National Security Agency infiltriert Yahoos und Googles Knotenpunkte

30. Oktober 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Das Thema NSA, Überwachung und Co ist ja schon schlimm genug. Wenig, was man selber machen kann und eine sprechende Handpuppe an der Spitze der Regierung, die es nicht so toll findet, wenn sie abgehört wird, aber nichts darauf gibt, dass ihr komplettes Volk durch Überwachung unter Generalverdacht gestellt wird. Aber die Überwachung in Deutschland schützt doch auch hierzulande vor Terrorakten! Sagt zumindest Big Brother. Mir fallen dazu eigentlich keine Worte ein. Wobei – natürlich, aber ich schreibe sie besser nicht, ihr müsstet euch sonst die Augen mit Seife auswaschen.

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Neuigkeiten von Edward Snowden gibt es, niedergeschrieben in der Washington Post. Eigentlich geht man eh mittlerweile davon aus, dass überall und immer überwacht wird, dennoch kann man sich den Artikel einmal anschauen. Die National Security Agency hat es sich an den Knotenpunkten der Google- und Yahoo-Kommunikation gemütlich gemacht. Diese Punkte verbinden die Rechenzentren der Internetriesen auf der ganzen Welt.

Hier soll man die Möglichkeit haben, Daten nach Belieben abzufischen. Die National Security Agency soll laut Washington Post zwar nicht alles speichern, doch sie sammelt eine Menge Daten. Jeden Tag wandern Millionen Datensätze in ein Data Warehouse, welches sich in Fort Meade befindet. Nur Metadaten sollen es sein, diese lassen Rückschluss auf versendete oder empfangene Mails, zusätzlich, ob der Inhalt Audio, Video oder Text ist.

Diese dargestellte Möglichkeit, die den Projektnamen MUSCULAR trägt, soll deutlich aggressiver sein, als das Prism-Programm, mit welchem man an die Daten nach richterlichen Beschluss kommt. Beamten des Weißen Hauses lehnten jegliche Stellungnahme ab, man gab nichts zu, man leugnete nichts. Google ist beunruhigt aufgrund dieser Behauptungen, teilt aber mit, dass man nichts von diesen Tätigkeiten wisse. Dennoch habe man aufgrund dessen die Verschlüsselung für diverse Dienste und Knotenpunkte verbessert und wolle dies weiter tun.

Yahoo teilte mit: „Wir haben strenge Kontrollen um die Sicherheit unserer Rechenzentren sicherzustellen. Wir haben keinen Zugang zu unseren Rechenzentren der NSA oder anderen Behörden ermöglicht.“. Man darf gespannt sein, was noch alles ans Tageslicht kommt. Dieses Thema wird uns nun noch begleiten…bei Interesse schaut bei der Washington Post vorbei.


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