Netzwerkmonitor PRTG 100 jetzt kostenlos erhältlich

7. April 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Das Monitoring von Netzwerken und Komponenten ist – im kleinen wie im großen Umfeld – eine spannende Sache, die Suche nach der dafür passenden Software oftmals eine Herausforderung, die entweder am Umfang oder am Preis scheitert. Über die Jahre habe ich mal mehr, mal weniger mit Nagios beschäftigt, was – einmal eingerichtet – absolut verlässlich läuft, allerdings in Sachen Funktionsumfang und Konfiguration sehr umfangreich ist. Irgendwann bin ich dann einmal auf die Software PRTG der Nürnberger Firma Paessler AG gestoßen, die das Thema „Monitoring“ ziemlich vereinfacht hat, ohne dabei aber die Komplexität und Managementfunktionen zu vernachlässigen. Heute kam dann die Meldung herein, dass die Paessler AG den PRTG 100 (entspricht der Anzahl der zu bedienenden Sensoren im System) als kostenlose Freeware veröffentlicht hat.

NetworkMonitor

Der PRTG Network Monitor bietet nicht nur die Möglichkeit, in physischen wie virtuellen Umgebungen Speicher, Festplattenplatz, CPUs oder die blanke netzwerkseitige Erreichbarkeit auf herstellerunabhängiger Basis zu überwachen, sondern beispielsweise auch Syslog- bzw. SNMP-Nachrichten zu sammeln, Webseiten zu monitoren bzw. gar deren Erreichbarkeit und Ladezeiten visuell darzustellen oder eben auch den Sende- und Empfangszyklus von E-Mails im Auge zu halten. Auch Geräte wie Router, Switche oder Drucker können – einmal konfiguriert – bequem mit in das Überwachungsschmema integriert werden und bei Meldungen jeder Art diese auch über diverse Wege entsprechend an den Administrator weitergeben.

100 Sensoren (Messpunkte) klingt im großen Firmenumfeld nicht nach viel, aber im Privat- oder Home Office-/SMB-Bereich kann man damit schon einmal gut seine Umgebung überwachen (es gibt ca. 200 verschiedene Sensortypen) – vernünftig konfiguriert passen in diese Lizenz in Summe damit schon ca. 20 Server und Geräte rein. Wachsen dann doch mal die Ansprüche und Anforderungen, lässt sich auch diese Version durch ein Upgrade ohne Neuinstallation- und Konfiguration durch Erwerb der nächsthöheren Lizenz (500 Sensoren) weiternutzen – aber selbst in der vorliegenden Version ist es ohne Einschränkungen möglich, selbst das Windows Active Directory ebenso wie den Virenscanner oder die FritzBox in die heimische Überwachung aufzunehmen.

Kurzum: Schaut Euch die Software gerne mal an – ob man jetzt im kleineren Bereich ein solch umfassendes Monitoring benötigt, liegt natürlich an den eigenen Anforderungen. Ich für meinen Teil finde es aber toll, dass man nun die seinerzeit doch arg limitierte kostenlose Variante nun durch die aktuelle mit 100 Sensoren ersetzt, da sich damit schon einiges Sinnvolles anstellen- bzw. überwachen lässt. Die Software und weitere Informationen gibt es hier.


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Über den Autor:

Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

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