich die Lautstärkewippe, sie ist aus einem Stück und aus Keramik.

Ich persönlich finde, dass sie etwas zu scharfkantig geraten ist, man bleibt unter Umständen bei der Benutzung mit dem Daumen hängen, was keinesfalls schmerzhaft, aber störend und spürbar ist. Hier hätte ich mich über eine Abrundung der Bedieneinheit gefreut. Gleiches gilt auch für den Powerbutton, allerdings kann man diesen aufgrund seiner Kompaktheit besser drücken, sodass man weniger an die spürbare Kante kommt.

Die Einfassung des Displays bringt mich zu Jammern auf hohem Niveau. Mein Display ist nicht plan und gleichmäßig eingefasst. Während es auf der linken Seite des Nexus nahtlos mit dem Gehäuse verschmilzt, ist es auf der rechten Seite minimal unter dem Gehäuserand. Dies spürt man, wenn man mit dem Fingernagel über das Display hinweg streicht – der Rand ist dann deutlicher spürbar. Hierfür würde ich ebenfalls keine Minuspunkte bescheinigen, sicherlich ist dies nicht bei jedem Gerät der Fall, des Weiteren ist es zwar da, stört aber nicht im Alltag.

Die Rückseite des Nexus 5 ist aus Soft-Touch. Das wirkt warm und fasst sich irre gut an. Neben den CE-Angaben findet man nur das LG-Logo und prominent den Nexus-Schriftzug. Oberhalb des Gerätes findet man die verdammt große Linse der Kamera. Darunter befindet sich der Blitz. Viele bemängelten, dass die Linse beschädigt werden könnte, wenn man das Gerät auf der Rückseite liegen hat. Dies ist nicht richtig, um die Linse herum befindet sich ein Ring, der minimal höher ist, als das Glas der Linse selber. Dieser Ring sorgt dafür, dass das Glas nicht plan aufliegt und die Linse verkratzt. Ein kleines, aber feines Detail.

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Kurzum: das Nexus 5 überzeugt – wenn auch mit kleinen Schwächen – in Sachen Haptik und Optik zumindest mich.

Die Lautsprecherqualität

Auf der Unterseite des Nexus 5 befindet sich sowohl der Lautsprecher, als auch das Mikrofon. Wir haben den Lautsprecher mit mehreren Menschen bewertet und sind alle zu der Erkenntnis gekommen, dass er zu leise sind und beim Hochregeln auf die höchste Stufe zum Verzerren neigt.

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Dieser Umstand lässt sich glücklicherweise nicht 1:1 auf den Kopfhörerausgang projizieren, Musik kommt hier sehr klar aus dem Soundchip, wenn auch mit leichten Schwächen im Bereich des Basses. Der Lautsprecher ist allerdings nicht unterirdisch schlecht, ich würde ihn im guten Mittelfeld des bisher Gehörten platzieren.

Das Display

Das Display fasst sich sehr gut an und ist sehr leichtgängig. Ja, auch Display-Oberflächen sind unterschiedlich, die des Nexus 5 ist äußerst gelungen. Nicht nur das, auch das Schriftbild ist sehr angenehm. Selbst bei einem Zoom auf die höchste Stufe einer Webseite sind die Buchstaben rund und fransenfrei.

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Optimierte Logos, wie die von Google selber sind klar und strukturiert dargestellt, lediglich Dritt-Anbieter-Apps sind noch nicht auf hohe Auflösungen umgestellt und werden teilweise unscharf dargestellt, hier darf man dem Nexus somit keinen Vorwurf machen. Die Farben werden sehr genau dargestellt, ich selber habe dies mit verschiedenen Fotos im Vergleich zu anderen Geräten getestet.

Der Akku

Der Akku ist das Hauptproblem im Nexus 5. Wirklich? Nein. Durch die Tatsache, dass das Nexus 5 aus dem gleichen Hause kommt, wie das 3000 mAh starke LG G2 wurde vermutet, dass im Nexus 5 ein identischer Akku zum Einsatz kommt. Dies ist nicht der Fall, im Nexus 5 werkelt ein 2300 mAh starker Akku, er entspricht also nur knapp 77 Prozent dessen, was man im LG G2 vorfindet.

Das LG G2 bringt einen mehr als locker über den Tag. Sogar durch die Nacht. Würde man diese Tatsache 1:1 auf das Nexus 5 übertragen und nicht die unterschiedlichen Faktoren im Gerät beurteilen, dann würde man denken, dass man gut über den Tag kommt. Kommt man unter Umständen aber nicht und dies ist ein Umstand, den man anscheinend an der Software festmachen kann. Bei vielen Menschen verursachten die Google Play Services und der Task Android OS unerklärliche Last.

Akku

So war in einigen Fällen mein Nexus 5 mit lediglich 12 Minuten Display on innerhalb von 12 Stunden einfach mal auf 30 Prozent, weil es sich nicht richtig zur Ruhe legen wollte. Hier hoffe ich, dass der Fehler nicht bei zu vielen Menschen auftritt, beziehungsweise, dass Google die Android-Plattform dahingehend in den Griff bekommt, da das Nexus hier kein Einzelfall ist.

Ich habe nach mehreren Neustarts dieses Phänomen nicht mehr, sodass sich meine Meinung über den Akku auch etwas geändert hat. Ich habe den Akku wirklich gefordert. Zwei Stunden voll laden lassen und danach direkt Vollgasveranstaltung mit Spielen, Videos, Musik, GPS, Navigation und Co. Der Akku sollte seine Konditionierung in vollen Zügen genießen.

Ich schnappte mir das Nexus 5 mittags um 12:45 Uhr, aktivierte Google Maps mit Navigation, dabei hatte ich das Display auf höchster Stufe. Hierbei hing das Nexus 5 aber im WLAN. Das Nexus 5 war nach viereinhalb Stunden bei zwei Prozent angekommen. Ein guter Wert? Ich denke schon.

Auch in Sachen Musik musste das Nexus ran, sollten hier doch besonders viele Stunden lokal abgespielte Musik möglich sein. Abends um 22:40 Uhr warf ich den VLC Media Player auf geringster Lautstärke an, morgens um 07:25 Uhr hatte ich noch 79 Prozent Akku zur Verfügung. Das Gerät war im WLAN und empfing zudem rhythmisch Tweets und ähnliche Benachrichtigungen. Über achteinhalb Stunden Musik im WLAN forderten also 11 Prozent des Akkus. Ein sehr guter Wert, hierbei sollte man aber beachten, dass dies das Optimum in meiner Umgebung darstellt. Menschen, die unterwegs sind verbrauchen durch lautere Musik mehr Energie, Reisende werden durch frequente Netzsuche sicherlich auch gravierende Unterschiede feststellen können – dies ist bei allen Geräten so.

Ihr schaut ab und an Filme? Ich habe einen lokalen Film abgespielt, 720p, ebenfalls mit dem VLC Media Player. Der Film lief fast genau 90 Minuten. Hierbei hatte ich das Display auf ca. 50 Prozent eingestellt, was bei normaler Beleuchtung ausreichend ist. Ich verlor in dieser Zeit lediglich 20 Prozent Akku. Je nach Anwendungsbereich lässt sich sagen: ja, der Akku bringt euch gut durch den Werktag. Durch aufwendige Spiele, dauerhafte Netzsuche und ärgerliche Softwarefehler kann diese Zeit aber auch wesentlich kürzer ausfallen.

Solltet ihr merken, dass euer Nexus 5-Akku ungewöhnlich kurz hält, dann schaut in die Akku-Meldungen und versucht den Übeltäter auszumachen. In meinem Falle halfen ein paar Neustarts. Wichtig zu wissen: wer auf diverse Apps, die den Standort anfordern, keinen Nerv hat, der kann dies in den Einstellungen schnell deaktivieren, ebenfalls lässt sich Google Now deaktivieren, was sich auch in zusätzlicher Akkulaufzeit niederschlägt.

Allgemeines, System und Leistung

Das Nexus 5 ist kein nacktes Android-Smartphone, es ist ein nacktes Google-Smartphone mit perfekter Integration der Dienste. Gmail, Kalender, Kontakte, Analytics, Drive und Gmail, alles greift perfekt ineinander, was die Einrichtungszeit für Einsteiger in die Materie auf ein Minimum beschränkt, sofern sich der Benutzer auf die Google-Dienste festlegen möchte. Ich persönlich nutze diese Dienste seit Anbeginn aller Zeiten sehr gerne und bin über eine möglichst stressfreie Einbindung von Diensten und deren Synchronisation immer sehr dankbar.

Der Google Experience Launcher ist sehr schlicht und mit großen Symbolen versehen, aber gerade diese Schlichtheit und Übersichtlichkeit macht ihn mir sehr sympathisch. Das Schöne an der Plattform ist bekanntlich das Vorhandensein von zahlreichen Alternativen, sofern sich der Benutzer entschließt, seine Experience verändern zu wollen. Ob Widgets, Apps, Launcher oder Tastaturen der alternativen Art – Android lädt zum Ausprobieren ein.

Google Nexus 5 Unboxing:

Google Nexus 5 Rundgang:

Sunspider und Geekbench, Vergleich mit LG G2, Note 3 und iPhone 5s:

Google Nexus 5 im Vergleich zum Samsung Galaxy Note 3:

Google Nexus 5 im Vergleich zum LG G2:

Auch das Wechseln zwischen einzelnen Apps gestaltet sich meiner Meinung nach so flüssig, wie noch nie. Das Nexus 5 hat ordentlich Leistung und bei Android 4.4 hat man bei Google anscheinend hier und da noch Stellschrauben justiert, damit das System noch etwas butterweicher funktioniert. Ob tägliche Aufgaben oder flottes Spiel zwischendurch – das Nexus 5 bewältigt diese Anforderungen.

Was mir aufgefallen ist, ist die etwas schwächere WLAN-Leistung gegenüber anderen Geräten, hierbei war es egal, ob ich mich in 2,4 GHz- oder 5 GHz-Netzwerken befand. Dies betraf die reine Anzeige in der Nähe meines Routers, machte sich dann aber auch in der Tatsache bemerkbar, dass die Reichweite einige Meter geringer ist.

Die Kamera

Eine Wundertüte. Anders kann ich es nicht nennen. Von gut bis schlecht ist alles dabei. Der Autofokus würfelt anscheinend jedes Mal aus, wie er funktionieren will, ebenfalls die Darstellung von Farben. Mal kühl und blass, mal mit zuviel mediterranem Gelbstich.

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Positiv zu bewerten ist, dass das Nexus 5 in Schummerlicht tagsüber nicht stark rauscht, dafür aber bei neutraler Beleuchtung das indoor geschossene Objekt etwas zu dunkel für meinen Geschmack darstellt.

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Das mag oftmals für flotte Schüsse langen, wer allerdings etwas ernsthafter mit einem Smartphone fotografieren will – vielleicht, weil keine andere Kamera vorliegt – der sollte besser mehrere Fotos des Objektes der Begierde machen. Nicht dass wir uns falsch verstehen: unter Umständen sind gute Fotos möglich.

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So gelangen teils sehr detaillierte Aufnahmen von Objekten im nahen Bereich, allerdings gelangten auch bei subjektiv gleich ausgeführter Fotografie sehr schlechte, unscharfe Bilder mit schlechterer Farbdarstellung in meinen Speicher.

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Wie die guten Fotos allerdings entstehen, weiss derzeit anscheinend nur das Nexus 5 selbst, auch hier hoffe ich auf eine vielleicht kommende Software-Optimierung. Sollte diese kommen, würde ich das Nexus 5 dahingehend noch einmal neu bewerten wollen, so ist die Kamera für mich bislang die größte Schwäche im Nexus 5 – nicht, weil sie so schlecht ist, sondern weil ich nicht weiss, was am Ende dabei herauskommt. 40 Bilder diverser Objekte unbearbeitet und in voller Auflösung befinden sich hier.

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Abschließende Worte

LG und Google ist mit dem Nexus 5 ein sehr anständiges Gerät gelungen, wenn man mal die von mir angesprochenen Schwachpunkte außer Acht lässt. LG liefert ordentliche Hardware und Google hat etwas geschafft, was viele Hersteller bislang nicht schafften.

Obwohl Android 4.4 KitKat nicht die erhoffte „Jetzt wird alles anders“-Überraschung war, fühlt sich das System in weiten Teilen frischer an. Eine schlichte S/W-Darstellung sorgt für die Eleganz des Systems hinter den Vorhängen, während ein frischer Launcher mit bunten, farbenfrohen Symbolen den Benutzer durch den Tag führt. Das läuft alles rund und macht Spaß.

Etwas inkonsequent sind einige Dinge noch umgesetzt, so findet man zum Beispiel eine separate Galerie-App der alten Schule, aber auch die Bildanzeige lokaler Fotos innerhalb der Google+-App. In dieser findet man übrigens nicht nur die Fotos, sondern auch Werkzeuge, die das automatische oder manuelle Verbessern von Fotos möglich machen.

Foto-App

Das ist sehr klug von Google gemacht und die Ergebnisse können sich – je nach Ausgangsmaterial – definitiv sehen lassen. Das sollte man ausprobieren – kleine Kreativ-Werkzeuge machen den Unterschied. Jeder sollte auf jeden Fall mal in die Google+-App schauen, hier gibt es nicht nur das am meisten unterschätzte Social Network, sondern leicht ausführbare Dinge, die Fotos und Videos verbessern, gar zu einem Erlebnis machen.

Wie ich bereits schrieb: natürlich kann man das Nexus 5 nicht jedem empfehlen. Der Hardcore-Anwender auf der Suche nach einer potenten Mobilplattform findet viel im Nexus 5, der mobile Fotograf schaut sich momentan vielleicht woanders um – Befindlichkeiten und Ansprüche sind unterschiedlich wie das Leben selbst.

Dennoch muss man Google eines zugute halten. Sie präsentieren mit dem Nexus 5 wohl eines der interessantesten und potentesten Geräte in der Preisklasse von 350 bis 400 Euro. Hierzu trägt nicht nur das blanke Smartphone seinen Teil dazu bei, sondern eben auch Android 4.4 KitKat, welches sich erwachsener anfühlt. Man kann alles erweitern und umbauen, muss es aber nicht. Ein gutes Erlebnis direkt aus der Verpackung heraus. Müsste ich in der Preisklasse 350 bis 400 Euro zu einem Smartphone greifen, welches Android beheimatet, dann wäre dies ohne Frage das Nexus 5.

An dieser Stelle möchte ich meinen Testbericht beenden und hoffe, dass er euch in irgendeiner Form Erkenntnisse bringen konnte. Google kann man an dieser Stelle abschließend noch einen Glückwunsch zuwerfen. Die Firma hat es intelligent verstanden, Dienste mit dem System zu verzahnen und mit dem Nexus 5 dem Benutzer eine Möglichkeit zu bieten, zu einem fairen Kaufpreis ein potentes und hochaktuelles Smartphone zu erwerben.


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Über den Autor:

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