Netflix Switch: „Licht aus, Film an“ – in 14 Schritten zum Netflix-Button für das Wohnzimmer

28. September 2015 Kategorie: Hardware, Internet, Smart Home, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_netflix_switchDer heimische Kinoabend, dank Netflix und Co. ist dieser bequemer zu bewerkstelligen als jemals zuvor. Für einen Film muss man sich nicht bereits in der Videothek entscheiden, man kann spontan auswählen, was man wann anschauen möchte. Für einen richtigen Kinoabend muss aber auch das Ambiente stimmen, Netflix gibt nun eine Anleitung, wie man dies durch die Betätigung eines einzigen Schalters bewerkstelligen kann. Es benötigt zwar etwas Geschick im Umgang mit elektronischen Bauteilen, der Netflix Switch ist aber durchaus eine Bastel-Idee, in die man einmal etwas Zeit investieren kann.

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Habt Ihr – so wie ich – zwei linke Hände, wenn es um das Zusammensetzen von Dingen geht, solltet Ihr die Anleitung vielleicht einer vertrauten Person übergeben, die das für Euch erledigt. Für wen Begriffe wie Microcontroller und Lötkolben aber keine Fremdwörter sind, kann mit dem Netflix Switch ziemlich viel verwirklichen, flexibel ist dieser auf jeden Fall. Eine Liste mit allen benötigten Materialien erhaltet Ihr an dieser Stelle.

Wie die Komponenten dann zusammengesetzt und programmiert werden, erklärt Netflix ausführlich mit zahlreichen Verlinkungen auf dieser Seite. Hält man sich an die Anleitung, wird durch Betätigung des Schalters automatisch das Licht gedimmt (setzt natürlich vernetzte Beleuchtung voraus) und Netflix auf dem TV-Gerät gestartet. Aber wie bereits erwähnt, der Schalter ist flexibel, kann auch mit weiteren Aktionen verknüpft werden, Grenzen setzt hier nur die Fantasie.

Auch wenn der Nutzen des Netflix-Switch zurecht angezweifelt werden darf, handelt es sich dabei definitiv um einen Hingucker. Falls Ihr Euch die Mühe macht, postet Eure Netflix Switches ruhig in den Kommentaren und lasst uns wissen, mit welchen Funktionen Ihr Euren Schalter ausgestattet habt. Ein Schalter dieser Art sollte sich theoretisch auch für andere Dienste nutzen lassen.

(via Hacker News)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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