Nexus 5 lässt sich gut reparieren – solange das Display heil bleibt

5. November 2013 Kategorie: Android, Google, Hardware, geschrieben von:

Nach den nahezu unmöglich zu reparierenden Tech-Highlights Surface Pro 2, MacBook Pro Retina (2013) und iPad Air, muss sich nun auch Googles neues Super-Smartphone der Demontage von iFixit unterziehen. Um das doch überraschende Ergebnis vorweg zu nehmen: Das Nexus 5 lässt sich relativ leicht reparieren und erzielt einen Score von 8 auf der iFixit-Skala.

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Wie erreicht man jedoch einen solchen Score? Eigentlich ganz einfach, man muss nur einheitliche Schrauben verwenden und sparsam mit dem Leimtopf umgehen. So kommt es, dass man lediglich ein paar Plastik-Clips überwinden muss, um an das Innenleben des Nexus 5 zu gelangen. Dort zeigt sich dann, dass es nicht sehr viel Klebstoff braucht, damit die einzelnen Teile an ihrem Platz bleiben. Der Akku lässt sich leicht entfernen, ebenso wie die anderen Teile, die im Gerät verklebt sind.

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Was nicht klebt ist mit Schrauben fixiert. Einheitliche Standard-Schrauben (#00 Phillips), kein Spezialwerkzeug nötig. So kann man sich durch die Einzelteile im Gerät wühlen und hat gute Chancen, diese später auch wieder an den korrekten Ort zu platzieren.

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Das Frontpanel, inklusive Display und Touchscreen ist ein einziges Teil, schwierig bis gar nicht zu reparieren. Die Folge ist, dass es eine kostspielige Angelegenheit sein wird, einen Displayschaden zu beheben.

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Insgesamt lässt sich das Nexus 5 jedoch überraschend gut reparieren. LG macht vor, wie man auch in einem kompakten Gerät die Einzelteile so verbauen kann, dass nicht gleich das ganze Gerät auf dem Müll landen muss, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Eine willkommene Abwechslung im Reich der klebstoffsüchtigen Gadgets unserer Zeit. Das Nexus 5 übertrifft sogar noch das ebenfalls einfach zu zerlegende Nexus 7 (2013).


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Quelle: iFixit |

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