Netflix präsentiert exklusiv den Anime „Ajin: Demi-Human“

28. März 2016 Kategorie: Streaming, geschrieben von: André Westphal

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Amazon Prime Instant Video und Netflix decken mittlerweile eine enorme Bandbreite an lizenzierten aber auch selbst aus der Taufe gehobenen Originalserien ab. Sogar deutschsprachige Eigenproduktionen gehören mittlerweile zum Repertoire. Manche Genres sind aber noch etwas unterrepräsentiert: zum Beispiel Anime. Ich bin selbst großer Fan von Serien wie „Space Dandy“, „Soul Eater“ oder auch „Tiger & Bunny“. Entsprechend wünsche ich Netflix für seinen neuesten Schachzug, das exklusive Angebot der Anime-Serie „Ajin: Demi-Human“ viel Erfolg, damit weitere Produktionen eventuell nachfolgen können.

Die Serie „Ajin: Demi-Human“ lief zwar in Japan bereits im Fernsehen, feiert ihre internationale Premiere mit allen 13 Episoden aber ab dem 12. April über Netflix. Wie es die Regel bei Anime ist, basiert auch „Ajin: Demi-Human“ auf einem in Japan erfolgreichem Manga. Wer die Serie aus Deutschland abruft, kann sie sowohl in der japanischen Originalversion mit Untertiteln als auch mit deutschsprachiger Synchronisation schauen. Die Story dreht sich um einen Schüler, der eines Tages durch einen Unfall tödlich verletzt wird, allerdings wider Erwarten weiterlebt. So entpuppt sich der Hauptcharakter als Halb-Mensch (Ajin). Jene Unsterblichen sind allerdings gesellschaftlich geächtet und werden in Experimenten grausam missbraucht.

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Netflix hatte zuvor schon mit dem Anime „Knights of Sidonia“ experimentiert, der ebenfalls über den Streaming-Anbieter exklusiv an den Start ging. Offenbar hat man Gefallen an den japanischen Zeichentrickserien gefunden. Für Anime-Fans, und das sind mittlerweile gerade unter Jugendlichen immer mehr, ist das eine feine Sache. Sollte Netflix seine Initiativen ausbauen, könnte man sich damit bei Japano-Fans durchaus beliebt machen.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1964 Artikel geschrieben.