Nach Kundenbeschwerden über Servicequalität: Bundesnetzagentur prüft Schritte gegen O2

16. Oktober 2016 Kategorie: Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_o22014 war es, als O2 und E-Plus fusionierten, die spanische Telefonica übernahm damals E-Plus von der niederländischen KPN-Gruppe. Seit Frühjahr 2015 wurde das Netz der beiden zusammengelegt. Und es häufen sich seitdem Beschwerden der Kunden über O2, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur sagte nun, dass geprüft werde, welche Schritte gegen O2 eingeleitet werden können, wie der „Tagesspiegel am Sonntag“ berichtet. Neu scheint das mit den Beschwerden für O2 allerdings nicht zu sein. Wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte, könne es durch einen erhöhten Rückfrage- und Informationsbedarfs zu längeren Wartezeiten kommen.

Dass so eine Zusammenlegung nicht reibungslos abläuft und Kunden eventuell auch informiert werden möchten, sollte Konzernen der Größe von O2 und E-Plus eigentlich bekannt sein. Insofern hätte man durchaus auch auf diesen erhöhten Rückfrage- und Informationsbedarf reagieren können, anstatt zu sagen, ja, da kann es mal länger dauern. Was O2 allerdings konkret vorgeworfen wird, berichtet Reuters nicht. Kundenbeschwerden über die Servicequalität ist ja doch eine recht schwammige Aussage. Und mangelnde Servicequalität auch nicht nur bei O2 ein Problem. Aber anscheinend ein ausreichend großes, dass die Bundesnetzagentur nun Maßnahmen prüft. Mal sehen, wie das weitergeht.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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