Neues aus dem Netzwerk

15. Februar 2009 Kategorie: Hardware, Privates, geschrieben von: caschy

Erst wenige Tage ist es her als ich über mein neues Spielzeug für das Netzwerk schrieb. Viele haben kommentiert – das zeigt mir, dass generelles Interesse an diesem Thema besteht. Auch wollten einige noch mein Feedback haben – hier ist es: die Synology DS207+ fliegt raus. Das Teil ist unsagbar laut. Lauter als zwei meiner PCs zusammen. Nicht nur gefühlt sondern tatsächlich. Geht nicht nur mir so, sondern auch vielen in den Synology-Foren. Sicherlich – ich könnte mir einen anderen Lüfter einbauen der leiser ist. Aber will ich das? Das Gerät besitzt einen internen Webserver. Ideal zum Testen. Dachte ich zumindest. Der Webserver ist quälend langsam. Macht nicht wirklich Spaß da mit WordPress oder Zenphoto zu arbeiten. Jeder Seitenaufruf dauerte 5-6 Sekunden. Auch ein Problem welches in den Foren besprochen wurde. Der interne Streaming-Server konnte auch nicht wirklich konfiguriert werden. Des Weiteren gab es (und auch damit war ich nicht alleine) Probleme mit der Hibernation. Heisst – die Festplatten legten sich unter Umständen nicht schlafen. Liefen also immer. Alle Lösungsansätze aus den Foren bin ich nachgegangen – bei mir half nichts. Man stelle sich vor – es wird empfohlen alle Dienste zu deaktivieren um den Hibernation-Modus erfolgreich zu starten. Die Frage die ich mir stelle – wozu kaufe ich mir ein Gerät, welches zwar viele Features hat – ich diese aber nicht nutzen kann?

Das Sahnehäubchen: ich kann das Gerät zwar zeitgesteuert in den Nachtstunden ausschalten – aber nicht mehr automatisiert einschalten. Eine Funktion die einigen Vorgängermodellen noch beschieden war.

Wie schaut es nun aus? Während ich diese Zeilen schreibe werden auf meinem anderen PC gerade per Norton Ghost die Festplatten gespiegelt. Dieser wird dann als File- und Backupserver laufen. Von dort kann ich auch alle Fotos, Videos und Musikdateien per TVersity streamen. Selbstverständlich kann man auch ganz einfach via XAMPP einen schnell eingerichteten Web- und FTP-Server nutzen. Das ganze läuft bei mir mit Windows XP Professional.

Seien wir mal ehrlich – für den Freund des gepflegten Frickelns ist so ein richtiger PC eh besser. Da kann man eh besser dran rumbasteln und viel mehr mit machen;)

Mal sehen – ein kleiner auf Atom-CPU basierender PC wäre ja auch ganz nett. Schickes kleines Gehäuse… mal sehen =)

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74 Kommentare

Flo 15. Februar 2009 um 18:17 Uhr

Asus hat doch vor kurem einen Nettop rausgebracht, glaube der könnte dich interessieren.

Horst Scheuer 15. Februar 2009 um 18:32 Uhr

@Flo: Meinst Du die Eee Box? Bei mir Werkelt so ein Rechnerchen seit November. Für Standardaufgaben reichst allemal!

René 15. Februar 2009 um 18:34 Uhr

Hast du schon mal was vom NAS-Hersteller QNAP gehört?
Die TS-20x Serie könnte was für dich sein.

Martin 15. Februar 2009 um 18:39 Uhr

Ich habe hier auch ein kleines NAS von Longshine stehen. Mein Lüfter ist zum Glück recht leise und ich habe nur eine Platte drin, die auch in den Sleepmode geht. Mir reicht es hier zu Hause.

Doch bei der Arbeit haben wir ein, mit deinem vergleichbares, stehen, das auch recht laut und langsam ist. Dort hat sich für diese Aufgaben ein kleiner MSI Wind Pc durchgesetzt. Der kann um einiges mehr und verbraucht ca. das selbe an Strom…

Also ich würde, wenn ich noch nichts hätte, nen Nettop holen. Man hat einfach viel mehr Möglichkeiten.

Flo 15. Februar 2009 um 18:51 Uhr

Jup EeeBox B202

dimido 15. Februar 2009 um 18:52 Uhr

Geräuschkusslisse mag ich auch nicht. Nur ein leiser “Server” im Wohnzimmer, ist ein guter Server!

Wenn dir keine gute Alternative einfällt, dann Bastel dir doch, aus einem alten Lappi, einen Neuen – Beispiel siehe hier

caschy 15. Februar 2009 um 18:52 Uhr

@Flo:

Ne, ne EeeBox mag zum Arbeiten nett sein – aber als Rechner mit zwei Platten mit jeweils 3.5 Zoll im Raid wird das nichts ;)

Carsten 15. Februar 2009 um 19:03 Uhr

Hol dir die gewünschte Hardware und hau http://www.eisfair.org drauf. Läuft hier seit Jahren stabil und du kannst es anpassen, wie du es dir wünschst.

fellowweb 15. Februar 2009 um 19:37 Uhr

caschy, falls Dich das Thema Software-RAID interessiert. In zwei der letzten c’t-Ausgaben wurde das recht anschaulich dargestellt.

Bist Du am Überlegen, das Ding auch als Media-Server und DVR direkt am TV zu betreiben?

Christian 15. Februar 2009 um 19:41 Uhr

Wie schade, dass das Ding nur eingeschränkt zu empfehlen ist. In der c’t, die morgen erscheint, sind NAS der Aufmacher. Allerdings hat die Redaktion Geräte aus einer niedrigeren Preisklasse getestet. Auch dort ist das Fazit aber durchwachsen.

fellowweb 15. Februar 2009 um 19:53 Uhr

Okay, danke. Gerade wollte ich noch den c’t-Artikel nachreichen. Wie ich sehe, war Christian jedoch schon schneller. ;)

Nilsson 15. Februar 2009 um 20:06 Uhr

Also von den Netgear ReadyNAS habe ich bis jetzt eigentlich nichts negatives gehört, kannst Du dir ja vielleicht mal anschauen.

Oder zum Selberbasteln auf Atom-Basis bietet sich ein Chenbro ES34069-Gehäuse an.

Flo 15. Februar 2009 um 20:16 Uhr

@Caschy

du hast recht mit zwei platten wird das nix, aber event. guckst du dir mal den Shuttle XPC an, der hat 2 SATA-Ports und eine 2,5” HDD.

Matthias (mabie1) 15. Februar 2009 um 20:17 Uhr

@Carsten

Wie wäre es dann hier mit? werkelt momentan in meinem Arbeitszimmer und ist dazu noch sau leise.

Matthias (mabie1) 15. Februar 2009 um 20:23 Uhr

Also noch mal, der Link wollte net.

D-Link DNS 323 :)

Marco 15. Februar 2009 um 20:34 Uhr

Hab ich doch gleich gesagt. Diese dinger taugen einfach rein garnix. Im Stromspar aspekt habe ich mir einen mini PC mit Atom330 zurecht gebastelt der braucht im betrieb < 25W und ist komplett Passiv gekühlt. fein.

Marco 15. Februar 2009 um 20:36 Uhr

Hhmm irgendwie hat er auch bei mir den Link nicht geschluckt, egal nochmal.

Hatte zu dem Atom Shuttle mal einen Beitrag geschrieben:

Projekt Homeserver – bye bye NAS

TomTom 15. Februar 2009 um 20:58 Uhr

War wohl ein teures Experiment.
Naja man hätte es auch gleich wissen können … ;-)
Was machst du jetzt damit?

Defender 15. Februar 2009 um 21:14 Uhr

Wie wärs, wenn du erst mal testest bevor du über unausgegorene Sachen schreibst? (vielleicht hat sich ja der ein oder andere das Ding gleich gekauft)

Btw – robocoy war schon immer die bessere Wahl

caschy 15. Februar 2009 um 21:22 Uhr

@Defender:

Hömma, ist das hier ne Zeitung oder mein privates Blog? ;) Schließlich schrieb ich ja das ich teste. Ausserdem denke ich nicht dass sich Leute etwas kaufen nur weil ich darüber schreibe. Selbst wenn: 14 Tage Rückgabe Fernabsatz. Gibt halt auch Unmengen zufriedener Nutzer. Ich gehöre halt nicht dazu. Alles ne Frage der Anwendung.

Übrigens – ich spiegle die Festplatten mit Ghost. Will mal sehen wie du das mit Robocopy machst ;) – aber keine Sorge – du wirst sicherlich wissen das ich Robocopy zu Kopierzwecken sowieso nutze ;)

Matthias Klein 15. Februar 2009 um 21:55 Uhr

Morgen kommt mein Foxconn-Mini-ITX-Board mit integrierter Atom 330 Dual-Core-CPU und passiver Kühlung, welches in einem Micro-ATX-Gehäsue verschwindet (1x80er Lüfter). Zwei SATAII Platten werden per RAID angeschlossen und eine dritte kommt fürs Betriebssystem in den 5 1/4″ Schacht, da kein optisches Laufwerk benötigt wird. Als OS kommt Server 2003 zum Zuge und der Rechner wird gleichzeitig meinen Router ersetzen (2xLAN, DHCP, DNS & Routing/RAS) und als WLAN-Access-Point (WLAN-PCI mit AP-Mode) dienen. Nebenbei wird er meine Drucker im Netzwerk bereitstellen und als Fileserver dienen. Das Netzteil ist ein 125W LowNoise Netzteil, womit der Rechner durchaus stark genug für seine Aufgabe ist, deutlich leiser als ein NAS und erheblich feiner konfigurierbar.

Andi 15. Februar 2009 um 22:01 Uhr

Ich selber habe ein Iomega Nas und bin damit sehr zufrieden. Es hat zwar keinen eigenen Webserver aber das brauche ich auch nicht auf dem Nas. Ich verwende mein Nas eigentlich nur als zentralen Datenspeicher. Dieses Nas ist zwar auch nicht gerade leise aber es stört mich nicht das es in einem extra raum steht. Wie laut bzw. leise es im vergleich zu deinem Nas ist kann ich jetzt nicht sagen.

Aber wie oben schon geschrieben wurde schaut dir sonst mal ein Qnap Nas an die teile sind auch richtig gut. Werden auch ohne Festplatte verkauft aber das ist für dich ja kein Problem da du ja eh 2 Stück da hast. Mir war nur Qnap zu teuer. Aber es wird auch nicht viel mehr kosten als dein jetztiges.

Scream 15. Februar 2009 um 22:35 Uhr

@caschy

Möchtest du ein gutes NAS kommst du wohl um Qnap nicht herum. Kostet allerdings deutlich mehr als deine Synology DS207+.

CreativeChaos 15. Februar 2009 um 22:36 Uhr

Schade, dass das Fazit für die Synology so enttäuschend ausfällt. Andererseits kannst Du dich nun auf neue Herausforderungen freuen :D
Ich gucke mich gerade selber im Bereich NAS um, allerdings plane ich ein RAID5. Dabei bin ich über Theceus gestolpert, deren N3200 Pro in der aktuellen c’t (kostenlos dank Probeabo, auf das Du hier vor Kurzem aufmerksam gemacht hast, Danke dafür :) ziemlich gut wegkommt . Vielleicht haben die ja auch eine passende Lösung für Dich im Angebot.
So ein N7700 wär was, man weiß ja nie, was noch so kommt ;)
Zur Zeit tendiere ich aber zu einem Selbstbau-Server auf Atom oder Celeron Basis. Ist einfach flexibler und speziell beim Schreibzugriff im RAID5 deutlich schneller als fertige Preiswert-Lösungen. Als ebenfalls IT-Systemelektroniker hab ich auch Spaß an solchen Dingen und hab so meine eigene Technikspielwiese im Haus.
Viel Erfolg auf jeden Fall bei Deinem Projekt.

caschy 15. Februar 2009 um 22:38 Uhr

@CreativeChaos:

Ah, ein Kollege =). Dann weisste ja selbst wie wichtig das basteln und ausprobieren ist. Ich denke dass es der PC bleibt. Habe wieder alles umgebaut und robokopiere gerade wieder =)

Andi 15. Februar 2009 um 22:43 Uhr

@Scream naja das Qnap Turbo Station TS-209 ist auch ned teurer das gibts schon für 250 Euro ohne die Festplatten.

CreativeChaos 15. Februar 2009 um 22:52 Uhr

@Caschy: Auf jeden Fall. Was wäre die bunte Welt der IT ohne Basteln? Genau – langweilig. Gut, wenn man Anwender mal außen vor lässt :D

caschy 15. Februar 2009 um 23:44 Uhr

@Matthias: Bloggste über deinen Neubau?

Nico 16. Februar 2009 um 00:23 Uhr

Hallo, ich bin zwar weder der Einzige hier, der c’t liest, noch der Einzige, der der auf einen Artikel dort zum Thema NAS hinweist. Aber soweit ich das überschaue, blieb der Artikel im Heft 26/2008 zum Bauvorschlag eines NAS auf Basis von Standard-Komponenten bisher unerwähnt. Passt zwar nicht so einfach hinter den Schrank, ist aber doch ein schöner Ansatz.

Matthias 16. Februar 2009 um 07:23 Uhr

Ja, ich habe es vor. Das wird ein Gemeinschaftsprojekt mit einem Kollegen zusammen. Wir haben die identischen Komponenten gekauft. Sobald alles eintrifft, werden wir Fotos machen und Schritt für Schritt den Aufbau, die Installation und evtl. Probleme festhalten. Am Wochenende werde ich dann den Beitrag daraus basteln.

Peer 16. Februar 2009 um 09:02 Uhr

Hallo,
verfolge seit geraumer Zeit Deinen wirklich hervorragenden Blog. Ich habe ein Qnap Nas ohne Lüfter. Leise, aber langsam, wie Du es beschrieben hast. Es liegt an der Prozessorgeschwindigkeit und der mangelhaften Speicherausstattung. Ein Server-PC ist hier wirklich um Längen besser. Ich denke die neuen Mini PC´s mit Atom CPu sind leiser und deutlich schneller. Aber auch hier gilt ausprobieren und testen.
LG
Peer

Puh 16. Februar 2009 um 09:37 Uhr

Ich hätte auch extrem viel Spaß an einem Selbstbau-NAS, aber leider fehlen mir dazu momentan die Möglichkeiten.

Ich weiß aber nicht ob ich zu einer ATOM-Plattform greifen würde, weil ich glaube bei Tom’s Hardwareguide gelesen zu haben, dass die ATOM-Plattform gar nicht so sehr stromsparend ist, wie sie immer beworben wird und dass eine Core-2-Duo-Plattform oder ein AMD-Plattform weit aus weniger Energie verbrät, weil nicht nur die aktuellen stromsparenden Prozessormodelle, gerade im Idle Modus sehr viel weniger Energie benötigen als ein ATOM sondern auch der Chipsatz/Motherboard bei aktuellen Prozessoren sehr viel energiesparender sind als bei der günstigen ATOM-Plattform. Die etwas 30-50 Euro höheren Hardwarekosten spart man dabei schon im ersten Jahr mit der Stromrechnung ein und zusätzlich erhält man gegenüber der ATOM-Plattform mehr Hardware = mehr RAM, USB, SATA als beim ATOM.

Auch würde ich ein Selbstbau-NAS niemals in ein Mini-ATX-Gehäuse packen weil da grundsätzlich zu wenig Platz ist und immer Hitzeprobleme entstehen. Ich sehe in einem Selbstbau-NAS vor allem den Vorteil 4-10 Festplatten zu verbauen und das ganz möglichst noch im RAID-5-Modi um so wenig wie möglich Plattenplatz zu verschenken und öfter günstig aufrüsten kann ohne gleich alte Festplatten entsorgen zu müssen. Ich würde ein Chieftec-Gehäuse nehmen, welches ich vollständig dämmen, mit Staubschutzfiltern und genügend leisen 120mm Lüftern ausstatten kann. Das NAS wäre dann genau wie mein jetziger PC so gut wie unhörbar (Festplatten-Receiver, Xbox 360 oder externe Festplatte auf dem Schreibtisch ist lauter).

Wer stolz auf seinen “komplett passiv gekühlten PC” ist, sollte bedenken dass u.A. seine Festplatten unter der Hitze sehr stark leiden und womöglich schon nach wenigen Monaten Ausfallerscheinungen zeigen, denn unbelüftete Festplatten erreichen locker Gehäuse-Temperaturen von über 50°C und das ist Spezifikation hin oder her auf die Dauer nicht gut.

jd 16. Februar 2009 um 10:11 Uhr

ich habe so eine miniNAS Lösung mit zwei kleinen platten drin … ( mal ohne werbung/link) von buffallo, da das teil ohne lüfter auskommt und sehr klein ist ideal. zwar mit media server, aber ohne webserver (wofür der arm prozessor auch viel zu lahm wäre …

… aber mit jeder nur erdenklichen connect möglichkeit (cifs, rsync, afp, ftp, sshfs) … mir reicht es, da ich als os eh was unixoides einsetze und die entwicklungsumgebung lokal habe …

Plumbum 16. Februar 2009 um 10:21 Uhr

Also der QNAP-NAS mit ATOM ist ja etwas, was ich zur Zeit ins Auge gefasst habe. Allerdings werde ich mal abwarten, bis der NAS auch wirklich verfügbar ist und ggf. mal auf Herz und Nieren getestet wurde. Performance technisch hat ja der kleine AMD-NAS im c´t Test ja auch am besten abgeschnitten und meiner Meinung nach, sollte die Lesegeschwindigkeit eben genau so sein (ca. 70MB/s waren es glaub ich). Nur die Schreibgeschwindigkeit ist eher mager, aber für meine zwecke OK, denn ich Rufe eher Daten ab, als dass ich Massen an Daten hochlade (außer der Erstbetankung ;-))

Zur jetzigen Situation muss ich sagen, dass ich unter anderem einen P4 mit 2,4GHz, 1GB DDR1-400, 200W-Netzteil unter Windows Server 2003 betreibe um mein RAID5 ans Netzwerk anzubinden und noch ein paar Dienste mehr zu verrichten. Das ganze ist zwar nicht besonders Stromsparend aber funktioniert sehr gut und ist wesentlich leiser als meine ProLiant-Server, die nebenbei auch noch mehr Energie entwerten….

Den Server auf ein ATOM-Board umzurüsten und das Netzteil etwas kleiner anzusetzen ist eine zweite Option, die ich im Auge habe.
Mal schauen, was sich davon am praktikabelsten erweist.

Zum Schluss noch eine Frage:
Bietet irgendein NAS einen index-Dienst vergleichbar mit Google-Desktop-Search oder wie die anderen alle heißen?
Würde mich mal interessieren, denn Terrabyte zu Durchsuchen ist dann schon zum Teil etwas mühselig…

Robikon 16. Februar 2009 um 13:19 Uhr

Pünktlich zur CEBIT bringt QNAP auch verbesserte Versionen der Einsteiger-NAS raus (link text): Schnellerer Prozessor, mehr Speicher, zeitgesteuertes Ab- und wieder Anschalten u.v.m. Finde ich sehr spannend, habe aber (noch) keine Erfahrung mit dieser Marke. Hoffentlich fallen die Preise der existierenden Modelle ein wenig, dann schlag ich beim TS-109 Pro zu.

Robikon 16. Februar 2009 um 13:32 Uhr

Zum Kommentar von Plumbum:
Mich würde es auch interessieren, wie man ein NAS am besten durchsucht. Wahrscheinlich ist ja zu berücksichtigen, dass die meisten NAS auf ein Linux-Dateisystem aufsetzten. Gibt es eventuell auch Lösungen, die eine Indexdatei zentral für alle User zugänglich ablegen?

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser Frage mangels eigenen NAS noch nicht so wirklich auseinander gesetzt habe. Aber vielleicht hat ja schon jemand die Lösung auf dieses Problem.

caschy 16. Februar 2009 um 13:35 Uhr

Sofern das Teil auf Basis von Windows ist könnte man Everything nutzen. Das bietet ja ne Serversuche. Rasend schnell. Ansonsten kann man ja alle Netzgeschichten via normaler Desktopsuche durchsuchen. Die Daten sind ja bei unixoiden NAS-Dingern via SMB freigegeben.

Robikon 16. Februar 2009 um 13:54 Uhr

Hast Recht. Die Windows-Suche sollte eigentlich funktionieren. Man darf dann aber bestimmt schön lange auf die Ergebnisse warten bzw. jeder User muss sich selbst auf seinem Rechner eine entsprechende Indexdatei anlegen, oder? Serverseitige Indizes existieren vermutlich nur für Win-Server.

An folgende Lösung hatte ich gedacht: Ein Win-Client legt auf dem NAS eine Indexdatei an, die von den übrigen Win-Clients mitgenutzt werden kann. Vermutlich existiert ja in den Tiefen des Web schon eine entsprechende Lösung

Ich bin auf meinem Win-Rechner schon seid einigen Jahren auf Copernic Desktop Search umgestiegen und bis jetzt habe ich noch alles zügig wiedergefunden. Leider unterstützt das Programm in der Gratis-Version keine mehreren Index-Dateien. Ich werde mir aber auch mal die von Dir vorgestellten Such-Programme anschauen, Caschy.

caschy 16. Februar 2009 um 13:56 Uhr

@Robikon:

Alternativ locate32. Arbeitet mit clientseitigen Indexen.

Nils Michael Becker 16. Februar 2009 um 14:29 Uhr

hüsterchen “Everything”, übrigens: hat uns hier auf dem WinXP Pro-Server recht nachhaltig und reproduizerbar den Betrieb gestört, bis hin zu Bluescreen. Auf einem Desktop ebenso.

caschy 16. Februar 2009 um 14:32 Uhr

Vielleicht mal neuste Beta versuchen? Ich hab hier bisher keinen Fehler feststellen können. Hab das auf dem Server immer laufen und auf dem Desktop starte ich die Suche via Launchy =)

jd 16. Februar 2009 um 14:35 Uhr

auf unixoiden könnte es ggf locate geben, aber das klappt dann auch nur auf dem server und es gibt keinen client.

SonicHedgehog 16. Februar 2009 um 19:26 Uhr

@caschy Schade. Habe mir ja jetzt die Synology DS-108j zugelegt und bin einfach vollkommen hin und weg. Einfach sagenhaftes Teil! =)

Laut ist diese keineswegs und obwohl die HDD gar nicht unterstützt wird, schaltet sie sich in den Hibernation-Zustand.

Lediglich – und da muss ich dir Recht geben – der Zugriff auf die Photo-Library dauert echt lange. Aber sonst – wie gesagt – echt begeistert von dem Teil!

SonicHedgehog 16. Februar 2009 um 19:50 Uhr

PS: @caschy Wegen dem Automatic Power On bist du aber selbst Schuld. Hatte nämlich genau das vergliechen, und die Funktion wollte ich doch recht gerne haben.

Teilweise können es aber die DS207+ auch, wenn am Ende der Serial Number “E3N” steht. Wurde mal in einem deutschen Synology-Forum erwähnt und auch offiziell per Mail-Support-Anfrage von Synology bestätigt.

Mir gefällt ja die Firma Synology irgendwie, haben direkt auf deren Wiki Modding-Themen und sonstigen Firlefanz, der selten offiziell auf einer Hersteller-Seite (Wiki) steht :)

Defender 16. Februar 2009 um 23:55 Uhr

@Bremerhaven

Manchmal stolpert man über seine eigene Begeisterung, stimmts?

Btw. ich leiste mir nicht den Luxus einer zweiten Platte just4fun. Den Dienst, wichtige Daten redundant zu halten leistet Robocopy allemal!

caschy 16. Februar 2009 um 23:56 Uhr

Kommt vor, wer was anderes behauptet lügt =)

Marcus 17. Februar 2009 um 08:29 Uhr

Falls die Seite nicht bekannt ist :
http://www.smallnetbuilder.com/content/view/85/93/

Da gibts aktuell auch einen Vergleich mit VIA + ATOM.

Ne EEE BOX oder MSI WIND wäre wohl ne günstige Lösung

Thomas Menke 17. Februar 2009 um 09:55 Uhr

Hallo

Durch den ersten Eintrag zu diesem Thema bin ich angefangen zu basteln und ich staune das das Thema “alter PC” hier sehr kurz kommt.
Also ich haben einen 800 MHz PC genommen , 3 Festplatten rein, alles raus was nicht benötigt wird und FREENAS als Betriebssystem rauf.
Nach 2 Abenden und einigen Aha-Erlebnissen läuft es super.
Netzwerkordner sind vorhanden , FTP Server von überall erreichbar ,Benutzergruppen aktiviert usw..
Medienserver. I Tunes Server und Soft-Raid habe ich nicht weiter getestet ist aber vorhanden.

Nach meinem Verständis läuft es schnell, habe aber keinen Vergleich. Mehr brauche ich nicht und es war billig.

Thomas

Plumbum 17. Februar 2009 um 10:12 Uhr

@Thomas

Hatte auf meiner alten Büchse auch ne weile FREENAS zum testen drauf, leider gab es seinerzeit kein “einfaches” Benutzermanagment um Ornderzugriffe zu beschränken. Als dann noch das Soft-Raid angefangen hat Daten zu vergessen, habe ich mich dann um entschieden. Mitlerweile ist FREENAS ja auch gereift, insofern kann ich nicht beurtielen, inwiefern es mittlerweile stabil laufen würde.

Aber grundsätzlich ist ein alter Rechner nicht verkehrt, da gebe ich dir vollkommen Recht! Kommt allerdings auch darauf an, was alles an Diensten bereitgestellt werden soll und wie es performancetechnisch aussieht…

EDIT: Ein weiterer Vorteil eines alten PC ist neben dem Anschaffungspreis (schon vorhanden!) die Erweiterbarkeit mit Standardkomponenten, was auf einem GEODE- oder ATOM-Mainboard eher eingeschränkt ist.
Zumal die meisten Miniboards “nur” 2mal S-ATA anbieten und “nur” PCI…

caschy 17. Februar 2009 um 10:15 Uhr

Ich habe ja den “Luxus” n XP2400 mit 1 GB RAM rumstehen zu haben. Von daher kann ich XP Pro nehmen. Habe mich halt dran gewöhnt diverse Sachen unter Windows laufen zu haben.

Thomas Menke 17. Februar 2009 um 11:08 Uhr

Ja ich bin auch Windows ver- und gewöhnt.
Linux finde ich gut konnte mich aber nie wirklich damit anfreunden.

Da aber fast alles über mein Browserfenster läuft, merke ich nicht mal wirklich , das ich mit FreeBSD arbeite.

Ich habe eine gute Anleitung gefunden.
http://www.howtoforge.de/howto/network-attached-storage-mit-freenas/

Als Variante hatte ich mir auch überlegt einen Windowsrechner mit allen Vor und Nachteilen einzurichten um dann FreeNAS als virtuelles System einzurichten.Dann könnte man den Rechner noch für diverse andere Serveraufgaben nutzen.

Aber so habe ich ein gefühltes sehr stabiles System und eine minimale Auslastung des Rechners.
Ich will mal den Stromverbrauch testen, aber ich habe noch eine kleinere Grafikkarte die kommt noch vorher rein.

Einziger Minuspunkt, aber ich glaube das muss ich dem Motherboard zuschreiben, Wake On Lan funktioniert nicht.
Aber ein Server sollte schließlich laufen laufen laufen.

Thomas Menke

Jan 18. Februar 2009 um 16:51 Uhr

Also ich hatte mir mal fürs Wohzimmer einen MacMini angeschafft. Mit dem nehme ich Filme und Serien auf. Nachdem ich zwei externe Festplatten angeschlossen habe, dient er mir auch als FileServer. Und da ein Apache mit PHP schon in MAC OSX integriert ist, nutze ich den MacMini auch als SubVersion- und WordPress-Server. Und hören tut man den überhaupt nicht. Sicher nichts für einen Neuanschaffung, aber den bekommt man sicher auch gebraucht bei Ebay.

Andi 18. Februar 2009 um 18:23 Uhr

@Jan deine Idee finde ich etwas gutes. Hab mir gerade den MacMini angeschaut und der sieht schön aus. Hab gerade bei ebay geschaut den gibts ja schon zum sofortkauf für 65 Euro ist das der richtige?
Musstest du noch irgend etwas extra drauf machen das du dort etwas aufnehmen kannst? Kann man das aufnehmen auch mit einer Fernbedienung einstellen?

caschy 18. Februar 2009 um 18:25 Uhr

@Andi:

Hast bestimmt ne Null vergessen. Für 65 Euro nehme ich 100 Stück.

Jan 18. Februar 2009 um 18:53 Uhr

@Andi – Natürlich brauchts noch ein Stück Hardware dazu. Ich verwende den EyeTV DTT USB-Stick von Elgato und den bekommt man inkl. Eye-TV schon ab € 49. Ich verwende eine kleine Funktastatur mit integriertem Touchpad als Mausersatz. Ist allemal besser als eine Fernbedienung.

Jan 18. Februar 2009 um 19:11 Uhr

@Andi – Na einen neuen kriegst Du wirklich nicht für so wenig Geld. Aber gebraucht kommt man sicher schon etwas günstiger ran.

Max 18. Februar 2009 um 23:36 Uhr

Also die Idee mit der ATOM-Kiste scheint mir immer noch die beste Lösung zu sein… Wenn ich mir die Seite von Marco ansehe, dann ist es für mich die Beste Lösung. Soviel Strom verbraucht die Kiste nicht und die paar EUR im Jahr sind es mir auch Wert. Ob es ein Shuttle wird, weiß ich noch nicht, aber es wird bei mir zumin. ein Atom.

fellowweb 20. Februar 2009 um 10:50 Uhr

@caschy: Heute und morgen gibt es bei pauldirekt die Asus EeeBox B202 mit Atom N270 (1,6 GHz), 160GB HDD, 2 GB RAM, 4x USB, 1xDVI, LAN/WLAN und Card-Reader für ca. 250€. Als Betriebssystem ist eine Linux-Distribution dabei.
Vielleicht ist das für Dich interessant.

C4C3 23. Februar 2009 um 22:12 Uhr

Hallo zusammen,

wie wäre es wenn man ein Acer one Atom 1,6 Ghz 1GB Ram übrig hätte und dieses mit zwei USB HDD aufrüsten würde? Das müsste doch für ein Normalo reichen. Mein NAS war so langsam und so laut…

Grüße aus dem Schwarzwald C4C3

caschy 23. Februar 2009 um 22:13 Uhr

@c4c3: USB 2.0 hat max. 468 MBit – ist also definitiv langsamer als GBit-Lan. Ausserdem brauchen die großen Platten externe Netzteile. Nö, das ist keine gute Lösung.

C4C3 23. Februar 2009 um 22:26 Uhr

mmmhhh, haste natürlich recht, war wohl ne blöde Idee. Bin am überlegen ob ich wohl mein defektes Acer irgendwie für ein NAS verwerten könnte?

caschy 23. Februar 2009 um 22:31 Uhr

Kommt drauf an wieviel Platz du brauchst (und ob du das als Backup nutzen willst). Ansonsten als reiner Fileserver für Mucke und Printersharing reichen doch 160 Gig, oder?

C4C3 23. Februar 2009 um 22:39 Uhr

160 GB reichen für mich und meinen Schrott ohne Mucke. Das wäre ein Fileserver, FTP und Printersharing. Das ganze hat nur den Nachteil das ich das ganze über W-Lan machen muss :-(

Für die Backup Geschichte muss ich über eine USB Lösung gehen. Über W-lan wird man ja verrückt oder schläft den Schlaf der Gerechten

caschy 23. Februar 2009 um 22:41 Uhr

Wieso, kannste den nicht an den Router anklemmen?

C4C3 23. Februar 2009 um 22:47 Uhr

Das liegt an den Platzverhältnissen. Der Router liegt unter dem Wohnzimmerschrank gleich neben dem Kabelmodem. Bis vor ein paar Tagen lag hier mein NAS. Da mich dieses aber extrem nervte steht es jetzt im Ebay und ich suche eine andere Lösung.

D-Lan kannste bei mir in der Hütte ebenfalls vergessen. Wohnung1 = Stromkreis 1 und Wohnung2 = Stromkreis2

Felix 12. Juni 2009 um 09:20 Uhr

Hallo Zusammen,
habe gerade letztes Wochenende den Super-GAU erlebt: Festplatte mit allen Familienbildern defekt und kein Rankommen mehr.
Seither weiß ich, daß ich meine lange vor mir her geschobene Backupstrategie endlich umsetzen muß!
(zur beruhigung: ich bin glücklicherweise doch noch an die Daten gekommen).
Was mich reizt ist ein Drobo mit DroboShare. Sicher nicht günstig, aber was man liest eine geniale Sache.
Alternativ kam mir gerade der etwas günstigere Acer Aspire EasyStore h340.
Hat jemand Erfahrungen zu diesen Beiden?
Gruß, F.

noam 16. September 2009 um 00:35 Uhr

moin.
ich wollte mal nachfragen, ob du zwischenzeitlich noch was unternommen hast in sachen nas? ich spiele auch mit dem gedanken und recherchiere gerade im netz.
gruß aus berlin, noam

caschy 16. September 2009 um 08:50 Uhr

Bisher nicht. Aber vielleicht kommt da in de nächsten Wochen mal was. Mal sehen. Bisher läuft ne alte Kiste als Fileserver mit 2,5 TB.

janborkum 7. Oktober 2009 um 12:08 Uhr

habe diesen Server. Synology DS109j. Ist leiser als ein Taschenrechner. Bin voll zufrieden.


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