Nach Heartbleed-Desaster: SPD fordert Unterstützung von Open-Source-Software

16. April 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Man könnte meinen, dass bald Wahlen anstehen. Nachdem der Heartbleed-Bug das Internet erschüttert hat, meldet sich auch die Politik zu Wort. Der netzpolitische Sprecher der SPD, Lars Klingbeil, sieht eine Notwendigkeit darin, Open-Source-Software zu unterstützen und zu fördern. Vor allem im Bereich IT-Sicherheits-Audits. Er sieht eine öffentliche Unterstützung, zum Beispiel durch das BSI, als dringend notwendig an, wie er dem Wall Street Journal Deutschland gegenüber äußert. Auch die CDU zeigt sich bereit für so einen Vorstoß, wenn auch etwas vorsichtiger. Der netzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Jarzombek, meint, dass der Vorschlag in die richtige Richtung zeige.

Heartbleed

Vorsichtig deshalb, weil er erst einmal abwarten wolle, was die Open-Source-Community selbst von so einem Vorschlag hält und man sich vorab mit Sicherheitsexperten beraten müsse, ob zum Beispiel das BSI die richtige Anlaufstelle für Audits von Software wäre, an der es gar nicht selbst mitentwickelt. Interessant ist zudem folgende Aussage von Jarzombek, die ich einfach unkommentiert stehen lasse: „Auf jeden Fall kann hier mit Energie und Geld sehr viel mehr erreicht werden, als mit dem unsinnigen Vorschlag eines Schengennetzes.“


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