Nach SIM und Micro-SIM kommt vielleicht die Nano-SIM

13. November 2011 Kategorie: Mobile, geschrieben von: caschy

Die herkömmliche SIM-Karte aus unseren Smartphones sollte jeder kennen. Irgendwann kam dann Apple und verbaute Schächte, in denen nur eine Micro-Sim passt. Das hatte zum Beispiel zur Folge, dass ich meine SIM-Karte zerschnippeln musste, um eine Micro-SIM zu bauen. Was anderes passte ja „damals“ nicht ins iPad 1. Und mittlerweile ist nicht nur Apple mit der Micro-SIM unterwegs, ich hab auch doof geschaut, als ich versucht habe, meine SIM in das Nokia Lumia 800 einzubauen (hier übrigens der Praxistest). Auch nicht möglich: Micro-SIM vonnöten.

Nachdem ich letztens noch über Apples Patent gebloggt habe, Smartphones nur noch mit virtueller SIM auszustatten kann es erst einmal ganz anders kommen. Aus deutschen Landen kommt nämlich die Nano-SIM: „Im Vergleich zur Micro-SIM hat sich die Größe der Nano-SIM mit einem Format von zirka 12 x 9 mm um etwa 30 Prozent verringert. Die Dicke der Karten hat sich um zirka 15 Prozent reduziert, was eine enorme technische Herausforderung darstellt. Der Größenunterschied zur heute am meist verbreiteten SIM-Karte beträgt sogar fast 60 Prozent. Endgeräteherstellern bringt die Nano-SIM den entscheidenden Vorteil, diesen Spielraum für andere Komponenten im Mobiltelefon nutzen zu können.

So erlaubt die Nano-SIM beispielsweise den Einsatz größerer Speicher oder Akkus. Auch die Herstellung von schlankeren Gerätemodellen wird durch die deutlich kleineren und schmaleren Nano-SIM-Karten weiter vereinfacht.“ Natürlich wird es bei der Nano-SIM auch die Möglichkeit geben, Adapter zu nutzen, um die SIM in „alten“ Geräten zu nutzen: „Für eine Rückwärtskompatibilität mit älteren Gerätemodellen sorgt eine Adapterlösung, durch die sich die Nano-SIM in alle gängigen mobilen Endgeräten integrieren und sich damit universell nutzen lässt“. Na – mehr Platz für Akku hört sich doch pauschal gut an – wir wissen aber sicherlich, dass die Aussage Quatsch ist 😉

 


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Über den Autor: caschy

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