Netflix: Content-Angebot für Deutschland wächst, auch Eigenproduktionen am Start

8. September 2014 Kategorie: Internet, Mobile, geschrieben von:

Lange sollte es nicht mehr dauern, bevor Netflix in Deutschland offiziell für alle launcht. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Netflix nun doch auch die Eigenproduktion House of Cards am Start hat (läuft eigentlich bei Sky in Deutschland). Auf Deutsch und in der Originalfassung, wie alle US-Serien, die angeboten werden. Michael hat uns darauf aufmerksam gemacht und auch gleich noch ein paar weitere Infos spendiert.

Netflix_HoC_deutsch

So ist ein reges Treiben bei der Contentbestückung zu beobachten. Seit 10 Tagen schaut er Netflix auf Deutsch (mit einem deutschen Account). Dass Netflix noch nicht alle Vorbereitungen abgeschlossen hat, zeigt sich bei der Nutzung unterschiedlicher Systeme. Während man bereits mit einem PC oder Android-Gerät zwischen den Sprachen (Deutsch / OV) wechseln kann und sich auch Untertitel anzeigen lassen kann, ist dies bei anderen Geräten noch nicht der Fall.

In Zusammenarbeit mit Chromecast stockt es noch ein bisschen. Das Streaming von Android klappt gar nicht, wohl aber vom PC aus. Der Sony Bluray-Player von Michael zeigt das Menü auf Englisch an, die Filme / Serien werden in der Sprache abgespielt, die im Account hinterlegt ist.

Außerdem kann man pro Account bis zu 5 Familienmitglieder freischalten. Ein sehr praktisches Feature, vor allem, wenn man an Empfehlungen denkt. Schauen die Kinder eine Kinderserie, verwässert dies nicht die Empfehlungen für die Erwachsenen, die vielleicht lieber etwas anderes empfohlen bekommen möchten. Umgekehrt läuft man nicht Gefahr, dass die Kids einen Horror-Film empfohlen bekommen, weil die Eltern am Vorabend darauf Bock hatten.

Nächste Woche soll es mit Netflix so weit sein. Preise sind auch schon durchgesickert, sodass wir im Prinzip schon wissen, was auf uns zukommen wird. Das Hinzufügen von Content in großen Mengen, si wie es aktuell der Fall ist, spricht dafür, dass Netflix hier keine halben Sachen machen will. Würde auch nicht funktionieren, auf dem hart umkämpften Markt, der noch gar nicht so viele Kunden hat.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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