Musikstreaming boomt weiter: Umsatzplus von 137%

23. Juli 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Musikstreaming liegt seit längerer Zeit im Trend, die Wachstumsraten sowohl bei den Nutzern, als auch bei den Umsätzen sprechen da eine klare Sprache. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) teilt mit, dass der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 137% gesteigert werden konnte. Somit beträgt der Anteil am Gesamtmarkt nach einer statistischen Hochrechnung nun 3,2% (1,3% im ersten Halbjahr 2012). In Deutschland gibt es übrigens 20 lizenzierte Streaming-Anbieter, diese könnt Ihr auf pro-music.org finden (Germany und Subscription anklicken).

Spotify


Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BMVI, zeigt sich auch künftig optimistisch: „Der aktuelle Wachstumsschub zeigt einmal mehr, dass das Musikstreaming momentan zu Recht als ein Trend der Stunde wahrgenommen wird. Mit ihrem speziellen Musikangebot haben die neuen Services vor allem auch das Potenzial, neue Zielgruppen für den legalen Musikmarkt zu gewinnen – neben denen, die sich bislang vorrangig illegal versorgt haben, auch die anderen zahlreichen „Nichtkäufer“ von Musik, die immerhin knapp 64 Prozent der Deutschen ausmachen. Die neuen Dienste regen dazu an, insgesamt mehr Musik zu hören und vermehrt auch neue Künstler zu entdecken. Damit können sie dem gesamten Markt neue Impulse geben.“


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Quelle: BMVI |
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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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7 Kommentare

Tobi 23. Juli 2013 um 18:32 Uhr

Ich finde Spotify und derlei Dienste total toll. Würde auch gerne Spotify Premium abonnieren. Aber da sind mehrere Aspekte die mich davon abhalten:

- Ich habe nur 200 MB Traffic im Monat für mein Smartphone zur Verfügung
- Ich besitze keine meiner Playlisten wirklich auf meinem Rechner

Ansonsten spricht hier ganz klar die Vielfalt, der geringe Kostenaufwand (9,90€ für Streaming auf das Smartphone und Daheim ist wirklich vernünftig) und die Verfügbarkeit für die Streaming Angebote.

Sascha Ostermaier 23. Juli 2013 um 18:34 Uhr

@Tobi: Was spricht gegen die Nutzung der Offline-Funktion von Spotify? Das belastet ja Deine mobile Datenflat nicht.

Tobi 23. Juli 2013 um 18:38 Uhr

@Sascha Punkt für Dich. Das hatte ich gerade gar nicht auf dem Schirm.

Sascha Ostermaier 23. Juli 2013 um 18:40 Uhr

@Tobi: Naja, hätte ja auch sein können, Du willst unbedingt streamen, weil es besser zu Deiner Nutzung passt. Das Argument, dass die gedrosselten mobilen Flats nicht zum Streaming passen, hört man leider sehr oft.

FlyingT 23. Juli 2013 um 19:00 Uhr

Und wieviele von diesen 20 Streamingdiensten haben am ende des Jahres auch nur 1€ Verdient?

Ich hab mal spasses halber gegoogelt was man so findet. Kein Anbieter zu dem ich aktuelle Zahlen gefunden hatte schreibt schwarze Zahlen. Das kann doch nicht gut gehen.

André Geisler 23. Juli 2013 um 19:37 Uhr

Das was mir bei Spotify momentan fehlt, ist eine Funktion, mit der ich Premium für weniger als einen Monat und ohne Abo buchen kann, eine Art Day-Pass z.B.. Damit ließe sich wunderbar eine etwas kleinere Party mit Musik beschallen …
Außerdem kann man in der Android-App immer noch nicht nach Playlisten oder Usern suchen.

So wie es jetzt ist, lebe ich lieber mit der Werbung, aber werde kein zahlender Kunde bei Spotify.
Habe ich zwei Monate (einen umsonst, einen später gegen Geld) ausprobiert, aber es passt einfach nicht zu meinem Nutzungsverhalten. Dann kaufe ich die Musik lieber, und hab dann DRM-freie Dateien.

fed 23. Juli 2013 um 23:49 Uhr

@André Geisler
Und was genau spricht jetzt dagegen sich für ne Party ein Monatsabo für 5€ zu holen? Im Club kostet oft ein einzelnes Getränk mehr und selbst der billigste Wodka auf der Party dürfte mehr kosten. Der Aufwand mit nem DayPass dürfte sich für Spotify kaum lohnen, was könnten die dafür auch nehmen? 50 Cent? 1€ Und selbst beim ersteren ist der Schritt zu den 5€ ist so gering dass wieder die Frage aufkommt -> wieso kein Monatsabo?


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