Netflix: 2017 mit lokalen Reality Shows, 20 neue Serien geplant

6. Dezember 2016 Kategorie: Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Netflix Artikel LogoNetflix ist nicht nur Anbieter des Streaming-Angebots, auch als Produzent tritt das Unternehmen auf. Eigenproduktionen sind das, was Netflix für viele Nutzer attraktiv macht. Diese Eigenproduktionen möchte Netflix auch ausbauen, 50 Prozent der Inhalte sollen aus eigener Feder stammen, das verkündete Netflix schon vor längerer Zeit. Auch wurde damals schon von Netflix erklärt, dass nicht jede Eigenproduktion ein großer Erfolg werden muss, vielmehr geht es darum, Nischen zu besetzen, so für neue Kunden sorgen. Wie diese Inhalte aussehen können, wird nun bekannt: Es soll sich um „nicht gescriptete“ Shows handeln, also Reality TV-Produktionen handeln.

Damit diese Shows auch für die einzelnen Märkte passen, werden sie auch entsprechend für die einzelnen Märkte produziert. So wird es mit „Ultimate Beastmaster“ eine solche Show geben, die in sechs Länderversionen produziert wird. Die Länder erhalten eigene Kandidaten und auch eigene Moderatoren. Gleichzeitig sind diese Art von Shows günstiger zu produzieren als Blockbuster-Serien oder Filme.

Eine Absage erteilte Netflix Sportübertragungen. Netflix wird sich nicht um Lizenzen bemühen, um eine bestimmte Liga ausstrahlen zu können. Interessanterweise fügt Netflix Chief Content Officer Ted Sarandos aber hinzu, dass es mehr im Interesse von Netflix liegen würde, eine eigene Liga zu erstellen. Aber das ist vermutlich auch leichter gesagt als getan.

Nächstes Jahr soll es erst einmal 20 neue Serien geben, die Eigeninhalte werden sich in Sachen Inhaltsstunden fast verdoppeln, das Budget steigt aber nur mäßig auf 6 Milliarden Dollar. Mal abwarten, wie gut die „non scripted“ Shows werden, aber so unbeliebt sind solche Shows bei der Masse ja nicht.

(Quelle: Variety)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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