Neue Google Profile

3. März 2011 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: caschy

Kurznews: Google hat die Google Profile ein wenig aufgemotzt. Neben einem Profilfoto könnt ihr diverse Dinge wie Arbeitgeber, Webseiten und Co angeben. Ist bislang nicht mehr als eine vereinfachte Form einer digitalen Visitenkarte. Sieht bei mir zum Beispiel derzeit so aus. Ich nutzte das schon früher, die Aufräumarbeiten haben Google getan. Schön übersichtlich, auch wenn der wirkliche Mehrwert fehlt.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

30 Kommentare

Matthias (twitter ) 3. März 2011 um 09:19 Uhr

So. Jetzt noch Google Talk, ein bisschen Wave und mehr Buzz, ne Prise Picasa und fertig ist das neue Social Network.

Sven (twitter ) 3. März 2011 um 09:23 Uhr

Verstehe ich auch nicht, warum Google die vorhandenen Komponenten nicht in einer schicken Oberfläche verpackt direkt verknüpft. Die User sind doch schon da, man muss ihnen nur einen Grund geben das Angebot auch mehr zu nutzen.
Müsste man so in der Form von Google eigentlich erwarten können, die lassen doch sonst keine Dollar liegen.

Philipp Offenbach (twitter ) 3. März 2011 um 09:28 Uhr

Ich frage mich warum all diese Sachen bei Google immer so schwer zugänglich sind. Ich würde so etwas wahrscheinlich viel mehr und besser nutzen können wenn ich nicht immer bei Google nach den eigenen Produkten suchen müsste. Ich wusste z.b. bis heute gar nicht das es sowas gibt.

Norbert Langhans (twitter ) 3. März 2011 um 09:39 Uhr

Schade wieder ein Dienst den man als App Kunde nicht nutzen kann.
Buzz und Maps einchecken geht auch nicht.
Hoffe das es bald hinzugefügt wird.

MARS3142 (twitter ) 3. März 2011 um 09:55 Uhr

Ich habe mir mal mein Profil angesehen und als ich so durch die Einstellungen sprang, fiel mir doch glatt etwas auf: http://picplz.com/Rdrp

JürgenHugo (twitter ) 3. März 2011 um 09:57 Uhr

Man könnte ja auch gleich reinschreiben, wo der Haus/Wohnungsschlüssel für “Freunde” versteckt is. Hilfreich wäre auch das Passwort für den PC (so man das nich vergessen hat – soll ja vorkommen…)

Dann könnten die “Freunde” ohne Verzug den/die PCs entern und allerlei nützliche Sachen machen… :mrgreen:

franzi 3. März 2011 um 10:04 Uhr

Hi, ich finde es fast schon fahrlässig das du deine Mitmenschen dazu aufmunterst, ihre Daten preis zu geben. Klar, kann das jeder für sich selbst entscheiden, aber ein kritischer Hinweis wäre aucu nicht verkehrt.

caschy (twitter ) 3. März 2011 um 10:08 Uhr

Franzi, ich schreibe für mündige Leser, nicht für Evolutionsbremsen.

JürgenHugo (twitter ) 3. März 2011 um 10:21 Uhr

@Caschy: “…mündige Leser, nicht für Evolutionsbremsen.” Ja – und nein. Ich gebe dir recht, niemand wird gezwungen.

Aber du bist inzwischen nicht mehr irgendwer, der mal seinen Sonntags-Spaziergang im Blog schildert. Man könnte dich als sowas wie einen “Opinion Leader” bezeichnen.

Unbedarfte schätzen das dann evtl. falsch ein. Und: nur weil jemand nich “allen alles sagt/alles mit jedem shared” ist das noch lange keine Evolutionsbremse. :-P

caschy (twitter ) 3. März 2011 um 10:25 Uhr

Das sagte ich auch nicht. Evolutionsbremsen sind die, die nicht selber wissen, ob sie etwas ins Netz blasen oder eben nicht – nicht die, die eben nicht alles erzählen. Feiner Unterschied. Ich nehme hier keinem das kritische Denken oder gar eine Meinung ab :)

Khamelion (twitter ) 3. März 2011 um 10:49 Uhr

Ich denke auch, jeder beschwert sich über Datenschutz.
Aber im Endeffekt ist doch jeder selber dafür verantwortlich, wer was veröffentlich.

Sebastian 3. März 2011 um 10:52 Uhr

Erinnert mich irgendwie an die .tel Domains ;) .

cokkii 3. März 2011 um 12:30 Uhr

Ich brauche es nicht und werde es auch nicht nutzen.

Nico (twitter ) 3. März 2011 um 14:22 Uhr

Moin,
klingt, finde ich, ja ganz nett die Profilseite… Schlimmer als ein Facebook Profil ist das sicher ja auch nicht… Leider kann ich mit meinem Google Apps Account keine solche Seite erstellen. Oder ich war zu doof die Option in der Konten Steuerung zu Suche…

@MARS3142 – Ja komm “Singel” klingt auch doof… “Einfach” ist einfach besser xD xD xD (Allein für dieses Wortspiel werd ich privat Singel nun auch in Einfach umbenennen)

Martin (MacMacken) (twitter ) 3. März 2011 um 14:57 Uhr

@franzi:

Hi, ich finde es fast schon fahrlässig das du deine Mitmenschen dazu aufmunterst, ihre Daten preis zu geben. Klar, kann das jeder für sich selbst entscheiden, aber ein kritischer Hinweis wäre aucu nicht verkehrt.

So fahrlässig wie ein Eintrag im Telefonbuch? ;)

Nebenbei: Das neue Google-Profil verunstaltet viele der bisherigen Profil-Bilder; sie werden verkleinert oder unscharf dargestellt. Hochladen eines neuen Profil-Bildes hilft.

JürgenHugo (twitter ) 3. März 2011 um 15:58 Uhr

@Martin:

Im Telefonbuch steht aber nich der Arbeitgeber, und ein “Bildchen” ist da auch nich. N.b: ich als “Privatmann” käm nie auf die Idee, irgendwo ein “richtiges” Foto von mir als Profilbild hochzuladen.

Leute, die ich kenne (ob persönlich, durchs Net, E-Mail, Telefonate) – und einschätzen kann, die können ruhig sehen, wie ich aussehe. Aber nicht “alle und jeder”. Und die anderen, unbekannten Leute auf Facebook, Twitter oder sonstwo – die sind für mich “alle und jeder” – auch wenn sie da “Freunde” genannt werden.

Martin (MacMacken) (twitter ) 3. März 2011 um 16:06 Uhr

@JürgenHugo:

Im Telefonbuch steht aber nich der Arbeitgeber, und ein “Bildchen” ist da auch nich. N.b: ich als “Privatmann” käm nie auf die Idee, irgendwo ein “richtiges” Foto von mir als Profilbild hochzuladen.

Das hängt vom Telefonbuch ab. Swisscom Directories möchte mich ständig dazu motivieren, meinen Telefonbucheintrag gegen Entgelt zu erweitern … ;)

Leute, die ich kenne (ob persönlich, durchs Net, E-Mail, Telefonate) – und einschätzen kann, die können ruhig sehen, wie ich aussehe. Aber nicht “alle und jeder”. Und die anderen, unbekannten Leute auf Facebook, Twitter oder sonstwo – die sind für mich “alle und jeder” – auch wenn sie da “Freunde” genannt werden.

Völlig legitim. Und an Google schätze ich gerade, dass mir Google bislang die Wahl liess, welche Informationen ich veröffentlichen möchte. Bei Facebook und anderen Social Networks hingegen ist es jeweils nur eine Frage der Zeit, bis die bewusst gewählten Einstellungen der Privatsphäre wieder ausgehöhlt werden … ich behandle deshalb meine Profile bei Social Networks grundsätzlich als «öffentlich».

JürgenHugo (twitter ) 3. März 2011 um 16:33 Uhr

@Martin: na, mein Profil bei Facebook ist auch nicht das, was der Herr Zuckermann – ääh -berg so möchte.

Da steht wenig, und davon stimmt nix… :mrgreen:

janborkum (twitter ) 3. März 2011 um 17:24 Uhr

finde ich super. Aber wie kann man die Seite gestalten ? Sieht bei mir 0815 aus…

Martin (MacMacken) (twitter ) 3. März 2011 um 17:25 Uhr

@janborkum: Die Gestaltungsmöglichkeiten scheinen (noch?) beschränkt zu sein, leider … das höchste der Gefühl scheint das manuelle Hinzufügen von einigen Bildern zu sein. Mal sehen, was noch kommt!

janborkum (twitter ) 3. März 2011 um 18:02 Uhr

@Martin Danke. Und wie hat es caschy hin bekommen. Sieht aus wie eine Visitenkarte. Finde ich cool. Würde mir vollkommen reichen.

Martin (MacMacken) (twitter ) 3. März 2011 um 18:06 Uhr

@janborkum: caschy verwendet das standardmässige Layout – wenn auch mit unscharfem Bild … ;)

Ist https://profiles.google.com/u/0/janborkum/about Dein Profil? Falls ja, das Bild ist ebenfalls unscharf.

Tobbi (twitter ) 3. März 2011 um 18:29 Uhr

Scheinen ja immer mehr in Richtung Facebook-Konkurrenz rücken zu wollen ;-)

janborkum (twitter ) 3. März 2011 um 21:41 Uhr

@Martin Danke, hast mir echt geholfen. Neues Bild rein und alles anpassen damit es besser aussieht.

a.reuters 4. März 2011 um 16:37 Uhr

Ich bin im Moment eher wieder dabei, meine Online-Präsenz zurückzufahren, denn langsam wird mir etwas mulmig dabei, überall meine Spuren zu hinterlassen. Wer hat da noch die Kontrolle?? Und wo v.a. auch immer die Zeit hernehmen, überall gleichzeitig aktiv zu sein?

Nym 17. März 2011 um 15:37 Uhr

Wo ist das Problem einfach ein Pseudonym als Namen anzugeben und weiterhin “privat”, da anonym unterwegs zu sein? ;)

Ich verstehe die Probleme nicht…



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