Netgear Arlo Pro: Wetterfeste Smart Home-Kamera ohne Kabel, mit neuen Funktionen

12. Oktober 2016 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_arlo_proNetgear Arlo bezeichnet ein Sicherheitskamera-System für das smarte Zuhause. Mit der Netgear Arlo Pro gibt es nun ein neues Modell, das komplett kabellos daherkommt, noch mehr Funktionen bietet und auch gleich mit einer erweiterten App, inklusive Apple TV-Unterstützung, aufwarten kann. Auch die Arlo Pro-Kamera bietet die Speicherung von Videos in der Cloud, kostenlos für sieben Tage, für bis zu 5 Kameras. Es gibt auch weitere Abo-Modelle, die dann eben kosten, grundsätzlich ist außer dem Preis für die Kamera, nicht mit weiteren Kosten zu rechnen. Das haben auch nicht alle Anbieter.

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Wichtig sind bei einer Sicherheitskamera aber natürlich die Funktionen, von denen bietet Arlo Pro reichlich:

  • Kabellos: Die Arlo Pro wird mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Dieser kann entweder direkt über die Kamera geladen werden, oder an besorgt sich eine Ladestation für zwei Akkus, die als Zubehör angeboten wird.
  • HD-Video mit 130 Grad-Winkel: Die Aufnahme durch die Kamera erfolgt in HD, die Linse bietet einen Blickwinkel von 130 Grad. Laut Netgear das weiteste Sichtfeld einer kabellosen Kamera.
  • Talk & Listen: Die Kamera kann nicht nur Bilder und Geräusche aufnehmen, sondern auch wiedergeben. So kann man sich direkt mit Einbrechern (oder Haustieren oder was auch immer man beobachtet) unterhalten. Außerdem kann man sich benachrichtigen lassen, wenn Geräusche vernommen werden.
  • Nachtsicht: Über die RGB-IR-Nachtsicht-Technologie sieht die Kamera auch in absoluter Dunkelheit und liefert scharfe Aufnahmen, egal ob in der Nähe oder weiter weg, die gleichmäßige Ausleuchtung soll für ein gutes Bild auch bei Dunkelheit sorgen.
  • Infrarot-Bewegungssensor: Der Bewegungssensor erfasst Bewegungen in einem Umkreis von sieben Metern (im Sichtfeld) und kann entsprechende Aktionen auslösen. Benachrichtigungen gibt es auf das Smartphone, sobald eine Bewegung erkannt wird.
  • Neue App-Funktionen: Alle Funktionen wurden verbessert, es gibt aber auch neue, wie zum Beispiel Smart Arm / Disarm. Die Kamera wird so dann aktiviert / deaktiviert, wie man es via Zeitplan oder Geofencing festlegt. Außerdem kann man die Aufnahmen nun auf einem Apple TV betrachten. Und die Kamera lässt sich mit anderen Geräten via IFTTT oder Samsung Smart Things verbinden.
  • Smart Motion Recognition: Noch nicht ganz fertig, soll aber dieses Jahr noch kommen. Es werden so nicht nur Bewegungen erkannt, sondern auch, was sich da bewegt. Kein Fehlalarm durch im Wind wehende Äste oder andere Dinge. So soll nur das aufgezeichnet werden, was man später auch sehen möchte.
  • Smart Siren: Die Arlo Pro kommt mit einer lauten Alarmanlage in der Basis. So kann man Einbrecher eventuell abschrecken, bevor sie Schaden anrichten. Den Alarm kann man manuell nach Benachrichtigung auslösen oder auch automatisch.

Während man die Kamera kabellos betreiben kann und somit auf Akkus zurückgreift, kann sie bei Vorhandensein einer Stromquelle auch über diese betrieben werden. Man ist also nicht zu „kabellos“ gezwungen, viele werden dies aber wohl bevorzugen. Die Kamera kann quasi überall angebracht werden, sowohl innen als auch außen, sie ist wetterfest.

Das Arlo Pro Kamerasystem kostet in den USA 249,99 Dollar, Zusätzliche Kameras können für 189,99 Dollar erworben werden, auch kann man andere Arlo Kameras einbinden. Als Zubehör gibt es eine Ladestation für die Akkus (59,99 Dollar), Ersatzakku (2440 mAh, 49,99 Dollar) und Arlo Pro Skins (Silikonhüllen, 29,99 Dollar). Wann die Kamera in Deutschland verfügbar sein wird, teilt Netgear nicht mit, auf der Webseite ist sie jedenfalls noch nicht zu finden.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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